(openPR) Erstes bundesweites Treffen des Dachverbands „Planerinnen-Netzwerke“ in Hamburg
Hamburg - Vom 3. bis 5. Juni 2016 trafen sich 28 Mitglieder des Dachverbands „Planerinnen-Netzwerke“ aus fünf Bundesländern zum ersten Jahrestreffen in Hamburg. Planerinnen, Ingenieurinnen und Architektinnen im Bereich Hoch- und Tiefbau, Stadtplanung, Landschaftsplanung und Innenarchitektur feilten im Rahmen eines Strategie- und Entwicklungsworkshop in der Speicherwerkstatt an den Zielen des Verbandes. Die Organisation der Netzwerkveranstaltung sowie das begleitende Rahmenprogramm übernahm das PIA Netzwerk e. V. Hamburg.
Mit dem Ziel, überregionales Netzwerken von Ingenieurinnen und Architektinnen sowie Planerinnen zu fördern, trifft sich der noch junge und rege Dachverband „Planerinnen-Netzwerke“ einmal jährlich. Unter dem Motto „Butter bei die Fische“ ging es in dem Strategie- und Entwicklungsworkshop darum, dem Verband eine starke Stimme zu geben und weitere Planerinnen-Netzwerke für eine Mitgliedschaft zu begeistern.
Unter der Leitung von Architektin und Moderatorin Heidi Tiedemann arbeiteten die Teilnehmerinnen an der Zukunft des Verbandes. Fünf Vertreterinnen von zurzeit fünf Mitglieds-Netzwerken bilden zukünftig das Leitungsgremium. Als weitere Maßnahme wird eine eigene Geschäftsstelle angedacht, insbesondere soll der Internetauftritt weiterentwickelt werden und als Informationsplattform dienen. Zudem hatten die Teilnehmerinnen Gelegenheit, sich für das eigene Unternehmen Anregungen zu holen, um sich optimal am Markt zu positionieren.
Ein konkretes Projekt stand ebenfalls zur Diskussion: Die Ausstellung „FRAU ARCHITEKT“ findet 2017 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt statt. Die Möglichkeiten der Mitwirkung und Unterstützung dieser Ausstellung wurden ausgelotet.
„Wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung und den Tatendrang der Teilnehmerinnen“, so die Architektin Jutta Petersen-Glombek, Vorsitzende von PIA e.V., begeistert. Sie sieht die Ergebnisse der ersten Jahrestagung positiv und als gelungene Maßnahme, den bundesweiten Erfahrungs- und Wissensaustausch zu fördern: „Die Teilnehmerinnen haben erkannt, dass es wichtig ist, die Präsenz von Architektinnen und Planerinnen in der Öffentlichkeit unter einem Dach mit einer Stimme zu stärken.“ Dazu gehöre auch die Interessenvertretung in den Architektenkammern, erläutert Petersen-Glombek.
Lebhaftes Finale der Veranstaltung war die 3-stündige PIA-Frühlingstour. 50 Frauen ließen sich bei traumhaftem Wetter während einer Barkassenfahrt durch den Hamburger Hafen, Hafencity und Speicherstadt mit Architekturführung inspirieren.
Zurzeit sind fünf Planerinnen-Netzwerke im Verband organisiert: Baufrauen e.V. (Bayern), Architektinnen in der Kammer AKBW (Baden-Württemberg), n-ails. (Berlin), architektinnen initiative nw (Nordrhein-Westfalen) und das PIA-Netzwerk (Hamburg). Planerinnen-Netzwerke, die Interesse an einer Mitgliedschaft haben, finden Informationen unter www.planerinnen-netzwerk.de oder melden sich per Mail unter













