(openPR) Die Computer- und Videospielebranche in Deutschland ist im Aufwind: Mit einem jährlichen Wachstum von acht Prozent geht es dem Spielemarkt in Deutschland gut.
Grund dafür sind unter anderem die Weiterentwicklung der Hardware - von Grafikkarten, über Prozessoren bis zu den Mainboards. Davon profitieren die Entwickler von Computer- und Videospiele, die somit immer kompliziertere Spielekonzepte umsetzen können. Auch die Grafik der Spiele entwickelt sich konstant weiter und zaubert immer atemberaubendere Figuren auf die Bildschirme.
Aber auch die Games Convention hat seinen Anteil daran. Im letzten Jahr besuchten die Messe über 130 000 begeisterte Spieler und 2 000 Journalisten. In diesem Jahr wird die Messe in Leipzig vom 24. bis zum 27. August veranstaltet.
Von dem Aufwind kann die deutschen Entwicklerbranche eher träumen. Bis auf ein, zwei Ausnahmen haben viele Studios Probleme, ihre Projekte zu finanzieren. Das Studiosterben setzte längst ein.
Laut dem hannoveraner Entwickler Benjamin Nitschke (exDream Entertainment) im Gespräch mit dem Onlinespielemagazin GamePorts ist jetzt die Politik am Zug, die Entwicklerbranche zu fördern - was bislang in Deutschland eine Seltenheit war. Im Gegenteil, war die Politik in letzter Zeit eher damit beschäftigt, Spiele zu verbeiten - die Killerspiele-Debatte bewies dies.
Der Senat in Hamburg gab erst in den letzten Tagen ein Förderprogramm für die Protypenentwicklung von Spielen frei und ist damit bundesweit wegweisend.
GamePorts ist ein Onlinespielemagazin mit dem Fokus auf Computerspiele. Das Projekt wird als Hobby betrieben. Mit einigen hundert Besuchern am Tag feiert GamePorts im Juli sein zweijähriges Bestehen.










