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„HR Future Trends“ beleuchten Herausforderungen im Personalbereich

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(openPR) (Bonn, 10. Juni 2016) Fachkräftelücke, zu wenig qualifizierte Bewerbungen, nicht ausreichend auf die Arbeitswelt vorbereitete Studienabgänger, Zunahme der Arbeitsbelastung: Das sind nur einige der Ergebnisse der Umfrage „HR Future Trends“, den die Bonner AGENTUR ohne NAMEN, Veranstalterin der women&work, in diesem Jahr zum vierten Mal durchführte. „Veränderung und Transformation im Windschatten von Industrie 4.0 und Digitalisierung“ lautete das Thema der diesjährigen Umfrage. 103 Unternehmen aus Deutschland haben sich von Anfang März bis Ende Mai 2016 in der Online-Befragung geäußert. 27 % zählen mit jeweils über 5.000 Mitarbeitenden zu den Großunternehmen, über 40 % sind KMU.



Vor dem Hintergrund einer sich rasant verändernden Unternehmenswelt stehen die Personalabteilungen vor großen Herausforderungen. Ihr Kernthema heißt „VUCA“. VUCA steht für volatil, ungewiss, komplex und mehrdeutig und bedeutet nichts anderes als das Agieren in einem veränderungsreichen, wenig planbaren Unternehmenskontext. Dieser Dynamik müssen sich Personalabteilungen anpassen. Die diesjährigen „HR Future Trends“ zeigen fünf konkrete Handlungsfelder auf, denen sich die Unternehmen stellen sollten:

Versorgung der Fachkräfte-Pipeline
„Dass sich die Fachkräftesituation zuspitzt, wird in diesem Jahr sehr deutlich“, sagt Melanie Vogel, Geschäftsführerin der Agentur. „Erstmalig sinkt bei nur 8 % der Befragten das Recruiting-Budget. In den letzten drei Jahren war dieser Wert noch zweistellig.“ 54,1 % der Unternehmen gaben an, nicht genügend qualifizierte Bewerbungen zu bekommen, 41,9 % klagen über akuten Fachkräftemangel.

Kompetenz-Verschiebung
61 % gaben an, dass Studienabgänger nicht ausreichend auf die Arbeitswelt vorbereitet seien. „Es fehlt an Praxiserfahrung, Sozialkompetenz und persönlicher Reife“, resümiert Vogel die Ergebnisse. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Kompetenz-Verschiebung den Fachkräftemangel verschärft. „Die deutschen Tugenden sterben aus“, so Vogel. Fleiß, Pünktlichkeit oder fehlerfreies Arbeiten sind Kompetenzen, denen die befragten Unternehmen am wenigsten Bedeutung beimessen. Stattdessen werden Veränderungsbereitschaft, Querdenken, mentale Flexibilität und interkulturelle Kompetenzen verlangt. „Diese Kompetenzen sind eine direkte Antwort auf die momentane Veränderungsdynamik in der Wirtschaft“, ist sich Vogel sicher. Die VUCA-Expertin und Buchautorin befürchtet eine neue Form der Diskrepanz zwischen Arbeitgebererwartungen und Bewerber-Kompetenzen, denn: „Schul- und Ausbildungssysteme belohnen nach wie vor die deutschen Tugenden, während die von den Unternehmen geforderten Kompetenzen im Bildungssystem noch viel zu wenig verankert sind.“

Die Konstitution der Belegschaft
Der demografische Wandel kommt. In 50,6 % der Unternehmen ist die Belegschaft älter als 40 Jahre und in 16,8% der Unternehmen werden 20-30 % der Mitarbeitenden in den kommenden fünf Jahren in Rente gehen. Zusätzlich stellen 39,2 % einen vermehrten Anstieg psychischer Erkrankungen fest, während gleichzeitig in 51,4 % der Unternehmen die Arbeitszeit der außertariflich beschäftigten Mitarbeitenden steigt. „Die diesjährige Umfrage erweckt den Eindruck, ein Großteil der Belegschaften wandelt auf einem schmalen Grad zum Burnout“, sagt Melanie Vogel. „Hier gibt es deutlichen Handlungsbedarf, denn eine hohe Veränderungsdynamik und steigende Arbeitszeiten sorgen für Überlastungen und wirken sich produktivitätsmindernd aus.“

Umgang mit Veränderungen
60,3 % der befragten Unternehmen gaben an, vor Umstrukturierungs- und Transformationsprozessen zu stehen. Hauptgrund sind Kosteneinsparungen. Aber auch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und der zunehmende Wettbewerbsdruck treiben Veränderungen an. 70,3 % der Befragten stimmten zu, dass die Anforderungen der Mitarbeitenden steigen und 44,6 % gaben an, auch die psychische Belastung nehme zu. Fast 40 % der Befragten begleiten Change-Prozesse nicht durch entsprechende Personalentwicklungs- und Weiterbildungsprogramme.

Zunehmender Individualismus / zunehmende Überforderung
Im Personalbereich zeichnen sich drei große Herausforderungen ab: Auf Platz 1 liegt die „steigende Erwartungshaltung der Arbeitnehmenden“, gefolgt von der „Überforderung von Führungskräften“ und der „flexibleren Arbeitsgestaltung“. „Die Hitliste der Herausforderungen spiegelt nicht nur die veränderten Rahmenbedingungen der VUCA-Welt wider, sondern zeigt auch deutliche Handlungsfelder der Zukunft auf“, ist sich Vogel sicher. „Diese Handlungsfelder werden sich umso stärker in den Vordergrund drängen, umso größer der Kampf um die Talente wird und umso stärker die Auswirkungen des demografischen Wandels zu spüren sind.“

Die Ergebnisse „ HR Future Trends 2016“ können unter http://FutureTrends.AGENTURohneNAMEN.de kostenfrei heruntergeladen werden.

Kostenfreies Webinar:
Am 14. Juni von 12:00-13:00 Uhr stellt Melanie Vogel die Ergebnisse in einem kostenfreien Webinar vor. Für die Teilnahme an den Webinaren benötigen die Teilnehmer lediglich einen Webbrowser, den Adobe Flash® Player und einen aktivierten Lautsprecher an ihrem Computer. Weitere Infos und Anmeldung unter www.agenturohnenamen.de/transformation/diversity_talk/

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