(openPR) Simbach, Juni 2016 – Das verheerende Hochwasser in Simbach hat auch die Antersdorfer Mühle nicht verschont. Der Mühlbach, der im Normalfall eine Wassertiefe von regulär 30 Zentimetern aufweist, erreichte in kürzester Zeit 5,40 Meter und flutete die Mühle vom Keller bis zum ersten Stockwerk. Durch die Gewalt des Wassers wurden nicht nur alle elektrischen wie elektronischen Bauteile zerstört, es wurden auch Verbindungsrohre aus ihren Verankerungen gerissen und Maschinen durch Wasser und Schlamm unbrauchbar gemacht. Die Familie Priemeier ist froh, dass trotz der bedrohlichen Lage keine Menschen in der Mühle zu Schaden gekommen sind.
Glück im Unglück war, dass die höher gelegenen Lager- und Abpackräume vom Hochwasser nicht betroffen waren. So können Bäcker weiterhin beliefert werden und auch die Produkte der Marke „Antersdorfer Mühle“ können termingerecht ausgeliefert werden. „Am meisten hilft uns jetzt“, so Vertriebsleiter Thomas Schulz „wenn unsere Kunden zu uns halten und Flexibilität zeigen.“ Mit gutem Beispiel ging der Großhändler Ökoring voran, der ein Spendenkonto eingerichtet hat http://www.oekoring.com/82.html .Auch der Verband Biokreis, dem die Antersdorfer Mühle seit über 35 Jahren angehört, schaltete sich in die Problembewältigung ein. Zusammen mit Familie Priemeier wird nach Lösungen gesucht, die auch den Bauern Planungs- bzw. Existenzsicherung verspricht. „Für die Biokreis-Bauern der Region ist die Antersdorfer Mühle, die einzige 100% Biomühle in Niederbayern, ein wichtiger Partner, der flexibel reagiert und auch kleine Mengen verarbeitet“, so Sepp Brunnbauer, Geschäftsführer des Verbandes Biokreis. Daher werden alle Beteiligten, in erster Linie Familie Priemeier, alles daransetzen, dass bis zur Erntesaison die Anlieferung, Trocknung und Reinigung des Getreides wieder reibungslos verlaufen kann.











