(openPR) Die Instrumentierung des Ensembles Colore kann nicht als "klassisch" bezeichnet werden, das Konzertprogramm am 14. Juni 2006 im Hallstätter Kultur- und Kongresshaus allerdings sehr wohl. Denn mit Werken von u. a. Mozart, Bach, Bizet, Piazolla erweist das Ensemble einigen großen Meistern der Vergangenheit aber auch interessanten Namen der Gegenwart ab 20 Uhr seine wohlklingende Referenz.
Das Ensemble Colore steht mit der Besetzung Violine, Klarinette, Schlagwerk, Kontrabass und Klavier für Farbigkeit, Spontaneität und Offenheit. Verantwortlich dafür sind die drei Geschwister Steiner und ihr Wunsch, in einem erweiterten und flexiblen "Team" gemeinsam zu musizieren. Daher wird in vielfältigen Besetzungen gespielt. Jede Formation lotet dabei als eigenständiger Klangkörper seine charakteristische Klangfarbe aus. Das Repertoire stellt per se einen farbenfrohen Stilmix dar und beinhaltet sowohl Originalkompositionen als auch Arrangements.
Das Konzert des Ensembles Colore findet im Rahmen des Salzkammergut Mozartfestivals statt, das bis Ende Oktober mit einer Vielzahl von unterschiedlichster Höhepunkte aufwarten kann. Karten für diese und alle folgenden Veranstaltungen gibt's u. a. online unter www.mozartfestival.org und bei der Salzkammergut Touristik in Bad Ischl unter T: 06132/24 000-51.
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02.06.2006 / 1.326 Anschläge / Dokument: MF-PR-12a-doc
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Drei Köpfe und eine Idee
Die Idee zum Salzkammergut Mozartfestival stammt von den drei Künstlern und Protagonisten des Festivals Prof. Siegwulf Turek, Peter WesenAuer und Direktor Peter Brugger. Ihre Motivation schöpften Sie aus den familiären Banden Mozarts ins Salzkammergut. Tatsache ist, dass in Bad Goisern im Jahr 1610 Hans Wolfgang Zaller, der selige Ururgroßvater Mozarts, das Licht der Welt erblickte. In Hallstatt brachte seine Frau Regina, eine geborene Pöckl, Mozarts Urgroßmutter Anna Sophia Altmann im Jahr 1651 zur Welt. Jeder der drei Festival-Protagonisten blickt für sich auf eine künstlerisch äußerst erfolgreiche Vergangenheit zurück:
Prof. Siegwulf Turek lebt seit 1994 in Hallstatt. Als Regisseur, Bühnenbildner, Licht-, Projektions- und Kostümdesigner feierte er an großen in- und ausländischen Opernhäusern wie Salzburger Festspielhaus, Seattle Opera, Helsinki, Kopenhagen, Monte Carlo große Erfolge. Unter anderem inszenierte er die Hochzeit des Figaro.
„Als gebürtiger Salzburger begleitet mich Mozart seit meiner Kindheit. Das Schöne am Salzkammergut Mozartfestival ist die unkonventionelle Herangehensweise an das Genie Mozart, der schon in jungen Jahren in der Lage war, Großartiges zu leisten. Das interessante Programm umfasst ca. 30 Veranstaltungen, die auch in Cross-Over-Interpretationen von Jazz bis Klassik der vielschichtigen Persönlichkeit Mozarts absolut gerecht werden.“
Peter WesenAuer, Komponist und Dirigent, lebt ebenfalls in Hallstatt. Nach Studien u. a. bei Luther Henderson, Ennio Morricone, Hans Graf und Salvatore Mas Conte leitete er von 1991 bis 2000 das Ensemble RUBATO und ist seit 2002 künstlerischer Leiter der „Sinfonietta da Camera Salzburg“.
„Das Zitat ‚Erwache fauler Knecht’ aus dem geistlichen Singspiel ‚Die Schuldigkeit des ersten Gebots’ ist in den letzen beiden Jahren, in denen ich gemeinsam mit dem Team das Mozartfestival vorbereitet habe, zu einem meiner Leitsätze geworden. Im Vordergrund steht jedoch nicht das Wort ‚faul’ sondern das ‚erwache’. Ich habe versucht, Menschen aufzuwecken, um die Wurzeln von W. A. Mozart im Salzkammergut zu verfolgen.“








