openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Studie Legasthenie und Neurofeedback

20.01.201612:31 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Studie Legasthenie und Neurofeedback
Kinder mit Legasthenie haben ein schweres Los
Kinder mit Legasthenie haben ein schweres Los

(openPR) Legasthenie ist für viele Menschen mit normaler Intelligenz und Begabung immer noch eine unüberwindbare Hürde für angemessene Bildung und die Teilnahme an einem einigermaßen normalen Leben. Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens 15 Prozent eines jeden Schuljahrganges von einer Störung des Schriftspracherwerbs betroffen sind. Lesen und Schreiben sind in einer modernen Zivilgesellschaft immer noch die wichtigsten Kulturtechniken und bilden die entscheidenden Zugangskriterien für Bildung, Einkommen und die Teilhabe am sozialen Leben. Die persönliche und charakterliche Entwicklung des Menschen hängt in ganz erheblichem Maße davon ab, wie der Erwerb der Schriftsprache vonstattengeht. Die Schäden und Kosten, die durch ein Scheitern dieses Prozesses verursacht werden, (psychische Erkrankungen, bis hin zur Delinquenz als Folgeerscheinung) gehen in die Milliardenhöhe und verbrauchen große Ressourcen in den Staatshaushalten.



Eine Legasthenie ist zwar behandelbar, aber noch lange nicht heilbar. Verbesserungen sind möglich, bedürfen aber einer langen und kostenintensiven Begleitung oft über Jahre hinweg. Kompetente therapeutische Hilfe ist nur in wenigen Fällen vor Ort vorhanden, die Versorgung mit passenden Hilfsangeboten ist oft lückenhaft.

In der praktischen Erfahrung zeigt sich immer wieder, dass Neurofeedback bei der Symptomverbesserung einer Legasthenie hilfreich sein kann, jedoch sind diese Erkenntnisse wenig wissenschaftlich abgesichert. Es fehlt an einem übergreifenden Konzept, welches generalisierbar ist und für die Mehrheit der von dieser Störung Betroffenen, schlüssige Behandlungsverfahren ermöglicht.

Wir haben ein Verfahren entwickelt, welches in der täglichen Praxis in vielen Fällen deutliche Erfolge bei der Verbesserung der Legastheniesymptomatik erreichen konnte. Deswegen beabsichtigt das Institut für EEG-Neurofeedback eine wissenschaftliche Studie darüber anzulegen. Es sollte am Ende kein Zweifel mehr darüber bestehen, dass man mit Neurofeedback auch bei schwersten Legasthenien in kurzer Zeit gute Ergebnisse erzielen kann. Das wäre ein Meilenstein in der Behandlung der Legasthenie und würde viel mehr Menschen helfen, die bislang keine Möglichkeit hatten, ihre Beschwerden zu lindern.

Das Institut für EEG-Neurofeedback verfolgt mit diesem Projekt, dass sich in der Behandlung der Legasthenie etwas Grundlegendes ändert: Nämlich, dass sich in Zukunft Neurofeedback als Behandlungsform bei Legasthenie Standard wird. Schließlich handelt es sich um eine Symptomatik, deren Ursache die Verschaltung von Neuronen im Gehirn selbst ist! Beabsichtigt ist es, mit einem spezifischen Neurofeedback-Verfahren jene Schaltzentralen des Gehirns zu aktivieren, welche für die Verarbeitung der Schriftsprache verantwortlich sind.

Für diese Studie sucht das Institut für EEG-Neurofeedback nach geeigneten Probanden.

Beginn wird April 2016 sein.
Voraussetzungen für Teilnehmer an unserer Studie:

Alter 6 - 14 Jahre. Die Diagnose Legasthenie muss diagnostiziert sein von einem Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.
Weitere Infos und nötige Details erhalten die Eltern, bei Kontaktaufnahme mit dem IFEN.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 887230
 2058

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Studie Legasthenie und Neurofeedback“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Institut für EEG-Neurofeedback

Bild: Neurofeedback erklärt von Thomas Feiner, dem Direktor des Instituts für EEG-NeurofeedbackBild: Neurofeedback erklärt von Thomas Feiner, dem Direktor des Instituts für EEG-Neurofeedback
Neurofeedback erklärt von Thomas Feiner, dem Direktor des Instituts für EEG-Neurofeedback
Jedes Gehirn ist einzigartig. Neurofeedback-Praktiker wissen, dass unser Gehirn auf äußere und innere Einflüsse auf jeweils unterschiedlichste Weise reagiert. Das ist nötig, damit es sich immer wieder auf neue Situationen adäquat einstellen kann. Die Selbstregulation des Gehirns ermöglicht uns dabei vieles, was unser Leben entscheidend beeinflusst: Gesundheit, Gefahren aus dem Weg zu gehen, das Leben zu planen, zu lernen, zu entspannen, Freude zu empfinden und Trauer und Leid zu verarbeiten. Neurofeedback-Training basiert auf dem Prinzip, dem…
Bild: Neurofeedback und QEEGBild: Neurofeedback und QEEG
Neurofeedback und QEEG
Das EEG ist in der Medizin in erster Linie ein Verfahren, was bei neurologischen Erkrankungen zum Einsatz kommt. Im Fall von psychiatrischen Störungen dient es oftmals der Differentialdiagnostischen Abklärung, inwiefern weitere neurologische Faktoren eine Rolle spielen. Das EEG kann in zwei wesentlichen unterschiedlichen Begriffen verstanden werden. Einmal als die Darstellung der unterschiedlichen Wellenformen und Muster, im anderen Fall als die Darstellung der gemessenen Amplituden in Form von Zahlen, Diagrammen und Bildern. Das "Q" steht fü…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: PISA-Studie spiegelt wider, was Schülerinnen und Schüler mit Legasthenie und Dyskalkulie in Schulen erlebenBild: PISA-Studie spiegelt wider, was Schülerinnen und Schüler mit Legasthenie und Dyskalkulie in Schulen erleben
PISA-Studie spiegelt wider, was Schülerinnen und Schüler mit Legasthenie und Dyskalkulie in Schulen erleben
Der BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.) sieht in den Ergebnissen der neuen PISA-Studie bestätigt, dass die fehlende individuelle Förderung in Schulen einen deutlichen Rückgang der Lese-/Rechtschreib- und Rechenkompetenz nach sich zieht. Der BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.) hat am 30.09.2019, dem Tag der Legasthenie …
Bild: Neurofeedback — Hilfe im Kampf gegen die SuchtBild: Neurofeedback — Hilfe im Kampf gegen die Sucht
Neurofeedback — Hilfe im Kampf gegen die Sucht
In Teheran (Iran) haben Forscher der psychologischen Abteilung an der dortigen Universität im Rahmen einer Studie positive Auswirkungen eines Neurofeedback-Trainings auf Drogenabhängige festgestellt. Mit Neurofeedback werden die Hirnaktivitäten eines Menschen für ihn unmittelbar erfahrbar und damit auch beeinflussbar. Für Dr. Axel Kowalski, Dozent an …
Bild: Peak Performance TrainingBild: Peak Performance Training
Peak Performance Training
Peak Performance Training Mehr Intelligenz, Fokus und Gelassenheit dank Neurofeedback Training Was haben Top Executives einer Fortune 500 Healthcare Company, das Norwegische Olympic Training Center und Ernest & Young LLP gemeinsam? Sie alle setzen gezielt Neurofeedback Training ein, um die Leistung der Kader zu steigern. Dabei hinkt die Akzeptanz …
Bild: Auch Kinder mit Legasthenie erzielen mit LOS-Methode große ErfolgeBild: Auch Kinder mit Legasthenie erzielen mit LOS-Methode große Erfolge
Auch Kinder mit Legasthenie erzielen mit LOS-Methode große Erfolge
Kinder mit Legasthenie leiden unter massiven Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten. Ihre Leistungen im Lesen und Schreiben sind extrem schwach, was sich auch auf Schulnoten und Selbstbewusstsein der Kinder auswirkt. Trotzdem werden Betroffene seltener zur Förderung angemeldet als Kinder mit lediglich unterdurchschnittlichen Leistungen. Der Grund: Allgemein …
Neurofeedback bei Tinnitus
Neurofeedback bei Tinnitus
Studie zum Einsatz des tomographischen Neurofeedbacks an der Universitätsklinik Zürich mit Neurofeedback-Systemen von BEE Medic Zürich / Singen / München, 18. Januar 2016. Tinnitus gilt als Volkskrankheit. Ca. 10-15% der Bevölkerung leiden zumindest zeitweise unter Tinnitus. Bei 3 % der Betroffenen sind die Ohrengeräusche chronisch, erstrecken sich also …
Bild: Nicht erkannt - nicht gefördert – kein Schulabschluss!Bild: Nicht erkannt - nicht gefördert – kein Schulabschluss!
Nicht erkannt - nicht gefördert – kein Schulabschluss!
Die Deutsche Kinderhilfe weist gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) auf einen Missstand in unserem Schulsystem hin, der Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie in ihren Bildungschancen deutlich einschränkt und gesellschaftspolitisch untragbar ist. Zum zweiten Mal wird am 30.09.2017 der Tag der Legasthenie und Dyskalkulie …
Neurofeedback auf dem DGKN Kongress 26. – 28. März 2020 in Baden-Baden
Neurofeedback auf dem DGKN Kongress 26. – 28. März 2020 in Baden-Baden
München/Baden-Baden, 25.02.2020. Neurofeedback ist eine EEG-basierte Therapiemethode zur Verbesserung neuronaler und behavioraler Parameter bei verschiedenen psychiatrischen Erkrankungen. Die kortikal abgeleitete EEG-Aktivität wird in Echtzeit durch eine Software ausgewertet. Ausgewählte Parameter werden in Bildschirmanimationen zurückgemeldet. So kann …
Radiologen sind der Legasthenie auf der Spur
Radiologen sind der Legasthenie auf der Spur
… Verfahren gibt Hinweis auf strukturelle Veränderungen bei Lese-Rechtschreib-Schwäche Berlin, 5. Mai 2008. Kinderradiologen an der Universität Jena haben Veränderungen der Hirnstruktur bei Kindern mit Legasthenie festgestellt. Das Team um PD Dr. Hans-Joachim Mentzel führte eine Studie mit 28 von der Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) betroffenen und 21 gesunden …
Neurofeedback auf der Jahrestagung der DGKN vom 28. – 30. März 2019 in Freiburg
Neurofeedback auf der Jahrestagung der DGKN vom 28. – 30. März 2019 in Freiburg
Bessere Selbstregulationsfähigkeit durch Neurofeedback Therapie München/Freiburg, 25.02.2019. Neurofeedback ist eine EEG-basierte nicht-medikamentöse Therapiemethode, die helfen kann, Symptome neurologisch bedingter Störungen zu verbessern. Neurofeedback spielt in der Rehabilitation eine zunehmende Rolle. Wie andere Biofeedback-Verfahren basiert es darauf, …
Verhaltenstherapie besonders effizient bei ADHS im Erwachsenenalter
Verhaltenstherapie besonders effizient bei ADHS im Erwachsenenalter
… Studie unterschiedliche Therapieformen --- Ein verhaltenstherapeutisches Gruppentraining erzielt als Therapieform bei einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) genauso gute Erfolge wie ein Neurofeedback-Training: Beide Methoden führen zu einer vergleichbaren Abnahme der Symptome. Die Verhaltenstherapie erweise sich dabei aber als insgesamt …
Sie lesen gerade: Studie Legasthenie und Neurofeedback