(openPR) In einem Artikel des Amtsblatts der Stadt Beverungen vom 06.04.2016 erschien ein kurzer Bericht über den Debütroman „Incipio“ von Autor Holger Haack, in dem die Geschichte eines jungen Benediktinermönchs aus dem 9. Jahrhundert zur Zeit der Christianisierung, erzählt wird. Johannes aus dem Frankenland, begibt sich auf die Reise zum Kloster Nova Corbeia (Corvey), um dort als Depeschenkurier einen wichtigen Brief zu überbringen. Begleitet wird er auf dieser gefährlichen Reise von Soldaten, die ihn vor Angriffen beschützen sollen. Die Rezensentin Barbara Siebrecht berichtet nach einer ausführlichen Inhaltsangabe des Textes über Haacks im März abgehaltene Lesung auf der Buchmesse in Leipzig und verweist am Ende des Artikels auf die noch bevorstehende Lesung am 7. April, welche in der Buchhandlung „Lesbar“ stattfinden soll. Nach dem eigentlichen Roman hat Haack zusätzlich bereits im Vorfeld entstandene Gedichte angehängt, die aus der Perspektive des jungen Mönchs geschrieben sein könnten.
Erst Prosa, dann Lyrik zum Reflektieren
Im Interview mit Siebrecht beschreibt der Autor sein Werk als „liebevolle Hommage an die Stadt Berungen“, das von „Freundschaft, Verantwortung, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft aber auch religiösem Größenwahn und Machtstreben“ handelt. Die lange Reise des Mönchs wird zu einer Reise zum eigenen Ich. Der Protagonist lernt während der langen Tour viel über Natur, wilde Tiere, Heilkräfte der Pflanzen, und über sich selbst kennen. Er steuert Wagen und Boote, kann letzten Endes sogar einige Dialekte der Heiden sprechen. Die abschließenden Gedichte runden den Roman eindrucksvoll ab, da sie, passend zum Geschehen im Text, tiefgründige Themen wie Nächstenliebe und Güte gegenüber seinen Mitmenschen vermitteln sollen.
Holger Haack
Incipio
August von Goethe Literaturverlag
204 S., Softcover
€ 16,80 • sFr 20,20
ISBN 978-3-8372-1782-7








