(openPR) [Issigau, 05.04.2016] Zu den angesehensten Berufen zählen neben Pilot und Arzt das Amt des Richters oder Anwalts. Obwohl ihr Auftritt in eleganten Richter Roben oder einer beeindruckenden Anwaltsrobe nicht selten für Furore sorgt und abrupte Stille in einem Gerichtssaal ist der Berufsalltag eine Herausforderung sondergleichen. Schon der Weg dahin ist steinig und von Paragraphen im wahrsten Sinn des Worts gepflastert.
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Ihr tägliches Brot ist es, das Rechtssystem für sich und ihre Klienten zu nutzen oder um für Gerechtigkeit zu sorgen, anzuwenden. Die Träger der edlen Roben haben es jedoch vielfach mit Neid oder vielen Vorurteilen zu tun, denn nicht auch die vermeintlich Bösen haben das Recht, einen Anwalt zu Rate zu ziehen. Eine Gratwanderung für diejenigen, die in ihrer glänzenden Anwaltsrobe Auslegungen und Erläuterungen erörtern.
Die Vermarktung des skrupellosen Richters oder des aalglatten Anwalts in seiner Anwaltsrobe basiert auf reißerischen Hollywoodfilmen, die den Studenten ein falsches Bild über diese wahrhafte Berufung vermitteln, denn mitunter sind die Amtsträger in Richter Roben einen langen, harten Weg gegangen , um Karriere am Gerichtshof zu machen. Der Amtsschimmel wiehert, die Bürokratie macht vor Roben nicht Halt.
Die Faszination bleibt ungebrochen, viele scheitern im Vorfeld und wer sich durch das herausfordernde Studium gekämpft hat, sieht sich Aktenstapeln und unzähligen Überstunden ausgeliefert. Die Anwaltsrobe hängt am Nagel, während mancher merkt, dass er sich seinen Start in das Rechtsleben anders vorgestellt hat. Der Anblick edler Richter Roben verlockt Menschen, ihren Sinn für Gerechtigkeit zu nützen, um sich eines Tages selbst in Roben zu zeigen.













