(openPR) Musikfestivals locken jährlich allein in Deutschland mehr als vier Millionen Besucher / Gratis-Events generieren Millionen-Publikum
Die Festival-Saison beginnt am kommenden Wochenende mit den Großereignissen Rock am Ring in Mendig (ehemals am Nürburgring) und BigCityBeats World Club Dome in Frankfurt (Main). Im Vorjahr wurden dabei auf den 50 größten Veranstaltungen insgesamt 4.223.500 Besucher erwartet, zeigt Fluege.de in seinem aktuellen Festival-Ranking. Doch es geht noch größer. Die besucherstärksten Musikfestivals finden im europäischen Ausland statt.
Drei kultivierte Ausnahmezustände an einem Wochenende
Etwa 90.000 Besucher werden vom 3. bis 5. Juni im rheinland-pfälzischen Mendig zum Rock am Ring (RAR) erwartet. Auf dem zeitgleich stattfindenden Rock im Park (RIP) in Nürnberg dürften es etwa 75.000 sein. Mit dem BigCityBeats World Club Dome in Frankfurt (Main) findet eine weitere musikalische Großveranstaltung statt, zu der sogar bis zu 100.000 Musikfans pilgern dürften.
Solche Veranstaltungen verstehen sich als Kultivierung eines Ausnahmezustandes. „RAR“ und „RIP“ sowie der World Club Dome markieren jeweils einen abgeschlossenen Ort, an dem während eines gewissen Zeitraumes ein gezielt ausgewähltes Programm dargeboten wird. Die Kombination dieser drei Dimensionen soll zu einem Erlebnis führen, welches sich klar aus dem Alltag der Besucher heraushebt.
Festival in Bochum ist einsamer Spitzenreiter
Die größten Musik-Festivals in Deutschland, anhand der Besucherzahlen von 2015, sind das Bochum Total mit einer Million Besuchern, das Schlossgrabenfest in Darmstadt mit 400.000 Besuchern sowie die Jazz Rally in Düsseldorf mit 300.000 Besuchern. Dahinter folgen mit jeweils 200.000 Besuchern die Breminale sowie das Nürnberger Bardentreffen. Bemerkenswert: Vier von fünf dieser Veranstaltungen haben einen kostenfreien Eintritt und locken allein dadurch besonders viele Musikbegeisterte an.
Deutlich bekannter sind das Wacken Open Air mit 75.000 Besuchern, das Hurricane Festival in Scheeßel mit 73.000 Gästen, Nature One in Kastellaun mit 65.000, MS Dockville in Hamburg mit 60.000 sowie das Loolapalooza in Berlin mit 50.000 Besuchern. Für diese Events werden jeweils Eintrittspreise in zwei- oder dreistelliger Größenordnung fällig, so sie nicht bereits ausverkauft sind.
Weltrekord in Wien
Laut dem Guiness-Buch der Rekorde findet das weltweit größte Musik-Festival in Wien statt. Zum Donauinselfest pilgern jedes Jahr bemerkenswerte 3,3 Millionen Musikfans. In der europäischen Top 25 von Fluege.de folgt dahinter das Woodstock Festival Poland mit 500.000 Besuchern. Dieser polnische Ableger von der Mutter aller Festivals lädt ebenfalls zum kostenfreien Vergnügen ein.
Das größte Festival in Europa mit kostenpflichtigem Eintritt ist das Sziget in Budapest. Um Teil der 400.000 großen Besuchermenge zu werden, müssten für das Kombiticket aktuell 269 Euro bezahlt werden. Bereits ausverkauft sind hingegen das Paléo Festival im schweizerischen Nyon (270.000 Besucher) sowie bekannte Highlights wie das Primavera Sound (190.000 Besucher) in Barcelona, das Tomorrowland (185.000 Besucher) in Belgien oder auch das Glastonbury Festival (135.000 Besucher) im Südwesten Englands.
Methodik:
Fluege.de hat Daten von mehr als 100 Musik-Festivals in Europa erhoben. Dabei wurden ermittelt: Musikgenre, Besucherzahl 2015, Ort, Termin, Dauer, Preise für Tages- und Kombitickets, Bühnenanzahl, Anreisemodalitäten sowie die Barrierefreiheit. Nach Auswertung dieser Informationen wurde die Top 50 für Deutschland angelegt sowie die Top 25 von Europa, in welcher die laut Fluege.de bekanntesten und größten Musik-Festivals gelistet wurden.
Auf Nachfrage können gerne separate Listen, beispielsweise für bestimmte Regionen sowie sortiert anhand anderer, erwähnter Kriterien, erstellt werden.
Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Die vollständige Pressemeldung inklusive der dazu erstellten Grafiken können Sie hier einsehen: http://presse.fluege.de/fluege-artikel/top-50-musikfestivals-in-deutschland/










