(openPR) Vor 10 Jahren haben die Brüder Christoph und Stephan Digwa mit Omas Einkocher in der Waschküche mit dem Brauen begonnen. Heute steht ihre kreativ-handwerkliche Brauerei in der Region Hannover kurz vor der Eröffnung. „Anders als viele andere wollen wir selbst unser Bier brauen und nicht in Großbrauereien als sogenannte ‚Gypsybrewer‘ brauen lassen“ erläutert Christoph Digwa voller Stolz, der von Haus aus Wirtschaftsingenieur ist. Im letzten Jahr schloss Christoph sein Studium ab und hat seitdem jede Minute in die Planung und den Bau der Brauerei gesteckt. Zusammen mit Bauingenieur Stephan haben sie „alles von der Trägerkonstruktion, über die Sanitärinstallation bis zur Einrichtung der Tanks“ in Eigenregie durchgeführt. „Nur so kriegen wir ein ganzheitliches Verständnis von allen Anlagen und Finessen der Brauerei“ stellt Stephan fest.
Bereits in der Bauphase wurden verschiede Biersorten entwickelt und Kontakte geknüpft. So wurde beispielsweise das „Future Beer“ für eine große Ausstellung im Gebäude der Dortmunder Union gebraut. Begeisterung fand das Bier auch bei einer chinesischen Delegation. „Wir hatten während der Bauphase die Möglichkeit erste Sorten zu entwickeln und diese in einem eigenen Markt und unserer Gastronomie zu testen. Das Fazit hat uns überwältigt, sodass wir nun bereit sind an die ersten großen Märkte zu liefern.“ erläutert Christoph und verweist auf sowohl auf Standard-Bierstile, als auch auf ausgefallenere.
Eins haben alle Biere der Gutshofbrauerei Das Freie jedoch gemeinsam: Jedes hat etwas Besonderes. Das Freie Pilsner ist ein Crossover aus Norddeutschem und Böhmischen Pils „Es kombiniert die norddeutsche Herbe mit böhmischer Buttrigkeit. So mögen wir es am liebsten – und unseren Fans gefällt es auch“ stellen die Brüder fest. Das Freie Black M ist ein Porter, gepaart mit dem Mandarina Bavaria Hopfen aus der Hallertau. Christoph hat das Black M ursprünglich als ein Bier für den Spätherbst kreiert, jedoch trinken es die Fans ganzjährig. Beim Erzählen kommt er ins Schwärmen: „Klassische Porter-Noten von Schokolade und Kaffee – gepaart mit Mandarine und leichter Beere. So stelle ich mir einen Abend vorm Kamin im Herbst vor“. Das Freie Hefeweizen ist an Spritzigkeit und Fruchtigkeit kaum zu übertreffen. Perfekt im Sommer vereint es hervorragend Noten von Banane und Nelke mit Aromen von Pfirsich und Grapefruit.
Mit diesen drei Bieren gehen die Brüder zunächst an den Markt. „Viele weitere haben wir schon entwickelt und in unserer Gastronomie im Ausschank. Nach und nach werden wir diese auch im Einzelhandel bereitstellen. Manchmal sind die Auflagen der Spezialitäten jedoch sehr limitiert, da wir auch seltene Hopfensorten verwenden.“ erläutert Christoph und erzählt begeistert von Das Freie Rotbock und dem Drifty Pale Ale, welches neben 4 US-Hopfen den Neuseeländischen Hopfen Nelson Sauvin verwendet. Neben der Aromenvielfalt bleibt fast vergessen zu fragen, was es mit dem Namen „Das Freie“ auf sich hat. „Im Mittelalter haben sich die Bürger und Bauern unserer Gegend bestimmte Rechte erkämpft. Im ‚Großen Freien‘ hatten sie das Recht steuerfrei Bier brauen zu dürfen“ erzählt Stephan und fügt lachend hinzu „heute dürfen wir natürlich nicht mehr steuerfrei brauen“. Am 21. Juli eröffnete auf dem Gelände des Gutshof Rethmars bei Sehnde die Gutshofbrauerei Das Freie.
Jetzt auch in ausgewählten Geschäften im Einzelhandel erhältlich.
Ein paar Impressionen finden Sie unter folgendem Link:
http://www.gutshof-rethmar.de/ablage/Pressebox.zip










