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Maryam Parvari im Interview

20.05.201610:28 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Maryam Parvari im Interview
Maryam Parvari mit Tochter
Maryam Parvari mit Tochter

(openPR) Als Maryam Parvari nach Deutschland kam, war sie allein, hatte ein kleines Kind im Arm und: Sie sprach kein Wort Deutsch. Heute ist sie die Geschäftsführerin des Mitra – Pflegedienstes in Hannover. Im Interview mit dem Blog „Menschen in der Pflege“ erinnert sie sich an den schweren Anfang und wie die Pflege heute untrennbar zu Ihrem Leben gehört.



Maryam Parvari kam vor 22 Jahren nach Deutschland - am 28.11.1993. Sie wollte für sich und ihre kleine Tochter ein neues Leben beginnen - sich in Deutschland integrieren und einen beruflichen Neuanfang wagen. "Das war sehr schwer. Ich sprach kein Wort Deutsch. Die kulturellen Unterschiede waren groß. Da habe ich beschlossen: Du kämpfst um dein neues Leben - du lernst die Sprache, kämpfst um Bildung und du willst deiner Tochter mal einen guten Weg ermöglichen", erinnert sie sich heute.
Und sie sagt weiter: "Manchmal war ich verzweifelt. Aber dann waren auch wieder Freunde an meiner Seite, die mir Mut gemacht haben. Meine Tochter sagt heute zu mir: Mama, du bist mein Vorbild. Du hast nie aufgegeben." Maryam Parvari will anderen Menschen, die heute als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, Mut machen: "Ja, sie müssen die Chance bekommen. Und sie sollten sie nutzen. Wenn der Wille da ist, sich zu integrieren, Deutsch zu lernen, dann wird es Menschen geben, die ihnen dabei helfen. Davon bin ich überzeugt, gerade wenn ich selbst auf die letzten zwanzig Jahre zurückblicke."
Sie ist stolz auf das, was sie mit dem Team ihres Pflegedienstes in den letzten Jahren erreicht hat: "Aber mir ist das nur gelungen, weil ich von Anbeginn wirklich tolle Mitarbeiter hatte. Ich denke nur an Sevda Nagiyeva. Sie war damals stellvertretende Pflegedienstleiterin. Heute hat sie die Pflegedienstleitung inne.“

Überhaupt spricht sie gern über ihre Mitarbeiter, die sich wie sie in der Pflege Tag für Tag engagieren: "Manche gehen mit den Pflegebedürftigen außerhalb der Arbeitszeit spazieren. Sie wollen das selbst so und haben Freude daran. Das ist mein größtes Glück, wenn ich davon erfahre."
Und sie ergänzt: „Aber ich möchte zu meinem Team noch etwas sagen….Wissen Sie, die Zeit reicht hier nicht, um alle Mitarbeiter vorzustellen. Ich will hier stellvertretend Sharon Alvers und Sven Teckmann anführen. Sharon Alvers arbeitet seit März 2014 hier im Büro. Sie leistet als medizinische Fachangestellte in der Verwaltung eine großartige Arbeit.
Ich bin froh, dass sie sich gut eingearbeitet hat. Noch viel wichtiger aber ist, was sie sagt, nämlich, dass sie sich bei uns sehr wohl fühlt und hier gern arbeitet. Ich denke, das macht die Stärke unseres Teams von innen heraus aus: Sich wohlfühlen in der Firma, mit Spaß arbeiten, gutes für die Pflegebedürftigen tun- jeder an seinem Platz.
Sven Peckmann: In unserem Haus ist er für die Verwaltung und Logistik zuständig. Er hat hier vor vier Jahren angefangen - im August 2012. Er ist ausgebildeter Altenpfleger. Jetzt ist er Kaufmann im Gesundheitswesen. Diese Umschulung hat er in der Zeit absolviert, als er schon in unserer Firma gearbeitet hat. Immerhin ist er inzwischen schon 20 Jahre in der Altenpflege tätig.
Es ist also toll zu sehen, wie sich Menschen entwickeln, ihre Stärken immer mehr zum Vorschein kommen. Sven Peckmann kommt gut mit Menschen klar – er mag sie und sie mögen ihn – Mitarbeiter und Pflegebedürftige gleichermaßen. Ich könnte die Reihe solcher motivierten Mitstreiter fortsetzen. Vielleicht ergibt sich ja noch die Gelegenheit.“

"Ein Leben ohne meine Mitarbeiter, meine Familie, meine Patienten - das kann ich mir gar nicht vorstellen", beschließt sie das Gespräch.
Das ganze Interview auf Blog „Menschen in der Pflege“ - http://drmuellerconsulting.blogspot.de/

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