(openPR) 5. bis 6. April 2016, Forum am Schlosspark, Ludwigsburg Vom Abgas-Skandal bei VW bis zur Flüchtlingskrise: Ein nachhaltiger Diskurs über Verhaltensregeln von Unternehmen, die Akzeptanz der Bürger und das Verhältnis zwischen Staat und Wirtschaft
Stuttgart, 25.02.2016 – Was lehrt uns der Fall Volkswagen und wie konnte es dazu kommen? Warum leisten 85 Prozent der Beschäftigten in Deutschland im Job maximal Dienst nach Vorschrift und haben zu einem Drittel bereits innerlich gekündigt? Welche Chancen und Verpflichtungen sind für die deutschen Unternehmen mit der Flüchtlingsproblematik verbunden? Wohin führt uns die digitale Globalisierung? Beim 12. Deutschen CSR-Forum in Ludwigsburg werden auch in diesem Jahr wieder die Themen Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit in all ihren Facetten diskutiert und vorangetrieben. Einer der Schwerpunktbereiche in diesem Jahr ist die Flüchtlingsproblematik, die derzeit die Staaten und Gesellschaften in ganz Europa fordert. Der Frage, welche Rolle dabei die Unternehmen spielen können, wird unter anderem Prof. Dr. Christof Ehrhart nachgehen, Direktor Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung der Deutschen Post DHL Group
Zu den prominenten Referenten im Theatersaal des Ludwigsburger Forums gehören außerdem der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger, Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller MdL, Prof. Jörg Menno Harms von der Initiative Zukunftsfähige Führung sowie der ehemalige Wirtschaftsweise Prof. Dr. Dr. h. c. Bert Rürup, der sich zwischenzeitlich auch einen Namen gemacht hat als Kuratoriumsvorsitzender des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und Präsident des Handelsblatt Research Instituts, einem unabhängigen wissenschaftlichen Kompetenz- und Research-Center der Verlagsgruppe Handelsblatt.
Initiator und Veranstalter des größten Forums dieser Art in Europa ist Wolfgang Scheunemann, ehemals Leiter der globalen Technologie- und Umweltkommunikation bei der Daimler AG und heute Geschäftsführer der Stuttgarter Unternehmensberatung dokeo. Nach dem erneuten Anstieg der Besucherzahlen im vergangenen Jahr auf 890 Teilnehmer rechnet Scheunemann bei der zwölften Auflage des Forums mit einer ähnlichen Resonanz. „Es wird in Zukunft immer wichtiger werden, dass es einen nachhaltigen Diskurs über Verhaltensregeln von Unternehmen, die Akzeptanz der Bürger und das Verhältnis zwischen Staat und Wirtschaft gibt. Wenn nötig, muss dabei auch mit harten Bandagen gerungen werden“, betont der Diplom-Chemiker Scheunemann. „Der jüngste Abgas-Skandal um VW und Martin Winterkorn zeigt deutlich, dass es in Deutschland und anderen Ländern einen immens großen Handlungsbedarf in diesem Bereich gibt.“
Einer der Höhepunkte der zweitägigen Veranstaltung in Ludwigsburg, die von Oberbürgermeister Werner Spec als Schirmherr eröffnet und begleitet wird, ist traditionell die Verleihung des Deutschen CSR-Preises. Im vergangenen Jahr wurde der ehemalige Bundesumweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer für sein herausragendes Engagement ausgezeichnet. Töpfer war unter anderem Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms und setzt sich auf vielfältige Weise für eine Energiewende in Deutschland ein. Wer diesmal den prestigeträchtigen Preis bekommt, wird bereits mit Spannung erwartet. „Die Jury hat einige sehr interessante Kandidaten nominiert, die für Gesprächsstoff sorgen werden“, verspricht Wolfgang Scheunemann.
In den verschiedenen Kategorien der Firmenwertung stehen die jeweiligen Finalisten bereits fest. In jeder der insgesamt acht Kategorien wurde eine eigene Jury aus Experten nominiert, um die einzelnen Bewerbungen der Unternehmen zu bewerten. Die jeweiligen Preisträger werden am ersten Abend des Forums bekannt gegeben. Die nominierten Finalisten des Deutschen CSR-Preises 2016 sind:
Kategorie „Biodiversitätsmanagement zum Erhalt der weltweiten biologischen Vielfalt“ Alnatura Produktions- und Handels GmbH, Bickenbach REWE Group, Köln und NABU Symrise AG, Holzminden
Kategorie „CO2-Vermeidung als Beitrag zum Klimaschutz“ Deutsche Bahn AG, Berlin J. Schmalz GmbH, Glatten Migros-Genossenschafts-Bund (MGB), Zürich (Schweiz)
Kategorie „Gender Diversity“
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart Porsche AG, Stuttgart Ford-Werke GmbH, Köln
Kategorie „CSR-Kommunikation“
Mercedes-Benz Bank AG, Stuttgart
MFG Medien und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH, Stuttgart zusammen mit Zieglerfilm Baden-Baden GmbH FC Schalke 04, Gelsenkirchen
Kategorie „Vorbildliche Kooperation eines Unternehmens mit NGOs/NPOs“ REWE Group, Köln Andreas Stihl AG & Co. KG, Waiblingen Dürr Dental AG, Bietigheim-Bissingen
Kategorie „CSR in der Lieferkette“
Beemster - Cono Kaasmakers, Westbeemster (Niederlande) Nestlé Deutschland AG, Frankfurt CWS-boco Supply Chain Management GmbH, Lauterbach
Sonderkategorie „Wissenschaftspreis des Deutschen CSR-Forums (Best Paper Award)“ Verboven / Vanhercke (The UN SDG Compass and its potential added value for the sustainability management of SMEs Grüning / Michaels (The effects of corporate identity on CSR disclosure – an empirical study)
Presse-Webseite: www.csrforum.eu/service1/presse
Das aktuelle Tagungsprogramm mit allen Referenten, Vorträgen und Beiträgen finden Sie auf der Homepage des Forums unter www.csrforum.eu
Programmänderungen sind derzeit noch möglich und werden ständig aktualisiert.




