(openPR) Seit nunmehr gut vier Jahren ist eine zunehmend erfolgreiche Zusammenarbeit von kopfhoch und alsterdorf assistenz west für Menschen mit erworbenen neurologischen Hirnschädigungen entstanden.
Im Treffpunkt Dulsberg setzt sich die Gruppe aus so vielfältigen Krankheitsbildern wie Schädel-Hirn-Trauma, Hypoxie, Hirntumor und Schlaganfall zusammen.
Eine erworbene Hirnschädigung kann sehr verschiedene Ursachen haben. Sie kann u.a. durch Herzstillstand (mit Wiederbelebung), Schlaganfall, Aneurysmen, Hirnhautentzündung, Hirntumor, Unfall, Fall, Fast-Erstickung oder Körperverletzungen verursacht werden.
Die hieraus resultierenden Folgen und Problematiken sind weitreichend, sowohl für die Betroffenen und Angehörigen, als auch für das Reha-Personal, das ärztliche Personal sowie für Rehabilitationsträger in der beruflichen Eingliederung, die diese Menschen nachhaltig und gezielt versorgt wissen möchten.
Das kopfhoch-Coaching antwortet mit einer in Hamburg einzigartigen Gruppentagesförderung und geht gezielt auf Problematiken ein, die sich fast immer nach einer solchen Hirnverletzung anbahnen: kognitive und / oder körperliche Defizite, Verhaltensstörungen und / oder Persönlichkeitsveränderungen.
Das kopfhoch-Konzept basiert auf einer bestehenden US-Tagesförderung und ist eine ergänzende Maßnahme im Rahmen der Nachsorge zu bestehenden Rehabilitationsangeboten. Es wird geleitet von Frau Nicola Blank, Psychologin und Fachtherapeutin für Kognitives Training und findet 1x wöchentlich in der Gruppe im Treffpunkt Dulsberg statt.
Ein wichtiger Bestandteil des Coaching-Ansatzes ist das wissenschaftlich evaluierte Kognitive Training nach Dr. med. Stengel und Dr. med. Ladner-Merz, welches durch regelmäßige Teilnahme Vergesslichkeit, Merkfähigkeitsstörungen und mangelnder Konzentration vorbeugt. Dies geschieht durch eine vertiefte Informationsverarbeitung der semantischen und episodischen Gedächtnisleistungen. Die Teilnehmer werden angeregt, ihre Umwelt bewusster zu erleben, ihre Erinnerungen aufzufrischen, in der Kommunikation mit anderen neue Erfahrungen zu sammeln und Erfolgserlebnisse zu haben. Es werden also alle drei Bereiche des Gedächtnisvorganges angesprochen:
1. die Informationsaufnahme,
2. die Konsolidierung bzw. Speicherung von Informationen,
3. der Abruf bzw. das Erinnern gespeicherter Informationen.
Weitere Schwerpunkte sind, neben dem Kognitiven Training, ein Arbeiten auf der Basis des „sich Mit-teilens“ in einer Gruppe ähnlich Betroffener, in der der Einzelne und die Sorge um ihn im Mittelpunkt stehen, und eine Tagesstruktur wieder aufgebaut werden kann.










