(openPR) Zum 24. Mal lädt die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) zum Internationalen Naturfotofestival in Lünen ein. Wieder lockt ein anspruchsvolles Programm Fotografen und Interessierte aus der ganzen Welt zum renommiertesten Festival dieser Art in Europa: neben Live-Vorträgen nationaler und internationaler Naturfotografen, Workshops, Seminaren und Ausstellungen, bietet eine kleine Showbühne auf dem Fotomarkt mit Produktpräsentationen und Kurzvorträgen rund um die Themen Natur und Fotografie reichlich Gelegenheit zur Fachsimpelei. Der große Fotomarkt informiert über Neuheiten und Bewährtes im Bereich der Fototechnik. Trotz Professionalität und internationalem Flair bieten sich wie gewohnt reichlich Möglichkeiten, um in entspannter, familiärer Atmosphäre mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Willkommen in Lünen!
Veranstaltungen mit freiem Eintritt
• Preisverleihung und Ausstellungseröffnung des Wettbewerbs „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres 2016“
• Premiere-Ausstellungen „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres 2016“, „Fritz Pölking Preis 2016“, „GDT Naturfotograf des Jahres 2016“ sowie weitere Ausstellungen nationaler und internationaler Fotografen
• große Fotomarkt-Location auf 1.286 m² mit eigenem Bühnenprogramm!
• Canon und Nikon bieten einen kostenlosen “Check & Clean-Service“ für Ihre Foto-Geräte
• Produktpräsentationen und Kurzseminare verschiedener Firmen
Informationen zu den Foto-Ausstellungen, dem Programm auf der Showbühne sowie ein Ausstellerverzeichnis für den Fotomarkt geben wir in den kommenden Wochen auf unserer Website sowie in Pressemitteilungen bekannt.
Seminar- und Rahmenprogramm Freitag
Unsere Seminare finden am Freitag tagsüber statt. Diese sind kostenpflichtig, Infos dazu finden Sie auf unserer Website.
Am Freitagabend um 18 Uhr laden wir herzlich zur feierlichen Preisverleihung der Wettbewerbe „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres 2016“ sowie des „Fritz-Pölking-Preises 2016“ sowie zur daran anschließenden Ausstellungseröffnung ein. Der Eintritt ist frei.
Seminar 1: Landscape Photography mit Hans Strand
Dieses Seminar ist in englischer Sprache.
Wir freuen uns außerordentlich, Ihnen in diesem Jahr mit Hans Strand einen der international exponiertesten Landschaftsfotografen unserer Zeit als Referenten präsentieren zu können.
Die gleichermaßen intensiven wie feinsinnig-poetischen Landschaftsaufnahmen des Hasselblad-Masters-Award-Gewinners gehören seit Jahren zum Besten, was in diesem Metier aufgeboten werden kann.
Nutzen Sie die Chance, von einem renommierten Meisters seines Fachs zu lernen und dabei Inspiration und Motivation für Ihre eigenen Projekte zu tanken.
Seminar 2: „Von ersten Ideen, roten Fäden und zufälligen Begegnungen mit weißen Kaninchen“ mit Robert Mertens
Fotografie und Kreativität, das gehört zusammen wie Wüste und Sand, wie Nordsee und Watt oder wie Hase und Ei – letzteres wenigstens zu Ostern. Das eine ohne das andere: vollkommen undenkbar. Das Kreative in einem Bild erkennt man meist sofort an der besonderen Idee, im roten Faden einer Bildsprache oder an den fantasievollen Visualisierungen des Fotografen. Nur - wie finden wir unsere ganz eigene kreative Bildsprache in der Fotografie? Jeder von uns ist kreativ und kann diese Fähigkeiten weiter entwickeln und stärken.
Der österreichische Fotokünstler, Fachbuchautor und Fototrainer Robert Mertens gibt Ihnen in diesem Impuls-Workshop einen Einblick in das, was persönliche Kreativität bedeutet und wie Sie auf spielerische Weise neue Ideen finden können.
Seminar 3: Adobe Photoshop Lightroom mit Frank Treichler
Sie setzen bereits Adobe Photoshop Lightroom ein und stolpern immer wieder über bestimmte Fragen? Sie sind sich unsicher, ob Ihr Arbeitsablauf in Lightroom nicht optimierbar ist? Dann freuen Sie sich auf dieses Seminar. Frank Treichler, Trainer für Adobe Produkte, zeigt Ihnen alle Schritte von der Vorbereitung über den Import bis zur Bildbearbeitung und dem Export und Druck Ihrer Fotos. Kleine Tricks und Kniffe zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Arbeit mit Lightroom rationeller bewältigen können. Daneben präsentiert Ihnen Frank Treichler die aktuellen Neuerungen in Lightroom 6 / CC und zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Fotos zur weiteren Bearbeitung z.B. an Adobe Photoshop Elements ausgeben.
Erste Erfahrungen mit Adobe Photoshop Lightroom sind empfehlenswert, aber auch Neulinge in diesem Bildverwaltungsprogramm sind herzlich willkommen bei diesem Seminar.
Vortrags- und Rahmenprogramm am Samstag und Sonntag
Am Samstag und Sonntag erwartet die Besucher ein vielfältiges und spannendes Programm mit 13 Vorträgen bekannter nationaler und internationaler Naturfotografen. Die Vorträge sind kostenpflichtig. Zu allen anderen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.
In den Pausen locken an beiden Tagen Ausstellungen im Theater, auf der Galerie und im Hansesaal. Der große Fotomarkt in der Rundsporthalle präsentiert sich mit eigener Showbühne und zeigt alles, was das Naturfotografenherz begehrt: neueste Fototechnik, Spezialzubehör, Print-Technik, Fachliteratur und Reiseangebote. Das Programm der Fotoausstellungen, das Ausstellerverzeichnis der Firmen auf dem Fotomarkt sowie das Programm auf der Showbühne kann ab ca. Ende Juli auf der Website der GDT eingesehen werden.
Vorträge am Samstag
Klaus Echle & Joachim Wimmer, GDT (DE): Nationalpark Schwarzwald
Die beiden Fotografen eröffnen mit ihrem Vortrag das Festival. Klaus Echle ist bekannt für seine Aufnahmen heimischer Wildtiere, die sie häufig im Kontext zu ihrem Lebensraum zeigen. Es sind vor allem diese Habitat-Aufnahmen, die sein internationales Renommee begründen. Joachim Wimmer hat die gleichen fotografischen Vorlieben, jedoch einen gänzlich anderen fotografischen Stil. Gemeinsam haben sie den 2014 neu gegründeten Nationalpark Schwarzwald fotografisch dokumentiert. Auch heute schon finden sich hier mit Auerhuhn, Dreizehenspecht und Sperlingskauz einige Charakterarten unserer Mittelgebirge. Anhand dieser charismatischen Flaggschiff-Arten lassen sich Naturschutzziele gut vermitteln und Interesse bei der Bevölkerung wecken. Der fotografische Streifzug führt durch die dunklen und urigen Wälder des Nordschwarzwalds über die Feuchtheiden auf den Grinden und zu den schwarzen Perlen des Nationalparks, den Karseen.
Hans Strand (SE): Island - Vom Boden und aus der Luft
Hans Strand hat sich schon immer von dem Ungezähmten, dem Echten und Wahren in der Natur angezogen gefühlt. Er sagt: "Die Wildnis ist die Mutter alles Lebendigen - immer wahrhaftig und nie trivial". Im Laufe der Jahre hat er die ganze Welt zu seinem Arbeitsplatz gemacht, und dabei alles fotografiert, von der grenzenlosen Weite der Arktis bis hin zu dampfenden Regenwäldern und dürren Wüsten. Er wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, von denen der wichtigste 2008 der Hasselblad Master Award war. Die große Leidenschaft von Hans Strand heißt jedoch „Island“. Es ist für ihn das spannendste Land, das er je besucht hat. Seine Präsentation ist das Ergebnis von 21 Jahren Reisen nach Island. Im Jeep hat er mehrere Tausend Kilometer zurückgelegt und verbrachte insgesamt mehr als hundert Stunden in der Luft. Die Ergebnisse wurden 2014 in seinem Buch ICELAND Above & Below veröffentlicht. Neben diesen Bildern zeigt er in diesem Vortrag auch viele neue Bilder aus den Jahren 2015 und 2016.
Solvin Zankl, GDT (DE): Wildnis Eiche - Die kleinen Geheimnisse der großen Bäume
„Auf das Thema gebracht hat mich der Eichenblattroller. Der kleine Geselle fiel mir auf, als er vor meinen Augen begann, ein welkes Eichenblatt aufzurollen. Während ich ihm zuschaute, bemerkte ich, wie viele verschiedene Tiere den Baum bevölkerten – und das Thema hat mich nicht mehr losgelassen. Insgesamt zwei Jahre habe ich gebraucht, um die Eiche und ihre Bewohner im Jahresverlauf zu dokumentieren. Ich verbrachte unzählige Stunden in den Kronen verschiedener Bäume und habe dabei gelegentlich auch Insekten gefunden, die vorher selten oder gar nicht fotografiert wurden.“
In seine Fotoreportagen lässt Solvin Zankl sowohl seinen wissenschaftlichen Hintergrund als auch seinen Sinn für Ästhetik einfließen. Seine Arbeiten sind international mehrfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem „Deutschen Preis für Wissenschaftsfotografie“, dem „Fritz Pölking-Award“ und mehrfach beim „Wildlife Photographer of the Year.“ Seine Fotografien erscheinen weltweit regelmäßig in führenden Zeitschriften und Magazinen wie GEO, Stern, National Geographic Magazine und BBC Wildlife.
Leon Baas (NL): Die Wunder zu unseren Füßen
"Ich liebe die spannende Welt der Insekten. Sie sind tolle Kreaturen, die eine ganz besondere Faszination ausüben. Ihre Welt ist hart und ohne Regeln. Naja, mit einer Regel: fressen oder gefressen werden. Eine immer verschiedene Welt, die mich stets aufs Neue in ihren Bann zieht."
Leon Baas entführt uns in seinem Vortrag in die wundersame Welt der Insekten. Er verwendet bei seiner Arbeit häufig selbst gebaute Geräte, z. B. ein Spezial-Weitwinkel-Makroobjektiv. Dieses Objektiv lässt den Eindruck entstehen, die Welt durch die Augen eines Insekts zu sehen. Er wird außerdem viele andere Makroaufnahmen zeigen und erklären, wie diese entstanden sind. Seine Bilder werden regelmäßig in Magazinen wie BBC Wildlife und National Geographic veröffentlicht.
Elyane und Cedric Jacquet (BE): Von der Not der Schuppentiere
Schuppentiere gehören vermutlich zu den unbekanntesten Säugetieren der Welt und gleichzeitig zu den am meisten geschmuggelten! Überwiegend nachtaktiv, ist der scheue, zahnlose Ameisenfresser fast ein Mythos. Es gibt bisher kaum wissenschaftliche Untersuchungen, nicht einmal seine Lebensspanne ist bekannt. Elyane und Cedric Jacquet folgten der Spur des Schuppentieres durch Namibia, Zimbabwe und Vietnam. Auf ihren Reisen treffen sie ungewöhnliche Menschen, die sich auf besondere Weise für den Naturschutz einsetzen. Um ihre Geschichten erzählen und diesen kleinen, höchst effektiven Naturschutzorganisationen zu helfen, gründeten sie PPNAT-Photographers for the Preservation of Nature.
Daniel Beltrá (US/ES): Passion und Perspektive
Luftaufnahmen eines sich wandelnden Planeten
Der in Seattle lebende spanische Fotograf Daniel Beltrá bereiste für seine Arbeit in den vergangenen 20 Jahren alle sieben Kontinente, darunter waren Expeditionen zum Amazonas in Brasilien, in die Arktis, in die südlichen Ozeane und die Eisfelder von Patagonien. Für seine Arbeit über die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wurde er 2011 mit dem Wildlife Photographer of the Year Award und dem Lucie Award International Photographer of the Year - Deeper Perspective ausgezeichnet:
„Die Zerbrechlichkeit unserer Ökosysteme ist wie ein roter Faden, der sich durch meine Arbeiten zieht. Von der Abholzung der Regenwälder bis zu den abschmelzenden Polkappen und der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko mit Millionen von Litern ausgelaufenen Öls - meine Bilder zeigen den durch menschliche Aktivitäten verursachten Wandel unserer Biosphäre.“
Viele dieser Bilder wurden aus der Luft aufgenommen. Beltrás Leidenschaft für den Naturschutz spricht aus seinen Bildern, die von aufrüttelnder Schärfe sind.
Sandra Bartocha und Werner Bollmann, GDT (DE):
LYS - Eine Hommage an das Licht des Nordens
LYS – das ist ein fotografisches Großprojekt von Sandra Bartocha und Werner Bollmann. Vier Jahre lang haben die beiden Fotografen den europäischen Norden bereist, von den lichten dänischen Wäldern und Feldern im Süden bis zu den blauen Gletschern Svalbards im Norden, von der sturmgepeitschten Küste Norwegens im Westen bis in die dunklen Wälder Finnlands im Osten. Im Schein der Mitternachtssonne, unter tanzendem Polarlicht, im Schneesturm über der Tundra und auf den stillen Wassern der Schären suchten die beiden Fotografen nach dem Wesen, der Seele der nordischen Großlandschaften und ihrer Bewohner. Die Ergebnisse ihres Projekts präsentieren Sandra Bartocha und Werner Bollmann als Multivisionsshow, die begleitet wird von der Musik des Komponisten Torsten Harder.
Die beiden Fotografen verbinden viele Gemeinsamkeiten. Vor allem aber teilen sie eine fast deckungsgleiche Auffassung von Bildästhetik und eine große Liebe zum europäischen Norden.
Vorträge am Sonntag
GDT Regionalgruppe München-Südbayern (DE):
Regionalgruppe München-Südbayern, rein zufällig
So eine Regionalgruppe ist schon eine zufällige Sache. Da trifft der Tierfotograf aus dem Bayerischen Wald auf den Städter, der es nur auf Münchener „Urban Wildlife“ abgesehen hat, der Bergfex mit einer Vorliebe für die Alpengipfel sitzt neben dem Makrofotografen, der sich regelmäßig für Libellen, Käfer und Orchideenblüten in den Matsch legt. Rein objektiv betrachtet, alles ganz schön wahllos und doch verbindet uns alle in der Regionalgruppe „München – Südbayern“ eines: Die Leidenschaft für Natur und Fotografie.
Referent Karl Seidl erzählt: „Die Regionalgruppe XV „München – Südbayern“ ist seit ihrer Gründung im Jahr 2011 auf inzwischen mehr als 120 Mitglieder angewachsen. Bei den Regionalgruppentreffen tauschen wir uns aus, über unsere Erfahrungen, die besten Plätze zum Fotografieren und die neueste Technik.
Keith Wilson (GB): Den Elefanten zum Gedenken
Remembering Elephants – Den Elefanten zum Gedenken - ist der Titel eines großartigen neuen Buches mit Bildern der besten Naturfotografen der Welt. Noch niemals zuvor haben sich so viele Naturfotografen für eine gemeinsame Sache zusammengetan.
Der zum Mitglied der Royal Geographical Society berufene und mit vielen Preisen ausgezeichnete Magazin-Herausgeber und Fotojournalist Keith Wilson ist der Herausgeber von Remembering Elephants. Er erzählt in seinem Vortrag von den Anfängen des Projekts, das von der leidenschaftlichen Naturfotografin Margot Raggett angestoßen und dann mit der Unterstützung der Born Free Foundation, von Land Rover und der Großzügigkeit von 60 Naturfotografen rasch an Kraft und Schwung gewann.
Eine begrenzte Anzahl von Remembering Elephants wird während des Festivals zum Verkauf stehen.
Sämtliche Einnahmen aus den Buchverkäufen kommen dem Kampf gegen die Wilderei zugute.
Alexander Badyaev (US/RU): Auf dem Weg der Erleuchtung
Fotografie als Werkzeug des Lernens und Erkundens
„Die Fotografie verleiht uns viel Macht – welchen Bildausschnitt wählen wir, wo sitz die Schärfe, wie nutzen wir das Licht. Man kann sagen, wir machen uns unsere eigene Geschichte, indem wir mit Hilfe von Schärfentiefe und Licht unsere eigenen Ideen, Geschichten, Mythen und Bedeutungen auf die komplexe Natur projizieren. Und wenn all das in hervorragender Weise zusammentrifft, dann ist ein Bild stimmig.“
Für Alex Badyaev passiert dies genau dann, wenn er dem Tier folgt, seinen Lebensraum und seine Verhaltensweisen erkundet, zum „Betrachter im Bild“ wird. Sein unvergleichbarer Stil in der Naturfotografie zeichnet sich aus durch eine sorgfältige Bildkomposition, die eine interessante Geschichte über ein Tier erzählt, das Erfassen des Wesentlichen und die Enthüllung einer bislang übersehenen Seite seiner Natur.
Alexander Badyaev ist Professor der Evolutionsbiologie an der University of Arizona. Seine wissenschaftliche Arbeit, die Naturfotografie und seine Fachbeiträge sind mehrfach international ausgezeichnet worden.
Bernd Nicolaisen (CH) : RESTLICHT - Subjektive Fotografie
Abstraktion durch Reduktion
Im Rahmen seines Projekts RESTLICHT präsentiert der Schweizer Fotografe Bernd Nicolaisen einzigartige Fotografien von über tausend Jahre altem Eis. Die Bilder sind zwischen 2004 und 2016 in der Schweiz und auf Island entstanden.
Es geht ihm um unberührte, magisch-anmutende Orte der Einsamkeit, der Stille, der Melancholie und auch der Spiritualität. Die surreal wirkenden Aufnahmen regen die Phantasie des Zuschauers an und fordern seine eigene, subjektive Wahrnehmung heraus.
„Meine Arbeiten sprechen von der Klarheit eisiger Oberflächenstrukturen und der Unermesslichkeit durchsichtigen Eises. Daraus entstehen meine Eisgeschichten“, sagt Nicolaisen. Dabei ist es wichtig, das richtige und nötige (Rest-)Licht für die Aufnahmen zu finden.
Text (gekürzt): Andrea Henkens, Hamburg
Laurent Geslin (FR): Der europäische Luchs – Auf der Suche nach einem Geist
Laurent Geslin ist seit vier Jahren am Projekt KORA beteiligt, einem Team von Wissenschaftlern, spezialisiert auf Raubtiere in der Schweiz. Die Wissenschaftler von KORA forschen überwiegend über den europäischen Luchs und Laurent hält ihre Arbeit vor Ort fest. Gleichzeitig schuf er sich die Möglichkeiten, den europäischen Luchs mit Hilfe von Kamerafallen und aus Tarnverstecken heraus zu fotografieren. Sein Vortrag zeigt die Ergebnisse dieses einzigartigen Projektes und endet mit einer fünf-minütigen Videosequenz: eine äußerst ungewöhnliche Begegnung mit einem Luchsweibchen und ihren drei Jungen in den Bergen des Jura.
Klaus Tamm, GDT (DE): Mit der Linse malen. Eine stimmungsvolle Fotoreise durch Europa
Ob einsetzendes Schneegestöber bei den Gänsen am Niederrhein, kristallklarer Winter auf Spitzbergen, zarte Frühlingsimpressionen aus dem heimatlichen Waldgebiet im Bergischen Land oder farbenfrohe Sommermotive aus Südeuropa - den Zuschauer erwartet eine malerische Fotoreise durch alle vier Jahreszeiten. Es sind Motive voller Poesie, über die reine Dokumentation hinaus. Es sind Eindrücke von Pflanzen und Tieren, die wir alle täglich zu Gesicht bekommen, aber auch von sehr versteckt lebenden Geschöpfen, die dem Naturbeobachter nur mit großer Mühe vor der Linse erscheinen.
Seine Fotoreisen führten Klaus Tamm in abgelegene Gebiete nach Norwegen, Schweden, Finnland, Bulgarien, Rumänien und Spanien, aber auch nach Südafrika und Südamerika und auf die Falklandinseln. Ganz aktuell hat er die „Aufwind gemeinnützige GmbH“ gegründet mit dem Ziel, alle Einkünfte aus Vorträgen, Bild- und Buchverkäufen Natur- und Umweltschutzprojekten zukommen zu lassen.














