(openPR) Mit aktuell etwa 100.000 aktiven dualen Studenten hat sich zwischen Ausbildung und klassischem Studium in Deutschland ein neuer Bildungsweg etabliert – das duale Studium. Trotzdem ist wenig darüber bekannt, welche Chancen und Risiken mit diesem Weg einhergehen. Duale Studenten haben die Chance auf ein intensiveres Lernerlebnis als normale Studenten. Neben der Theorie werden sie mit berufspraktischen Herausforderungen konfrontiert. Vom ersten Tag an packen sie im Unternehmen mit an und lernen sich im modernen Berufsleben zurechtzufinden. Die Lernkurve für duale Studenten ist deshalb oft besonders steil.
Doch mit dem schnellen Tempo und oft starren Strukturen wächst auch die Gefahr: „Man sollte sich sicher sein, dass man sich für die Studienrichtung und das Partnerunternehmen interessiert“, erklärt Florian Mörchel. Zusammen mit seinem ehemaligen Kommilitonen Manuel Thaler hat er ein Ratgeberbuch geschrieben: einen Wegbegleiter für duale Studenten und alle, die es werden wollen. Bei der Recherche hat sich gezeigt, dass feste Arbeitsverträge und die stärkere Spezialisierung es dualen Studenten erschweren, ihren Karriereweg im Nachhinein noch anzupassen. Studiert und lernt man drei Jahre Chemieingenieur bei einem Reifenhersteller, wird es schwieriger noch einmal in die Pharmabranche zu wechseln. Ferner setzen manche Praxispartner für die Übernahme gute Noten voraus. Die Vorstellung von dieser Einbahnstraße ist weniger furchterregend, wenn diese in die richtige Richtung führt. Auch die Unternehmen haben ein Interesse, dass sich die dualen Studenten bei ihnen wohlfühlen. „Die Chemie zwischen Unternehmen und dualem Student sollte stimmen“, fasst es Herr Mörchel zusammen.













