(openPR) Plüderhausen, 06.04.2016. 1956 erfüllt sich der gelernte Textilkaufmann Paul Kübler einen Lebenstraum. Mit seiner Frau Liesel und fünf Näherinnen beginnt er in Schorndorf bei Stuttgart Latzhosen, Arbeitsanzüge und Arbeitsmäntel herzustellen. 2016 ist die Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG einer der Top 3 Hersteller von Berufs- und Schutzbekleidung in Deutschland.
Paul Küblers Erfindergeist, seine Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien und sein ausgeprägtes Gespür für den Wandel in der Arbeitswelt bringen das Unternehmen vor allem im industriellen Umfeld schnell voran. Träger von Berufsbekleidung schätzen die Kübler-Kollektionen wegen vorbildlicher Qualität, hohen Tragekomforts und durchdachter Funktionen. Der Leitsatz des Firmengründers „Qualität muss produziert werden, sie kann nicht herbeigeprüft werden“, prägt das seit 10 Jahren von Sohn Thomas Kübler geleitete Familienunternehmen bis heute. Die operative Geschäftsführung liegt in den Händen von Michael Stiegert.
Um den berufsspezifischen Anforderungen Rechnung zu tragen, arbeitet Kübler eng mit Anwendern aus verschiedenen Branchen zusammen. Das Feedback aus Tragetests nutzen die hauseigenen Design- und Entwicklungsteams permanent, um Materialeigenschaften, Tragekomfort, Schnitt und Schutzfunktion weiter zu verbessern. Wichtige Impulse für Innovationen resultieren aus der Teilnahme an Forschungsprojekten und der Kooperation mit Herstellern in der gesamten textilen Wertschöpfungskette von der Faserproduktion bis zur Konfektion.
Traditionell ist die Marke stark in der Industrie vertreten. Mit dem früheren Blaumann ist die Bekleidung allerdings kaum mehr vergleichbar. Design und Farben lehnen sich an moderner Street- und Outdoorbekleidung an. Gleichzeitig sorgt eine ergonomische Schnittführung für ausreichend Bewegungsspielraum, wobei Kübler Damen- und Herrenmodelle bereitstellt. In den vergangenen fünf Jahren wurde das Angebot für Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen erfolgreich erweitert.
Standort Deutschland wird großgeschrieben
Als einziger Workwearhersteller in Deutschland verfügt Kübler am Stammsitz in Plüderhausen über eine eigene Fertigung mit über 70 hochqualifizierten Näherinnen. „Dies versetzt uns in die Lage, sehr flexibel und kurzfristig auf Kundenwünsche einzugehen“, erklärt Stiegert. Vor allem bei Programmergänzungen, anspruchsvollen Muster- und Sonderanfertigungen sowie der Produktion von Bekleidungsteilen in Randgrößen zeige sich der Vorteil, den Kübler dank „Made in Schwaben“ Handelspartnern und Anwendern bieten könne. Die großen Stückzahlen lässt Kübler vorzugsweise von in Europa angesiedelten Konfektionspartnerbetrieben fertigen. Insgesamt sind mehr als 4500 Näherinnen für Kübler tätig. Als Mitglied der Non-Profit-Organisation BSCI (Business Social Compliance Initiative) setzt sich Kübler für die Verbesserung sozialer Standards in der weltweiten Wertschöpfungskette ein.
Täglich verlassen bis zu 10.000 Fertigteile das moderne Hochregallager in Plüderhausen. Unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit und bei Bestelleingang bis 14 Uhr ist die Ware in der Regel am nächsten Werktag beim Kunden. Um hohe Liefertreue und Qualitätsstandards zu gewährleisten, unterhält Kübler außerdem ein großes Rohgewebelager mit Stoffen von namhaften europäischen Herstellern. Diese durchlaufen wie die daraus gefertigten Bekleidungsteile interne Eignungstests.
Kübler weitet die internationalen Aktivitäten von Jahr zu Jahr aus. Inzwischen ist das Unternehmen mit eigenen Vertriebsmitarbeitern in Österreich, Luxemburg, den Niederlanden und Belgien sowie durch Partner in Ungarn und Italien vertreten.
Mit dem ausgefeilten, auf die Erwartungen von Handelspartnern und Endkunden ausgerichteten Produktkonzept sowie den erweiterten Vertriebswegen sieht Thomas Kübler das Unternehmen für die kommende Dekade „gut aufgestellt“. Gefeiert wird das 60-jährige Firmenjubiläum am 22. April 2016 im Kreise aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.








