(openPR) Magdeburg. Die 33-jährige Conny L. kommt in einen hellen, freundlichen Raum. Burnouttherapeutin und Entspannungspädagogin Silvia Heuer bietet ihr einen Platz auf der grauen Recamiere an und stellt noch ein Glas frisches Wasser bereit. Mit der Eröffnungsfrage, was die junge Frau zu ihr führt, beginnt sie das Vorgespräch. Was jetzt folgt, ist sehr exemplarisch in ihrem Beratungsalltag. Innerhalb weniger Sätze kommt die Klientin unter befreienden Tränen in den Augen zu ihrem Hauptproblem. Nach viel zu langem Ringen mit sich selbst hatte sie endlich einen Termin mit der Therapeutin für ein Vorgespräch vereinbart. Und das obwohl sie ihren Flyer schon mehrere Monate in der Handtasche spazieren trug. Und obwohl ihr der tägliche Spagat zwischen Kindergarten, Haushalt und Vollzeitjob immer schwerer fiel. Und obwohl sie täglich dumpfe Kopfschmerzen hat, die bis in den Nacken ziehen und manche Tage nur noch mit Schmerzmitteln erträgt. Und obwohl sie immer mehr Probleme mit den Kolleginnen im Büro hat, wegen Nichtigkeiten. Und obwohl sie immer öfter denkt, „ich kann nicht mehr, ich kann einfach nicht mehr“. Und obwohl sie abends vor lauter Gedankenkreisen und sinnlosem Grübeln nicht mehr in den Schlaf findet und das Gefühl hat, überhaupt nicht mehr abschalten zu können und unter Dauerstrom zu stehen. Fast scheint sie sich dafür zu schämen. Dass sie nicht früher diesen Schritt gegangen ist und erst jetzt aktiv wird.
„Das ist leider oft ein sehr typischer Verlauf“, meint die Therapeutin. „Die gesundheitliche Probleme werden oftmals ignoriert. Und dabei sendet uns der Körper meist sehr eindeutige Signale, wenn die Belastung zu groß ist und der Stress zum krankmachenden Dauerstress geworden ist. Das können von Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen, gereizte Stimmung, emotionale Verflachung, Ängste und Panikattacken sehr vielfältige Symptome sein.“ Diese vermutet sie auch bei Frau L. und spricht diese direkt darauf an. Frau L. bejaht: Angst in scheinbar harmlosen Situationen, kenne sie in letzter Zeit sehr häufig.
In den kommenden Therapiesitzungen, die unbürokratisch und schnell auf Selbstzahlerbasis stattfinden und somit gegenüber den krankenkassenfinanzierten Therapien den entscheidenden Vorteil einer schnellen therapeutischen Hilfe geben ( die derzeitigen Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz in Großstädten belaufen sich mittlerweile auf 12 bis 18 Monate) aber auch die Verschwiegenheit gegenüber der Krankenkasse und dem Arbeitgeber gewährleisten, werden Frau L. und Frau Heuer gemeinsam sowohl an den Stressoren als auch an den Ressourcen und kurz- und langfristige Strategien zur Stressbewältigung erarbeiten. Den Ursachen auf den Grund zu gehen und zu Beginn erst einmal einen „Notfallplan“ für akute Stresssituationen aufzustellen, wird Teil der nächsten Stunden sein. Zunächst in wöchentlichen Sitzungen, später in größeren zeitlichen Abständen. „Insgesamt wird sicherlich eine langfristige unterstützende Begleitung notwendig werden.“, fasst die Burnouttherapeutin zusammen.
Hieraus ableitend zeigt sich immer wieder die Wichtigkeit der rechtzeitigen Inanspruchnahme von externer Hilfe.
Noch besser: Prävention, also rechtzeitige Vorsorge, um gar nicht erst in diesen Abwärtsstrudel zu geraten. Wissensvermittlung ist das eine, das heißt Stress verstehen lernen, Signale erkennen, persönliche Stressoren ermitteln. Denn Wissen heißt Vorsprung. Auf der Webseite des besser. Institutes http://www.besser-ist-besser.com kann man beispielsweise einen Burnout-Test machen und sich über den Verlauf und die Symptome eines Erschöpfungssymptom informieren.
Dann sollten einzelne Strategien zur Stressbewältigung und persönliche Ressourcen erarbeitet werden. Ganz individuell im Einzel- oder Gruppentraining. Persönlich, im Austausch, online, per Telefonberatung oder –coaching. Je nach Geschmack und Ausprägung des individuellen Stress. Das können neben Ausgleichsübungen und Entspannungsmethoden, beispielsweise auch die Überdenkung innerer Dialoge und stressverstärkender Gedanken sein. „Wichtig ist, dass Frau sich rechtzeitig mit dem Thema Stress und Überlastung auseinander setzt und aktiv wird, bevor der Leidensdruck zu groß wird und uns gänzlich zusammenbrechen lässt oder uns lahm legt.“ gibt die 3-fache Mutter zu bedenken. Sie weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig der Familienalltag als alleinerziehende und berufstätige Mutter sein kann. Auch sie kennt aus eigener Erfahrung, wie der Körper es schafft, einem deutlich zu machen, dass man endlich mal selbst an erster Stelle stehen sollte. „Denn am Ende zählt nur, wie wichtig du dir selbst bist.“
Einen Hinweis hat die Therapeutin noch: Aus langjähriger beruflicher und familiärer Erfahrung sowie aus der Recherche von weit aus über einhundert Büchern zum Thema hat sie einen speziellen Exkurs mit dem Titel „11 geniale Tipps für mehr Gelassenheit im Familienalltag“ zusammengestellt. Das kostenlose Angebot richtet sich an berufstätige Mütter, die rechtzeitig aus der Stressfalle aussteigen möchten und gibt interessante, wirksamen und erprobte Anregungen für ein entspanntes, zufriedeneres Leben und mehr Lebensqualität.
Den Link zu ihren kostenlosen „11 genialen Tipps“ finden Sie hier: http://lebensqualitaet.leadpages.co/tipps-fr-mehr-lebensqualitt/
















