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Emsiana 2016 ganz im Zeichen von „sagen, schreiben, singen“

22.03.201612:29 UhrKunst & Kultur
Bild: Emsiana 2016 ganz im Zeichen von „sagen, schreiben, singen“
Künstler Günter Bucher bringt mit seinem Projekt ?Das bemalte Haus II? die Wand des Hauses Marktstra
Künstler Günter Bucher bringt mit seinem Projekt ?Das bemalte Haus II? die Wand des Hauses Marktstra

(openPR) Hohenems, 22. März 2016 – Zum achten Mal schafft die Emsiana erlebbare künstlerische Verknüpfungen zwischen Geschichte und Gegenwart. Das vielfältige Programm des viertägigen Kulturfests ist durch das Motto „sagen, schreiben, singen“ verbunden. Die Emsiana wird am 19. Mai traditionellerweise vom Kammerorchester „tonart sinfonietta“ eröffnet. Die Festrede hält Dr. Eva Grabherr, Toni-Russ-Preisträgerin und ehemalige Leiterin des jüdischen Museums in Hohenems.



Ein Brückenschlag zwischen der Vergangenheit und dem Heute wird mit der Emsiana von 19. bis 22. Mai gemacht. Einmal mehr wird Hohenems zur kleinsten europäischen Kulturmetropole und besinnt sich zeitgleich des historischen Erbes. „Das Neue wäre ohne das Alte nicht möglich. Die Wertschätzung des historischen Nachlasses ist Voraussetzung für neue, innovative Betrachtungen“, so erklärt Markus Schadenbauer-Lacha, Organisator und Koordinator der Emsiana, die Grundhaltung des Kulturfests. Das Erbe wird durch das künstlerische Schaffen unter dem Motto „sagen, schreiben, singen“ weitergetragen und ins Jetzt transportiert.

Hohenems ist eine geschichtsträchtige Stadt. Die Emsiana sieht sich deshalb als Plattform für Geschichtsbewusste und Visionäre. Alljährlich schafft sie eine Bühne für regionale, internationale, traditionelle und unkonventionelle Künstler.

Ein Feuerwerk zur Emsiana
Mit den Fragen: „Was teilen wir? Von den Schwierigkeiten und Chancen der Anerkennung?“ wird sich Dr. Eva Grabherr, Geschäftsführerin von „okay. Zusammen leben“, in ihrer Festrede auseinandersetzen. Die musikalische Umrahmung der Eröffnung übernimmt in klassischer Weise das junge Kammerorchester der regionalen Musikschulen „tonart sinfonietta“ unter der Leitung von Markus Pferscher. Gastsolist ist der aufstrebende Vorarlberger Saxophonist Lukas Simma.

Im Anschluss an den Festakt werden die Ausstellungen von Roland Adlassnig, Claudia Charlotte Brandl-Lindner, Günter Bucher, Christian Geismayr, Mariella Scherling-Elia, Simonetta Scherling und Kirsten Helfrich eröffnet. Einen weiteren Höhepunkt des Eröffnungsabends gestaltet Arno Egger. Um 23:00 Uhr präsentiert er ein großes Feuerwerk mit dem Titel „Ein Feuerwerk zur Emsiana“ - Ein Verweis auf seine gleichnamige Installation auf dem Schlossberg sowie ein Hinweis auf die Einmaligkeit dieses Erlebnis.

Musik und Gesang zwischen Traditionellem und Modernem
Gemeinsam mit dem Wiener Oberkantor Shmuel Barzilai begibt sich der Gesangsverein Hohenems am Sonntag, den 22. Mai, im Salomon-Sulzer-Saal unter der Leitung von Daniel André Vitek gleich zwei Mal auf eine musikalische Zeitreise. Die programmatische Mischung aus jüdischen Chören, Kompositionen von Salomon Sulzer, Chorwerken von Schubert und Mendelssohn Bartholdy sowie Volksliedern Hohenemser Ursprungs umfasst die abwechslungsreiche Geschichte des Gesangsvereins Hohenems.

Drei Stimmen, Michael Köhlmeier (Erzählung), Paul Gulda (Klavier) und Shmuel Barzilai (Gesang) bringen am Sonntagabend jüdische Sagen und Melodien zum Erklingen. Das Programm „König Salomos Honigtopf“ feierte im Wiener Musikverein bereits eine erfolgreiche Premiere. In Hohenems wird die ehemalige Synagoge zum Spielort der jüdischen Sagenwelt.

Mit den Konzerten des Yamma Ensembles und Twana Rhodes & Band wird der Spagat zwischen traditioneller und moderner Musik geschafft. Talya G. A. Solan, Sängerin des Yamma Ensembles lebt ihre Leidenschaft für die traditionelle hebräische Liedmacherei in ihrem musikalischen Schaffen aus. Twana Rhodes erzählt mit den Mitteln des Jazz und Souls emotionale Geschichten.

Sichtbar machen
Zur Emsiana öffnen nicht nur manche Hohenemser Museen wieder bei freiem Eintritt ihre Pforten, auch in verschiedenen Häusern im historischen Zentrum sind künstlerische Installationen und Interventionen zu finden. Im ehemaligen Gemeinde-Waschhaus machen die drei Künstlerinnen Mariella Scherling-Elia, Simonetta Scherling und Kirsten Helfrich die ständige Bewegung von Wasser in ihrem Projekt „Panta Rhei – Alles fließt“ sichtbar.

In der Marktstraße 48 betrieb Heinrich Fenkart im Jahr 1908 den angeblich schönsten Phonographenplattenladen. Künstler Günter Bucher erweckt mit seinem Projekt „Das bemalte Haus II“ die Vergangenheit und den ehemaligen Bewohner zum Leben.

Vorgegebene Räume werden mit der Performance „çok güzel ya“ (sehr schön!) verlassen. Der Dornbirner Muhammat Ali Bas und der Wiener Calimaat El-Bedouine experimentieren mit Lauten, Buchstaben, Worten und Melodien. Die Straße wird zur Bühne, auf der sie versuchen das Schöne einzufangen.

Geschrieben und erzählt
Neben einer Vielzahl an Ausstellungen dürfen Vorträge und Führungen im Programm der achten Emsiana nicht fehlen. Franz Elsensohn, Kenner der Vorarlberger Sagenlandschaft, stellt in seinem Vortrag die Präsenz von jüdischen Figuren in der hiesigen Sagenwelt dar. Alfred und Michael Willam hingegen erzählen mit ihrer Mundart-Lyrik Geschichten aus der Stadt.

Wer aber mehr über das Residenzschloss der Grafen Hohenems, den Jüdischen Friedhof oder einfach über die Stadt Hohenems erfahren möchte, wird beim Angebot der verschiedenen Führungen während der gesamten Emsiana-Zeit fündig werden.

Auch für die Kleinen ein Fest
Für die kleinsten Besucher gibt es ebenfalls genug zu erleben. Die Theaterwerkstatt unter der Leitung von Sabine Bader lädt Kinder ab drei Jahren zur Kinderperformance „Vorhang auf! Das Spiel kann beginnen!“ im Salomon-Sulzer-Saal ein.
Ein preisgekröntes Musikvermittlungsprogramm bieten „Die Schurken“ bei ihrem Auftritt in Hohenems. Das Stück „Unterwegs nach Umbidu“ zeigt, was Musik mit uns allen machen kann: Von herrlichem Gelächter bis zu Tränenströmen, Musik lässt niemanden unberührt, schon gar nicht das junge Publikum.


Info: www.emsiana.at

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