(openPR) Es wäre spektakulär gewesen, die älteste Dampflok Deutschlands „Der Rhein“, die 1852 bei einem Unwetter auf Ihrem Weg zum Einsatzort Düsseldorf vom Lastensegler „Stadt Coblenz“ in den Rhein gerutscht war, sollte gehoben werden. Nach Jahrzehnte langer Suche wurde die Lok bei Buhne 257 nahe Germersheim ausgemacht. Am 21. Oktober diesen Jahres sollte der sechs Meter lange und ca. 20 Tonnen schwere Koloss publikumswirksam aus dem Rhein gezogen werden. Im hessischen Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein sollte sie als Dauerleihgabe des Landes Rheinland-Pfalz ausgestellt werden. Durch Eintrittsgelder und Spenden, sollten die Mittel zusammenkommen, um die Lok zumindest optisch wieder in den Zustand zu bringen, wie Sie damals, bei ihrem Sturz in den Rhein aussah.
Daraus wird nun leider nichts, trotz sorgfältigster Planung, fachlicher Beratung und Jahrzehnte langer geologischen Messungen konnte die Lok an der vermuteten Stelle nicht gefunden werden. Die Suche wurde eingestellt.
„Das wäre für uns ein spektakuläres Motiv für einen Rheintaler-Medaille gewesen“ denkt Martin Vreden, der Vorsitzende des Rheintal e.V. laut nach, denn die Lok „Der Rhein“ hätte unsere Serie „Historische Technik am Rhein“ in hervorragender Weise ergänzt. Wir hatten schon Entwürfe gemacht und dem Vermarkter des Events vorgestellt. Aber nun soll die Lok für immer auf dem Rheingrund liegen. „Schade“, sagt Vreden, "das Thema ist abenteuerlich und interessiert Hunderttausende. Wenn wir einen solchen Taler machen und dem Museum in Darmstadt zur Verfügung stellen, könnte Geld für eine weitere Suche zusammenkommen und wer weiß, vielleicht kann sie ja eines Tages doch noch ausgemacht und gehoben werden, - schließlich war das jetzt ja auch nicht der erste Versuch".
Vielleicht werden ja auf diesem Wege Unterstützer gefunden. Eine restaurierte Lok hat der Verein schon auf einem Taler. "Die Drachenfelsbahn" https://tinyurl.com/yce3j7oc
Kontakt: www.rheintaler.net; ![]()













