(openPR) Die Grundschule ist der erste Schritt auf dem Weg in den Ernst des Lebens. Wenn ein Kind da strauchelt, kann es lange dauern, bis es sich wieder fängt. „Kein Kind soll verloren gehen“ - lautet deshalb der Leitsatz in der „Lernhaus-Grundschule“ in München-Riem. Wenn Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen, geht auf jeden Fall die Konzentration verloren, weiß Petra Windisch de Lates. Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lebensbrücke kennt das Problem, das immer mehr Grundschüler bei uns haben. „Wenn die Eltern vor den Kindern aus dem Haus gehen, z.B. weil sie alleinerziehend sind und Schicht arbeiten, kommen die Kleinen oft mit leerem Magen in die Schule. Oder sie bekommen von daheim einfach nichts mit, aus den unterschiedlichsten Gründen“, sagt sie. Deshalb hat die Deutsche Lebensbrücke in vielen deutschen Städten an besonders betroffenen Schulen Frühstücksklubs eingerichtet, wo sich die Kinder vor der ersten Stunde so richtig satt essen können. Ganz wichtig: „Wir verlangen von den Eltern keinen Nachweis und keine Erklärung, warum ihre Kinder hungrig zur Schule kommen. Sie müssen nur ihr Einverständnis geben, dass die Kids bei uns essen dürfen“. Diese „Niederschwelligkeit“ macht den Frühstücksklub besonders attraktiv - und erreicht auf diese Weise wirklich alle hungrigen Kinder. Den Frühstücksklub an der Ittlingerschule im Münchner Norden gibt es schon seit vielen Jahren. Jetzt hat die Deutsche Lebensbrücke dank der Unterstützung des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands in der neuen „Lernhaus-Grundschule“ in Riem einen zweiten Frühstücksklub eröffnet, passend zum Schulleitsatz: Kein Kind soll verloren gehen.
„Das Lernhaus-Konzept mit denen offenen Räumen, das die Kinder und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt, ist toll - und unser Frühstücksklub die ideale Ergänzung“, freut sich Petra Windisch de Lates. Insgesamt bekommen im Augenblick dort 29 der 126 Grundschulkinder eine leckere und gesunde Grundlage für einen erfolgreichen Schultag. „Wir wollen, dass es den Kindern schmeckt, darum schauen wir darauf, was sie gerne mögen. Und das sind nicht nur Semmeln und Marmelade. Die Kids lieben auch Gurken, Äpfel und Paprika - man muss sie ihnen nur schön präsentieren, zum Beispiel in kleinen Streifen.“
Aber frisches Gemüse und Obst sind natürlich teuer, und das Budget, das der Deutschen Lebensbrücke zur Verfügung steht, ist begrenzt. „Wir möchten den Kindern aber trotzdem so viel gesundes Obst und Gemüse wie möglich anbieten und freuen uns über Spenden, die unseren Frühstücksklub unterstützen“, erklärt die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lebensbrücke. Und noch etwas möchte sie mit den Spenden finanzieren: „Wir würden den Kindern gerne eigene Trinkflaschen geben, die wir aus großen Literflaschen immer wieder nachfüllen. Bis jetzt kaufen wir 0,5l Plastik-Pfandflaschen. Die sind erstens viel teurer und zweitens auch nicht so gut für die Umwelt“. Auch dafür bittet die Deutsche Lebensbrücke um Spenden. Eine Trinkflasche kostet 3,50 € , die Obst- und Gemüseaufstockung kostet pro Kind ca. 50 Cent. “Die Hilfsbereitschaft ist groß, auch bei Firmen. Die Galleria Kaufhof am Stachus hat uns z.B. das gesamte Geschirr, Schüsseln, Becher, Messer, Obstschäler usw. gespendet”, berichtet Petra Windisch de Lates.
Obst und Plastikflaschen kommen nicht nur dem neuen Frühstücksklub in München-Riem zugute, sondern auch den Frühstücksklub an der Ittlinger Schule. „Hier haben wir inzwischen schon über 60 Kinder - damit wir sie auch im nächsten Schuljahr wieder mit einer guten Grundlage in den Schultag schicken können, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen!
Auf der Homepage der Deutschen Lebensbrücke www.lebensbruecke.de finden Sie alle Informationen.
















