(openPR) Wer sich gründlich in der Welt umsieht, kann nicht übersehen, daß die Probleme, die dazu führen, daß Menschen nicht miteinander auskommen, überall die gleichen sind. Die leidvolle Erfahrung der Menschen in vielen Jahrhunderten zeigt: Es scheint sehr schwierig zu sein, Unterschiede in den Verhaltensgewohnheiten, hinsichtlich des Bildungsniveaus, der Mentalität und – insbesondere – ideologischer bzw. religiöser Ausrichtungen zu überbrücken. Das Trennende scheint besonders dann negative Auswirkungen auf das Miteinanderleben zu haben, wenn es keine ausgewogene Teilhabe und Mitwirkung der unterschiedlichen Ethnien und Kulturen an der Regelung staatlicher Angelegenheiten, am Erziehungs- und Bildungssystem sowie am Wohlstand gibt.
„Man kann aus der Geschichte lernen – wenn man sie kennt und fähig ist, die wiederkehrenden Grundthemen des Menschentheaters aus seinen wechselnden Inszenierungen herauszufiltern.“ (Prof. Querulix)
Es sollte deshalb niemanden überraschen, daß Multikulti nur in Ausnahmefällen unter optimalen Bedingungen funktioniert. Sich eine andere Realität zu erträumen, ist sinnlos und kann recht gefährlich werden. Dem sozialen Frieden droht nämlich die größte Gefahr, wenn wir von Multikulti träumen und versuchen sollten, uns über weltweit zu beobachtende Tatsachen hinwegzutäuschen. Der religiöse Fanatismus macht eine friedliche multikulturelle Gesellschaft vollkommen unmöglich.
Die zum größten Teil fehlgeschlagene Integration der Gastarbeiterkinder- und deren Nachkommen aus der Türkei ist ein Beispiel dafür, daß Integration nicht gelingt, wenn die zu integrierende Kultur nicht in der integrierenden aufgeht. Das funktioniert aber nur, wenn die Zuwanderer das auch wollen und wenn Kinder entsprechend erzogen und gebildet werden. Herdprämien sind dazu kontraproduktiv.
Nicht zielführend, weil die Ausgrenzung fördernd, sind auch Vorschläge, Flüchtlinge als Reservoir billiger Arbeitskräfte anzusehen und sie unter Mindestlohn mit staatlichen Zuschüssen (Aufstocker) Arbeitgebern als billige Arbeitssklaven zur Verfügung zu stellen. Damit wird Integration verhindert, nicht gefördert, und der Allgemeinheit der größte denkbare soziale Sprengsatz untergejubelt.
Der Versuch der Integration von einigen Millionen Menschen aus fremden Kulturen wird also auch für die Gutwilligsten unter uns Deutschen, im günstigsten Fall ein langer, mühsamer und sehr teurer Weg. Ob das Ziel erreicht wird – sofern alles Notwendige getan wird – ist überdies nicht sicher. Mit Sprüchen wie "Wir schaffen das!" ist gar nichts erreicht. Man muß schon sehr gründlich nachdenken, erst einmal versuchen, die Problematik der Völkerwanderung und ihre Verzwickung mit den vielen anderen bisher nur schlecht verwalteten Problemen der Welt zu verstehen. Dann kann man Entscheidungen treffen.
Auch mit Herzjesu-Gefühlsduselei ist die Herausforderung nicht zu bewältigen. „Unreflektierte Menschenliebe wird allzu leicht enttäuscht und schlägt dann oft in Haß um“, gibt Prof. Querulix zu bedenken. Deshalb heißt es, den Verstand zu gebrauchen, um Möglichkeiten und Grenzen für die Aufnahme von Menschen aus fremden Kulturen zu erkennen, und dann vernünftige Entscheidungen zu treffen.
Die verantwortlichen Politiker und die Klientele, die ihnen im Nacken sitzen, müssen sich also entscheiden: Entweder wollen wir Integration, dann müssen wir a l l e s dafür erforderliche tun und alles, was Integration verhindert, unterlassen. Alles Erforderliche tun, heißt unter anderem auch, den Zuwanderern, die bleiben wollen, keine Wahl zu lassen, ob sie sich integrieren wollen. Es heißt auch, sich unserer Kultur und unseren Lebensgewohnheiten anzupassen, in vielerlei Hinsicht Deutsche/r werden. Parallelgesellschaften dürfen nicht geduldet werden; Extrawürste – aus welchen Gründen auch immer – darf es nicht geben.
Schnell und gut Deutsch lernen ist Bedingung. Wer diese Anforderungen nicht erfüllen will, muß gehen.
Zuwanderer allerdings vor allem als billige Arbeitskräfte zu betrachten, wie es die meisten Arbeitgeber tun, ist kurzsichtig und gefährlich. Die Kosten für die Gesellschaft sind nämlich dessen ungeachtet hoch, vom Risiko langfristig sich entwickelnder sozialer Konflikte ganz abgesehen. Denn von Integration kann bei diesen Menschen keine Rede sein.
Wir dürfen ohnehin nicht außer Acht lassen, daß die Zuwanderer überwiegend nicht oder schlecht für die Erfüllung der Anforderungen unseres Arbeitsmarktes qualifiziert sind. Die Folge sind hohe Arbeitslosenquoten, die nach den Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dem Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit, für 2010 unter Syrern, Irakern und Afghanen ca. 32 Prozent und unter Libanesen ca. 50 Prozent betrugen. Das ist eine gefährliche Situation. Man sollte deshalb darüber nachdenken, wie man diese Menschen durch gemeinnützige Arbeit beschäftigt, um ein sozial ausgegrenztes Proletariat zu verhindern, das nur allzu leicht zur Beute für die Feinde unserer Gesellschaft wird.
Wollen wir die Integration aber nicht, dann ist es notwendig, die Grenzen zu schließen und so schnell wie nur möglich die Voraussetzungen dafür zu schaffen daß die Zuwanderer wieder in ihre Heimatländer zurückkehren können.
Ein sich Durchwursteln wollen, verbietet sich hinsichtlich des Zuwandererproblems. Die verantwortlichen Politiker müssen zielführende Entscheidungen treffen und sich dabei im Klaren sein, daß sie damit auch über den künftigen sozialen Frieden und die innere Sicherheit entscheiden. Auf die Unterstützung durch unsere europäischen „Partner“ sollten sie nicht bauen. „Europa, ein bunter Völkerhaufen, der so lange zusammenhält, wie es Rosinen zu verteilen gibt, der aber sofort auseinanderläuft, wenn der Hof gekehrt werden mu?, stellt Prof. Querulix fest. Deutschland sollte allen Regierungen, die sich unsolidarisch verhalten, unverzüglich den Geldhahn zudrehen. Wenn sich andere nicht an Vereinbarungen halten, brauchen wir es auch nicht. Deutschland braucht kein Europa der Egoisten.
Träume sind Schäume. Nutzen wir deshalb unseren Verstand zur Bewahrung unserer gesellschaftlichen Integrität. Hoffen wir, daß auch diejenigen, denen wir unser Schicksal anvertraut haben, sich jenseits kurzsichtiger Interessen, zu einem entschlossenen zukunftsweisenden und zukunftssichernden Handeln durchringen können.
Die Zitate von Prof. Querulix sind übrigens der CD „Volksmund tut Weis- und Wahrheit kund“ entnommen. Sie ist im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (www.read.ruedenauer.de) erschienen und dort inkl. Versand für 29,95 Euro erhältlich. Die CD (ISBN 978-3-943788-27-3) enthält außer aktuellen Aphorismen, Reimen und Gedichten von Prof. Querulix auch Zitate von anderen Denkern und Dichtern aus zweieinhalb Jahrtausenden sowie eine kleine Bildergalerie mit Ölkreiden und Grafiken von Prof. Querulix.
Lesenswert ist auch die Buchreihe „Tacheles“, in der die Beiträge von Prof. Querulix gesammelt erscheinen. Fünf Bände sind bereits als eBooks bei READ – Rüdenauer Edition Autor Digital erschienen und dort wie in jeder gut sortierten (Internet-)Buchhandlung zu haben. Sie umfassen ca. 185-220 Seiten und kosten je 9,95 Euro.
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