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Lok- und Personaleinsatzplanung vernetzt

22.06.201613:14 UhrLogistik & Transport
App, konfiguriert für Wagentechnische Untersuchung: Waggonwechsel per Wischbewegung.
App, konfiguriert für Wagentechnische Untersuchung: Waggonwechsel per Wischbewegung.

(openPR) Die catkin GmbH, Anbieter des gleichnamigen Portals für die unternehmensübergreifende Auftragskommunikation, bietet mit der Integration der Eisenbahnsoftware „LocoPlan“ eine Komplettlösung für die Güterverkehrsplanung und -steuerung auf der Schiene. Die Anbindung ermöglicht es, auch Kunden, Dienstleister und mobile Mitarbeiter einzubeziehen. Ein vereinfachter und klar strukturierter Informationsfluss durch die vernetzte Auftragsabwicklung in Echtzeit ist die Folge. Die Software wurde vom Hersteller proLOGiT in den letzten Jahren vollständig überarbeitet. Als erster Kunde hat die RBH Logistics GmbH das rundum erneuerte „LocoPlan“-Release erfolgreich in Betrieb genommen.



“LocoPlan“, eine grafisch orientierte Software für die Ressourcenplanung und das Monitoring schienengebundener Transportnetzwerke, ist eine Eigenentwicklung der Dortmunder proLOGiT GmbH. Das speziell auf die Anforderungen mittlerer und kleiner Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) zugeschnittene Softwarepaket unterstützt die Disposition von Zügen beziehungsweise Fahrtauträgen auf Lokomotiven. Interaktive Balkendiagramme ermöglichen eine übersichtliche Planung in einer Multi-User-Umgebung. Visualisiert werden die Verfügbarkeit von Loks und deren Auslastung sowie etwaige Orts- und Zeitkonflikte. „Planungsfehler, wie etwa Mehrfachverplanungen, oder Anschlusskonflikte sind auf Anhieb erkennbar und können unmittelbar ausgeschlossen werden“, sagt proLOGiT-Geschäftsführer Geert-Jan Gorter, Erhöhte Transparenz helfe Fehler zu vermeiden, sorge für eine verbesserte Auslastung und erhöhe die Qualität der Fahrt- und Ressourcenplanung insgesamt.

Digitalisierung der operativen Eisenbahnprozesse
Über die Kopplung an das catkin-Portal werden nun auch Kunden und Dienstleister sowie sämtliche mobilen Mitarbeiter in den Planungsprozess integriert. „In Verbindung mit der dynamischen catkin Smartphone-App lässt sich dann auch eine vereinheitlichte, unternehmensübergreifende Auftragsabwicklung realisieren“, betont Gorter. Kommunikations- und Koordinationsprobleme, die in arbeitsteiligen Prozessen eher die Regel als eine Ausnahme sind, gehören der Vergangenheit an. Aufwändiges Telefonieren entfällt ebenso wie kaum zu überschauende E-Mails, Notizen, Faxe und sonstige Papiere. Es existiert nur noch ein System für alle Arten von Aufträgen.

„Vor dem Hintergrund der digitalen Vernetzung, der sich auch oder gerade Unternehmen aus dem Bereich der Transportlogistik nicht verschließen dürfen, ergänzt sich das Angebot von catkin und proLOGiT in hervorragender Weise“, sagt Christian Krüger, Geschäftsführer der ebenfalls in Dortmund ansässigen catkin GmbH. Eine offene Enterprise-Architektur schaffe die Voraussetzungen für ad-hoc-Vernetzungen, integrierte Web-Services und durchgängige Transparenz. Das systematische Management von mobilen Ressourcen auf Personal- und Maschinenebene helfe, die Effizienz in arbeitsteiligen Prozessen zu steigern und Kosten für alle Beteiligten zu senken.

Vernetzte Modullösungen statt Monolithen
„In der modernen, digitalen Welt wird die reibungslose Kollaboration immer wichtiger, für Unternehmen, Mensch und Maschine, aber auch für Softwareanwendungen. Das bedeutet, dass das Zeitalter großer, monolithischer Inselsysteme zu Ende geht und durch kleinere, vernetzte Spezialsysteme abgelöst wird“ ergänzt Geert-Jan Gorter. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Betriebsrisiko bleibe kontrollierbar, Wachstum und Änderungen des Geschäftsmodells könnten auf Seiten der Software durch Skalierung und Moduländerungen begleitet werden. „Jedes größere Unternehmen weiß davon zu berichten, mit welchen Kosten und Kopfschmerzen die Ablösung eines Systems einhergeht, welches seine Wurzeln manchmal noch in den 80er Jahren hat“, führt Gorter weiter aus. LocoPlan wurde deshalb klar mit dem Fokus performanter Ressourcenplanung und Steuerung für den operativen Eisenbahnbetrieb positioniert. „Für zentrale Abrechnungssysteme – es gibt viele gute auf dem Markt - werden Leistungsdaten bereitgestellt, LocoPlan verzichtet genau aus den genannten Gründen auf ein integriertes Abrechnungsmodul.“

Erweiterungen in „LocoPlan“
„LocoPlan“ wurde auf Basis eines Enterprise Application Servers neu entwickelt und kann jetzt unter anderem über einfache Hardwaredimensionierung dynamisch mit dem Unternehmen wachsen. Die standardisierte SOAP- und REST-Webservice-Architektur ermöglicht die Kommunikation mit anderen Anwendungen, wie z.B. Datawarehouse, zentrale Abrechnung oder Internetapplikationen. Weitere Eigenschaften sind die performante synchrone Echtzeitanzeige von interaktiven Planungs- und Steuerungsdiagrammen bei beliebig vielen Usern und ein verbessertes Sicherheits- und Berechtigungssystem. Die Mandantenfähigkeit erlaubt den benutzerdefinierten Zugriff auf Transport- und Personaleinsatzleistungen sowie die Verwendung gemeinsamer Ressourcenpools für Loks und Personal.

Neue App für wagentechnische Untersuchungen
Über ein Zusatzmodul ist in „LocoPlan“ auch die Verplanung von Waggons und Ladung möglich. Kapazitätsplanungen auf Relationen lassen sich in Echtzeit vornehmen. Dabei werden zur Verfügung stehende Waggons verschiedenen Wagengruppen zugeordnet und der Rundlauf geplant. Parallel können zugewiesene Ladungen auf einzelne Waggonpositionen verteilt werden, etwa bei der Übernahme von Waggons. Über die Kopplung mit den Lokfahrten wird zudem das Tracking der Ladeeinheiten realisiert. Die Anbindung mobiler Apps an das LocoPlan-Modul, wie etwa „cWAGONCHECK“ für wagentechnische Untersuchungen, erfolgt wiederum über das catkin-Portal. Da die catkin-Plattform im Sinne einer Logistik 4.0 bewusst neutral aufgestellt ist, kann die Wagenmeister-App jedoch auch ganz pragmatisch mit Excel oder anderen Planungsanwendungen in der Leitstelle kommunizieren.

www.catkin.eu
www.prologit.de

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