(openPR) Zehn-Punkte-Programm „Vorfahrt für den Mittelstand“ für mehr Innovationen für KMU
Mit dem Zehn-Punkte-Programm "Vorfahrt für den Mittelstand" unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neue Ideen, Anwendungsmöglichkeiten und Geschäftsmodelle von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Mit der Förderung soll auch eine weite Verbreitung von Forschungsergebnissen und Modelllösungen vorangetrieben werden. Das Zehn-Punkte-Programm "Vorfahrt für den Mittelstand" setzt auf die Hebelwirkungen von Netzwerken, niedrigschwelligen Angeboten und auf Schlüsseltechnologien:
1. Gezielte Stärkung von KMU
Die Förderung der KMU wird bis 2017 um 30 % auf rund 320 Mio. Euro pro Jahr erhöht.
2. Ausbau der Rolle von KMU in Forschungskooperationen
Die Anwendungsfelder in der Förderinitiative „KMU-innovativ“ werden erweitert. Im Fokus stehen dabei die Schlüsselbereiche Digitale Wirtschaft, Gesundes Leben und Nachhaltiges Wirtschaften.
3. Ermutigung zur betrieblichen Umsetzung von Ideen und zum Praxistest
KMU werden gefördert, wenn sie bestehende Industrie-4.0-Referenzanlagen als „Testumgebungen“ für eigene Lösungen nutzen.
4. Zugang zu den Kompetenzen der Wissenschaft soll verbessert werden
Die Zusammenarbeit der KMU mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen soll durch Anreize verbessert werden.
5. Erleichterung der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und der Verwertung neuer Ideen
Dazu sollen technologie- und disziplinübergreifende Innovationsforen etabliert werden, in denen KMU und Forschungseinrichtungen gemeinsam Ideen und Umsetzungswege entwickeln.
6. Stärkung von KMU in regionalen Netzwerken
Strategische Innovationsverbünde mit KMU und die Einbindung der Management-Teams von Clustern und Netzwerken werden gefördert.
7. Förderung des Zugangs zu Wertschöpfungspotentialen in europäischen und internationalen Wirtschaftsbeziehungen
Unter dem neuen Dach „KMU-international“ sollen Kooperationen von je einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung aus zwei Ländern (2+2-Projektansatz) ausgebaut werden und so eine hohe Beteiligung an EU-, EUREKA- bzw. Eurostars-Maßnahmen gesichert werden.
8. Unterstützung der Fachkräftegewinnung und Qualifizierung des Fachkräftenachwuchses sowie der Belegschaften
Dies wird mit den Programmen „Transfer über Köpfe“, „MINT-Recruiting für den Mittelstand“ und dem Sonderprogramm „Digitalisierung der Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten und Kompetenzzentren“ unterstützt.
9. Unterstützung der Kompetenzentwicklung für den Wandel in der Arbeitswelt und in den Produktionsprozessen
Im Forschungsprogramm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ werden Modellprojekte und die Verbreitung von Ergebnissen gefördert.
10. Vorfahrt für den Mittelstand durch Zugang, Transparenz und Ausrichtung des Förderangebots
Die Förderinitiative „KMU-innovativ“ wird um ein Einstiegsmodul für KMU ergänzt und sieht grundsätzlich ein zweistufiges Verfahren vor, um unnötigen Aufwand für erfolglose Antragstellungen zu vermeiden.
Quelle: Broschüre „Vorfahrt für den Mittelstand“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Stand Januar 2016












