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Ohne Schuld in Not geraten –Schuldenfalle durch verspätete Zahlungen
Zahlreiche Menschen in Deutschland sind verschuldet. Nahezu jeder Zehnte ist sogar überschuldet, was bedeutet, dass er seine offenen Forderungen kaum noch tilgen kann. Viele glauben, dass vernünftiges Wirtschaften und eine solide Absicherung dem entgegenwirke. Wer klug vorsorgt und darüber hinaus auch nur das Geld ausgibt, das er zur Verfügung hat, der wird auch gar nicht erst in die Schuldenfalle tappen – so der allgemeine Gedanke nicht Nicht-Verschuldeten. Doch ganz so einfach ist das leider nicht. Die tägliche Erfahrung zeigt, dass Menschen auch ohne eigenes Verschulden in finanzielle Not geraten können – nämlich immer dann, wenn Sie auf die Zahlung anderer angewiesen sind. Und das sind wir letzten Endes alle.
Das Zahlungssystem – ein ewiger Kreislauf
Unser System ist ein ewiger Kreislauf: Für unsere Arbeit oder für vorhandene und gerechtfertigte Ansprüche erhalten wir eine regelmäßige Zahlung. Diese stellt die Basis für das Budget dar, das wir zur Verfügung haben, um unseren Verpflichtungen nachzukommen. Im besten Fall funktioniert dieses System reibungslos: Zum Endes des Monats erhalten alle ihr Gehalt oder ihre Leistungszahlungen. Davon können gleich zum Monatsbeginn die Kosten wie Miete, Strom, Energiekosten, Telefon und Versicherungen gezahlt werden. Dabei verlassen wir uns selbstverständlich darauf, dass unser Arbeitgeber, aber auch das Arbeitsamt, das Sozialamt oder andere zahlungspflichtigen Stellen der Zahlungsverpflichtung pünktlich nachkommt. Doch was passiert, wenn auf den Zahlungseingang kein Verlass ist?
Schuldenfalle Zahlungsverzug
Tausende von Menschen erleben diesen Albtraum jeden Monat. Immer wieder können Arbeitgeber das Gehalt nicht pünktlich an ihre Mitarbeiter auszahlen, weil das Unternehmen nicht solvent ist. Gerade kleinere Betriebe sind hierbei auf die Zahlungseingänge der Kunden angewiesen. Zahlt ein wichtiger Kunde nicht, fehlt am Monatsende womöglich das Geld, um die eigenen Angestellten zu bezahlen. Der Arbeitgeber kann nicht anders, er ist nicht liquide und kann seiner Zahlungsverpflichtung nicht nachkommen. Dem Arbeitnehmer nützt das wenig. Pünktlich zum Monatsbeginn wollen die festkosten wie Miete, Strom etc. bezahlt werden. Ist das Konto nicht entsprechend gedeckt, platzen die Einzüge. Es drohen Mahngebühren, Storno- und Lastschriftrückgabegebühren. Nicht selten wiederholt sich das Debakel in den darauffolgenden Monaten. Nach nur zwei offenen Monatsmieten haben viele Vermieter das recht, den Mietvertrag zu kündigen.
Aber auch öffentliche Stellen wie das Arbeitsamt, das Sozialamt oder die Familienkasse sind durchaus kein Garant für pünktliche Zahlungen. Immer wieder gibt es verzweifelte berichte Betroffener, die jeden Monat erleben, dass die Leistungszahlungen regelmäßig einige Tage zu spät auf das Konto eingehen. Auch hier sind teure Storno- und Mahngebühren die Folge, für Empfänger von Arbeitslosengeld II eine enorme zusätzliche Summe, die von dem wenigen, das sie zum Leben haben, nicht bezahlt werden kann.
Schnell sind Betroffene mit einem Fuß in der Schuldenfalle. Auf einer unbezahlten Rechnung stapelt sich die nächste. Bleiben Zahlungen wiederholt aus, folgt in vielen Fällen die Kündigung. Die Zahlungsempfänger verlieren ihre Wohnung, bekommen den Stromanschluss abgestellt oder das Telefon. Versicherungen werden bei Nicht-Zahlung der Prämien gekündigt, häufig ein schwerer Verlust der bereits eingezahlten Beträge. Ist von den ausbleibenden Zahlungen auch eine Kfz-Finanzierung betroffen, ist auch schnell der fahrbare Untersatz von der finanzierenden Bank beschlagnahmt. Kommen Geldeingänge nicht regelmäßig rein, zeigen sich auch die langjährigsten Hausbanken nicht mehr kulant und kündigen oftmals das Konto samt überzogenem Dispo-Kredit. Die Lebensumstände gestalten sich umso schwieriger, je mehr Konsequenzen die Zahlungsverzögerung nach sich zieht: Auf Schulden folgt ein negativer Schufa-Auszug, der die Belange des täglichen Lebens erschwert. Ohne saubere Schufa lässt sich heutzutage kaum noch eine Mietwohnung finden, handy- oder Versicherungsverträge abschließen oder eine EC-Karte beantragen.
Schulden und ihre Folgen
Wer einmal in der Schuldenspirale steckt, kommt häufig nicht so schnell wieder hinaus. Die wenigsten wissen, wo sie überhaupt anfangen sollen. Die Forderungen häufen sich, die Zahlungseingänge, die jedoch dringend zur Zahlung der Forderungen benötigt werden, bleiben aus und erfolgen nur unregelmäßig. Nicht wenige Schuldner resignieren an diesem Punkt, an dem sie feststellen, dass sie nicht in der Lage sind, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Briefe bleiben ungeöffnet, ist man ja ohnehin nicht in der Lage, entsprechend auf sie zu reagieren. Zu der Verleumdung der Realität kommt Angst. Denn diese Realität ist wie ein Kartenhaus, das einzustürzen droht, wenn jemand auch nur an einer Ecke ruckelt. Und es gibt zahlreiche Gläubiger und Eintreiber, die genau das tun. So leben Schuldner mit der ständigen Angst vor Telefonanrufen, vor dem Briefträger, der wieder einen der unangenehmen gelben Briefe überreicht, vor dem Gerichtsvollzieher, der an der Tür pocht.
Langfristig machen Schulden krank. Betroffene leiden unter Angstzuständen, Schlafstörungen, Essstörungen und anderen psychischen Erkrankungen. Leidet die Seele, ist auch der Körper geschwächt. Viele entwickeln chronische Erkrankungen.
Aber auch auf der sozialen Ebene haben Schulden immense Folgen. Betroffene erleben eine starke soziale Isolation. Sie können bedingt durch ihre Geldknappheit und durch die Stigmata der fehlenden Bonität kaum am sozialen Leben teilhaben. Angst davor, dass andere die finanzielle Notlage erkennen, mischt sich mit der Scham über die eigene Situation. Freundschaften zerbrechen. Und auch für die eigene Partnerschaft stellen Schulden eine der größten Belastungsproben dar. Tatsächlich sind finanzielle Probleme einer der wesentlichsten Trennungsgründe und Ursache für Scheidungen und das Zerbrechen von Familien. Dies liegt an dem eigenen Verhalten, das durch den psychischen Druck geprägt ist wie auch an gegenseitigen Schuldzuweisungen und Unverständnis.
Die Folgen von Schulden sind furchtbar für Betroffene, jedoch umso erschreckender, wenn die Ursache für das Entstehen der Notsituation nicht bei einem selbst liegt.
Wehren Sie sich frühzeitig!
Sie sind auf die Zahlungen Ihres Arbeitgebers, des Arbeits- und Sozialamtes und der übrigen Stellen angewiesen. Wenn Sie feststellen, dass diese Zahlung nicht pünktlich erfolgt, sollten Sie sich umgehend wehren. Im Falle von Arbeitslosengeld- und Sozialhilfezahlungen ist das jeweilige Amt zur pünktlichen Überweisung verpflichtet. Kommt es dieser Verpflichtung nicht nach, haftet es für die Folgen und ist auch schadensersatzpflichtig. Nachteile dürfen den betroffenen daraus nicht entstehen. So erklärte ein Gericht die erfolgte Wohnungskündigung nach unregelmäßiger Mietzahlung durch das Arbeitsamt für rechtswidrig.
Auch ein Arbeitgeber ist zur Zahlung des Gehaltes verpflichtet. Notfalls müssen Betroffene ihrem Recht juristisch nachhelfen. Wichtig ist nur, dass sie nicht in Resignation verfallen und zu handeln bereit sind. Auch in solchen Fällen ist ein qualifizierter Schuldnerberater der richtige Ansprechpartner, um Wege aus der Schuldenfalle aufzuzeigen.
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