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Bauchgefühl statt Assessment-Center

Bild: Bauchgefühl statt Assessment-Center
Kai Matthias Liebe, Geschäftsführender  Gesellschafter LSG & Kollegen GmbH
Kai Matthias Liebe, Geschäftsführender Gesellschafter LSG & Kollegen GmbH

(openPR) Industriebetriebe verlieren in Bayern jährlich hohe Millionenbeträge durch Fehlentscheidungen in der Besetzung von Schlüsselfunktionen. Die Ursachen hat jetzt die Münchner Personalberatung Liebe - Sutor - Gawlowski (www.lsg-kollegen.de) näher analysiert. Die Erkenntnis: „Bei der Rekrutierung von Führungskräften wird zu viel auf Standardtests und zu wenig auf den gesunden Hausverstand und das bewährte Bauchgefühl gesetzt“, erklärt Geschäftsführer Kai Matthias Liebe.



Durch die standardisierten Prozesse wird meist nicht erkannt, ob jemand zum Unternehmen und dessen Philosophie und Kultur passt. Der „Personal-Fit“ ist aber für die Beteiligten – Bewerber und Unternehmen – von entscheidender Bedeutung. Im falschen Umfeld ist der beste Manager nichts wert, weiß K. Liebe, der mit seinen Kollegen den Mittelstand und Großunternehmen nicht nur bei der Suche und Selektion, sondern auch der Integration von Managern und Führungskräften berät.

Liebe - Sutor - Gawlowski hat sich für die Analyse Fälle angesehen, bei denen das Personalberatungsunternehmen nach Fehlbesetzungen zur Unterstützung engagiert wurde. Herausgekommen sind einige Kardinalsfehler:

- Die suchenden Betriebe sind sich zwar darüber im Klaren, welche fachlichen Qualifikationen benötigt werden, gehen aber oftmals ohne eine dezidierte Vorstellung über die gewünschte persönliche Eignung auf den Arbeitsmarkt.

- Den Bewerbern wird die Einschätzung ihres möglichen neuen Arbeitgebers erschwert, weil dieser seine Werte und Leitlinien oftmals nicht klar genug kommuniziert und auch zu wenig über die Unternehmenskultur verlauten lässt.

- Schließlich herrscht bei der Beurteilung von Menschen oft Uneinigkeit. Diese wird versucht, durch standardisierte Assessment-Center Tests auszugleichen. Menschen lassen sich jedoch nicht in Raster pressen und antworten oft mit der Überlegung, was der Fragende hören möchte, anstatt auf Authentizität zu setzen. Die Folge ist ein verzerrtes, unechtes Bild des Kandidaten.

Die Schlussfolgerung von Kai Matthias Liebe aus der eigenen Studie: Standardtests funktionieren zwar, das gute alte Bauchgefühl aber weit besser: „Die menschliche Intuition hat mehr denn je Relevanz. Einen Menschen zu finden, der eine Aufgabe erfüllen kann, ist sicherlich die kleinere Herausforderung als jemanden zu finden, der zur Kultur, Vision und Strategie des Unternehmens passt und sich in diesem Umfeld wohlfühlt. Diese Faktoren lassen sich kaum rational greifen, da sie rein auf Emotionen basieren. Flankieren sollte man das eigene Bauchgefühl durch Referenzprüfung sowie Qualifikationsbeurteilung durch ehemalige Vorgesetzte, Kollegen und Geschäftspartner im persönlichen Dialog.

Entscheidungsfreude ist gefragt

Ein weiterer Grund für Fehlbesetzungen ist mangelnde Entscheidungsfreude. „Der Erfolg bei der Gewinnung der gewünschten Schlüsselfigur liegt in der optimalen Nutzung des Momentums. Wechselwillige Kandidaten führen im Schnitt mit zwei bis drei Unternehmen gleichzeitig Gespräche. Dauert der Prozess zu lange, ist der Bewerber bereits wo anders engagiert. Kai Matthias Liebe: „Viele Unternehmen müssen schneller, flexibler und entscheidungsfreudiger werden, da die Kandidaten sonst abspringen. Wenn der Kandidat passt, die Referenzen stimmen und man das richtige Bauchgefühl hat, muss man den Sack zumachen. Die Zeiten, in denen man sich bei Personalentscheidungen Zeit lassen konnte, sind längst vorbei.“

Onboarding muss professionell ablaufen

Ein weiteres Thema, warum die Integration von rekrutierten Kandidaten häufig nicht klappt ist, dass das so genannte Onboarding nicht strukturiert abläuft und sich damit die neuen Mitarbeiter nicht genug abgeholt fühlen. „Dabei“, so Liebe, „sind die ersten 100-200 Tage entscheidend für den Verbleib im Unternehmen.“ Untersuchungen zeigen, dass über 50% aller Jobwechsel im ersten Jahr nach Eintritt erfolgen. „Gerade bei einer Führungskraft, die im ersten Jahr ausscheidet, summieren sich die Kosten leicht auf einen immensen Betrag. Ein neuer Manager bringt dem Unternehmen im Schnitt erst im dritten Beschäftigungsjahr einen Mehrwert, davor sind es Kosten“, weiß der LSG-Geschäftsführer.

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