(openPR) Mit der Nominierung für den Grammy Award wurde jetzt das Mannheimer Mozartorchester unter der Leitung ihres Gründers Thomas Fey für die Einspielungen der 'Ouvertüren und Bühnenmusik' des Komponisten Antonio Salieri geehrt. Das 2003 gegründete freie Orchester gab an Mozarts 250. Geburtstag im Mozartsaal des Mannheimer Rosengartens sein Konzert-Debut und ist auf die Komponisten der Mannheimer Schule spezialisiert.
Thomas Fey, der im November seinen 50. Geburtstag und sein 25. Bühnenjubiläum feierte, ließ zahlreiche Werke Salieris erstmals von dem Komponisten und Salieri-Forscher Timo Jouko Herrmann in Partitur bringen und wurde jetzt gemeinsam mit dem jungen, hochbegabten, professionellen Ensemble für den Grammy in der Kategorie 'Best Orchestral Performance' nominiert. Die 53. Grammy-Verleihung findet am 13. Februar 2011 in Los Angeles statt.
Fey gilt heute als einer der profiliertesten Interpreten der 'Wiener Klassik' und ist gemeinsam mit Herrmann begeistert von der Vision, die Werke Salieris wieder in Konzertsälen zu etablieren und dem Komponisten einen gebührenden Rang an der Seite der berühmten Wiener Klassiker Haydn, Beethoven und Mozart zuzuweisen. Schon die erste Salieri-CD des Mannheimer Mozartorchesters mit 'Ouvertüren und Ballettmusik' hatte in der internationalen Fachwelt für Furore gesorgt und auch die nun nominierte CD rief ein begeistertes Presseecho hervor.
„Das ist der Traum eines jeden Musikers“, fasst Thomas Fey seine Freude in Worte. „Ich kann es immer noch nicht so recht fassen, dass das, was wir damals im Hinblick auf das Mozartjahr 2006 mit der Gründung des Orchesters angezettelt haben, einmal solche Früchte tragen würde.“
Hunderte von Konzerten führten Thomas Fey mit seinen Ensembles durch Deutschland und Europa, in die USA sowie nach Südamerika und Japan. Thomas Fey studierte Klavier und Dirigieren an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim und 'Aufführungspraxis der Alten Musik' bei Nikolaus Harnoncourt am Salzburger Mozarteum'. Im Rahmen des Schleswig-Holstein-Musikfestivals nahm er an Dirigierkursen von Leonhard Bernstein teil. Bereits während seines Studiums im Jahr 1985 gründete Fey den Heidelberger Motettenchor und 1987 folgte das Schlierbacher Kammerorchester, aus dem 1993 anlässlich des Neujahrskonzertes im Mannheimer Rosengarten die Heidelberger Sinfoniker hervorgingen.
2003 gründete Thomas Fey das Barockorchester 'Ensemble La Passione', das sein Debut im Rahmen des von ihm ins Leben gerufenen gleichnamigen Musikfestivals erlebte. Darüber hinaus war Fey von 2008 bis 2010 künstlerischer Leiter des ebenfalls von ihm konzipierten Sylt Art Festivals und trägt seit 2009 die künstlerische Verantwortung für die Konzertreihe „Salon.Budersand“ des Hotels Budersand auf Sylt.










