(openPR) Tipps einer Ärztin: So kann man Suizid-Gefährdeten helfen
Wenn der Betroffene sich nicht zu seinem Vorhaben äußere, sei ihm meist nichts anzumerken. Mögliche Hinweise könnten das Regeln der Finanzen und das Verschenken persönlicher Gegenstände sein. Diese Vorboten würden meist nicht als alarmierend empfunden. Die Selbsttötung komme dann völlig überraschend und führe zu Selbstvorwürfen bei Angehörigen und Freunden, die völlig ahnungslos waren. In diesem Fall sei eine Suizidprävention laut der Ärztin nahezu unmöglich. Eine Suizidankündigung müsse immer ernst genommen werden. Vor allem bei chronisch depressiven Menschen sollte das Thema konkret angesprochen werden, wenn es ihnen schlecht gehe.
Suizidprävention beginnt laut Bignion bereits im ersten Lebensjahr. Kinder, die eine verlässliche Bezugsperson haben, entwickeln psychische Widerstandsfähigkeit bezüglich einschneidender Lebensereignisse und können diese lebenslang nutzen. Dem Alterssuizid sei unter anderem mit Hobbys vorzubeugen, die nach dem Ausscheiden aus der Arbeitswelt sinngebend wirken. Um nachhaltig die Tabuisierung suizidalen Verhaltens zu brechen, müssten sich die Einstellungen in unserer Gesellschaft ändern. Das entlaste Suizidgefährdete und ihre Angehörigen. Um dieses Ziel zu erreichen, sei die Beteiligung möglichst vieler gesellschaftlicher Institutionen wie Schulen, Vereine, Parteien, Krankenkassen, Kirchengemeinen und Selbsthilfegruppen notwendig.
Für mehr Informationen: http://www.bignion.eu/kategorie/suizid/








