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Das Fremde vertraut machen

26.07.201614:51 UhrKunst & Kultur
Bild: Das Fremde vertraut machen
Quodonien (Pressefoto Heiko Specht)
Quodonien (Pressefoto Heiko Specht)

(openPR) Fliehen und Ankommen – zentrale Themen im interaktiven Tanztheaterprojekt QUODONIEN

Köln, 26.07.2016 – Willkommen in Quodonien - dem irrlichternden Kosmos der Grenzen und Möglichkeiten. Heimat? Kein Ort mehr – höchstens ein Gefühl. Doch Fremdes muss nicht fremd bleiben. In dem Stück „Quodonien II“ zeigt das Ensemble bodyincrisis vom 2.- 4. September 2016 in einer interaktiven Collage aus Text, Tanz und Musik, wie Eigenes durch Fremdes in Bewegung kommt. Spielort ist Odonien in der Hornstraße 85 in Köln-Ehrenfeld. Gespielt wird jeweils um 20 Uhr. Tickets gibt es unter E-Mail oder 0221-8705981.



„Angesichts der derzeit kaum noch nachvollziehbaren politischen Verwicklungen in der internationalen Flüchtlingspolitik lässt mich die Frage nicht los, wie sich die Situation der Fliehenden entwickeln wird“, sagt Choreograph Gregor Weber. Nachdem er sich in seiner letzten Quodonien-Produktion dem Aspekt gewidmet hat, was mit uns passiert, wenn alles Vertraute um uns herum wegfällt, beleuchtet er im aktuellen Stück, wie sich Ankommen nach einer Flucht anfühlen kann. Dialog, Überlebensstrategien, Anpassung, Widerstand, Entwicklung von Fähigkeiten – all das können Möglichkeiten sein, um das Eigene im Fremdsein zu finden und zu entfalten.

Bespielte Flächen und Erlebnisräume
Für seine Produktion nutzt Choreograph Gregor Weber die unzähligen Nischen, Flächen und Räume des Veranstaltungsortes, um daraus drei Ebenen zu konstruieren, durch die das Publikum „geschleust“ wird, wie er es nennt. Dabei macht das 30-köpfige Ensemble aus Schauspielern, Tänzern, Artisten und Musikern die Besucher zum Teil der Handlung.

Preview von „A wie Aufklärung“
Wie schon im Vorjahr ist auch das nö theater wieder mit dabei, dieses Mal mit einem Preview seines neuen Programms „A wie Aufklärung“, das sich mit dem NSU-Komplex und dem Verfassungsschutz auseinandersetzt. Nach jahrelangen Gerichtsprozessen und zahlreichen Untersuchungsausschüssen müssen die Betroffenen weiterhin auf lückenlose Aufklärung warten. „Wir begeben uns mit dem nö theater ins Zeugenschutzprogramm, suchen nach Ursachen und stellen die Frage, ob wir die Antworten überhaupt wissen möchten“, sagt Ensemble-Regisseur Janosch Roloff.

(Zeichen: 2.097)

Quodonien II – Selbst Fremd Raumung
Ein interaktives Tanz-Theater-Musikprojekt

Wo? Odonien, Hornstr. 85, 50823 Köln
Wann? 02./03./04. September 2016, jeweils um 20.00 Uhr

Kartenvorbestellungen unter E-Mail
oder unter Telefonnummer 0221-8705981

Weiterführende Informationen unter:
www.odonien.de
www.bodyincrisis.com

Vorläufige Besetzung
Gwendolin Gemmrich, Nina Kierdorf, Leonie Houber, Ping Ting Zang, Ursula Kalus, Signe Zurmühlen, Jule Schacht, Elisabeth Pleß, Melissa Steinsiek-Moßmeier, Celina Engelbrecht, David N. Koch, Frank Baumstark, Annika Weitershagen, Max Heller, Lucia Schulz, Nina Rauterkuß, Celine Oberloher, Micha Baum, Milena Weber, Sophie Roßfeld, Soraya Abtahi, Yannick Hehlgans, Janosch Roloff, Arne Obermeyer, Felix Höfner, Asta Nechajute, Georgios Markou, Kai Mücke, Asim Odobašic, Pascal Scurk, Natalie Buba, Sabrina Sauer, Anne Müller
Live Musik: N.N.
Chorleitung: Lisa Glatz und Chor
Idee & Regie: Gregor Weber / CoRegie & Licht: delta RA’i, Gwendolin Gemmrich
Pressefotos: Heiko Specht

In Kooperation mit dem nö theater, der TAK und Room Service

Über Weber und bodyincrisis:
Gregor Weber, zunächst Schauspieler, wandte sich Ende der acht¬ziger Jahre dem modernen japanischen Ausdruckstanz Butoh zu, den er während eines vierjährigen Japanaufenthaltes erlernte. In seinen Tanz-Theater-Collagen integriert er Ausdruckselemente des Butoh – expressive Choreographien, in äußeres Bild gestülpte Nerventätigkeit, erzählte Texte, irritierend komische Momente. Dies alles versammelt sich unter thematischen Schwerpunkten zu einem energetisch-intensiven Wechselspiel von Sprach- und atmosphärischen Bildern, die nicht allein auf intellektuelles Verstehen zielen, sondern in unberechenbaren Abfolgen verzaubern und wachrütteln, aufschrecken und einhüllen. Sein Ensemble bodyincrisis gründete er 2004.

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