(openPR) Ein leises Summen erklingt aus dem Stall, der auf dem Grundstück von Ilse und Willi Keil in Reichelsheim steht.
Die Tiere sind bereits in weiser Voraussicht im Galopp von der Weide in den Stall geeilt, denn sie kennen schon den Klang des Autos von Ilse und sie wissen: jetzt gibt’s leckeres Müsli. Auch die Hengste, die in einem separaten Stall untergebracht sind, recken schon erwartungsvoll ihre langen Hälse. Müsli gibt es aber nur in kleinen Mengen. Die Hauptnahrung der Alpakas besteht aus Gras und Heu.
Vor über acht Jahren begannen die Keils mit der Zucht dieser Kleinkamele, deren ursprüngliche Heimat die peruanischen Anden sind. Aus den damals drei tragenden Muttertieren, die in Reichelsheim Einzug hielten, ist eine stattliche Herde von weit über 30 Tieren geworden. Neun Crias, so nennt man die Alpakafohlen, haben im letzten Jahr das Licht der Welt erblickt und sind immer wieder ein Hingucker.
Im Mai werden die Tiere geschoren, und dann wächst das Vlies langsam wieder nach, damit sie warm eingepackt im kommenden Winter nicht frieren.
Die Wolle der Alpakas ist begehrt. Anders als bei Schafen enthält sie kein Wollfett und ist durch die besondere Struktur angenehm leicht und warm, für Allergiker besonders geeignet. So sind die hochwertigen Alpakafasern in der Modeindustrie geschätzt.
Die Keils lassen das Vlies ihrer Tiere zu wertvollem Strickgarn verspinnen sowie wärmende Bettdecken mit Alpakavlies-Füllungen herstellen. Die hochwertigen Alpaka-Bettdecken und Kopfkissen können über das Internet unter www.odw-alpakas.com, aber auch direkt in Reichelsheim, Sudetenstraße 14, Tel. 06164-912267, bestellt und/oder abgeholt werden.
„Alpakas sind ruhige und friedfertige Tiere, und man kann auch mal mit Kindern auf die Weide oder in den Stall gehen“, erklärt Ilse Keil. Die 55 bis 80 Kilogramm schweren Tiere werden auch als Therapietiere in Demenzwohnheimen und anderen Einrichtungen eingesetzt. Und bei einem Spaziergang mit den Tieren kommt man schnell ins Gespräch. „Spucken die?“ ist wohl die am meisten gestellte Frage. In der Tat spucken auch Alpakas, aber eher gegen Artgenossen, beispielsweise, wenn es um einen guten Platz an der Futterkrippe geht.
Die Keils sind immer wieder gerne bereit, interessierten Besuchern ihre Tiere zu zeigen und etwas über deren Herkunft und die Haltungsbedingungen zu erzählen.
Wer selbst Alpakas halten will, kann bei Odenwald Alpakas kostenlos Grundkenntnisse erwerben. Es stehen immer wieder auch Tiere für die Hobbyhaltung, aber auch wertvolle Zuchttiere für ambitionierte Züchter zum Verkauf. Einsteiger in die Alpakahaltung werden von den Keils auf Wunsch über längere Zeit fachlich betreut.
Infos über die Odenwald Alpakas findet man im Internet unter www.odw-alpakas.com.









