(openPR) Mehr als ein Drittel der deutschen Eigenheime ist überfällig für eine Modernisierung. Vor allem in den neuen Bundesländern ist der Bedarf groß. So geben in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen vier von zehn Hausbesitzern an, ihre Immobilie müsse modernisiert werden. In Ländern wie Bayern und Baden-Württemberg ist der Anteil zwar etwas geringer, aber auch hier besteht hoher Handlungsbedarf, wie Ergebnisse des LBS-Hausbesitzertrend, einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der LBS, deutlich zeigen.
Besonders häufig modernisiert wird im Norden Deutschlands. Annähernd ein Drittel der Hausbesitzer in Schleswig-Holstein und Hamburg hat in den letzten drei Jahren energetische Maßnahmen durchgeführt. Auch in Niedersachsen und Bremen sowie in Rheinland-Pfalz und im Saarland war der Anteil mit jeweils 29 Prozent und 28 Prozent vergleichsweise hoch.
Der Blick auf die Deutschlandkarte zeigt indes: Die Herausforderungen sind in den einzelnen Bundesländern sehr verschieden. So gibt es große Unterschiede beim Alter des Gebäudebestandes. „In den neuen Bundesländern ist der Anteil der Eigenheime, die älter als 50 Jahre sind, besonders hoch“, sagt Sabine Schmitt von der LBS. „Gleichzeitig fällt jedoch auf, dass es hier sehr viele relativ neue Immobilien gibt, die jünger als 20 Jahre sind.“ Der Studie zufolge haben beispielsweise in Thüringen fast 70 Prozent der Befragten ein Eigenheim, das mindestens ein halbes Jahrhundert alt ist. Dicht gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 60 Prozent, Sachsen mit 49 Prozent und Berlin/Brandenburg mit 46 Prozent.
Schlecht gedämmte Gebäude, eine veraltete Heizungsanlage oder undichte Fenster – je älter das Haus, desto größer der Modernisierungsbedarf. Die meisten Eigentümer sind sich dessen bewusst und sorgen entsprechend vor. „Im Schnitt legen Modernisierer fast 180 Euro pro Monat für anfallende Gewerke zurück“, so Schmitt. Die beliebteste Vorsorgeform für anstehende Renovierungs- oder Energiesparmaßnahmen ist der Bausparvertrag. Mehr als ein Viertel der befragten Eigentümer, die in den kommenden Jahren modernisieren wollen, nutzen ihn, um Rücklagen zu bilden.
„Energetische Maßnahmen lohnen sich: Wer beispielsweise zuerst die Gebäudehülle dämmt und die Fenster erneuert, erzielt damit schon so hohe Einsparungen bei den anfallenden Energiekosten, dass die Heizungsanlage bei einer anstehenden Erneuerung deutlich kleiner dimensioniert und damit preiswerter ausfallen kann“ ergänzt Dr. Roland Falk, Leiter des Deutschen Kompetenzzentrums für Ausbau und Fassade. „Unsere Stuckateur-Fachbetriebe beraten qualifiziert zu den unterschiedlichsten Materialien und verarbeiten diese in einer hohen handwerklichen Qualität, so dass die Systeme ihre volle Wirkung entfalten können“ so Energieexperte Falk, und weiter "Jetzt im Frühling ist eine gute Zeit, um sich mit dem Gedanken einer energetischen Sanierung zu beschäftigen und einen Beratungstermin zu vereinbaren."











