(openPR) (Frankfurt a. M., 24. Juli 2003) Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat heute angeordnet, dass der Diesel-ICE mit Neigetechnik (Baureihe 605), der auf den Strecken Nürnberg – Dresden und München – Zürich verkehrt, mit sofortiger Wirkung vorerst stillgelegt wird. Die Anordnung erfolgte aufgrund eines vom EBA bestellten Gutachtens. Das EBA ist jetzt in Gesprächen mit der Bahnindustrie.Für die Deutsche Bahn kommt die Anordnung überraschend, nachdem die Industrie erst kürzlich zugesagt hatte, die Schwierigkeiten mit den 20 Diesel-ICE bis zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember behoben zu haben. Der Zug fährt schon seit Dezember vergangenen Jahres nicht mehr bogenschnell. Die Deutsche Bahn erwartet, dass die Industrie – wie zugesagt – die Probleme mit dem Zug bis Ende des Jahres behebt, um endlich auf den dafür eigens ausgebauten Strecken die entsprechenden Fahrzeitreduzierungen für ihre Kunden realisieren zu können.Die Deutsche Bahn ist bemüht, die Auswirkungen für ihre Kunden so gering wie möglich zu halten. Sie muss jetzt quasi über Nacht für die genannten Strecken Lok bespannte Züge heranschaffen und eine neue Personaleinsatzplanung machen. Fahrzeitverlängerungen ergeben sich dadurch aus heutiger Sicht nicht, da der Diesel-ICE bisher auch nicht die von der Industrie zugesagten Geschwindigkeiten fahren konnte.
Deutsche Bahn AGChristine Geißler-SchildSprecherin Technik
Deutsche Bahn AGGunnar MeyerSprecher Personenverkehr
![]()










