(openPR) Prälat Michael H. F. Brock, Vorstand der Stiftung Liebenau, wurde in den Priesterrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart gewählt. Der Priesterrat vertritt die Priester in der Diözese und befasst sich mit der rechtlichen und materiellen Stellung der Geistlichen sowie mit Personalproblemen, im Sinne einer Personalvertretung. Die insgesamt 23 Mitglieder beraten den Bischoff und diskutieren Fragen der gesellschaftlichen und politischen Position und Rolle der Kirche.
Der Priesterrat wird alle fünf Jahre neu gewählt. Mit der Wahl ist auch die Mitgliedschaft im Diözesanrat verbunden. Dieses Gremium vertritt alle Katholiken im württembergischen Landesteil und befasst sich mit kirchlichen Themen ebenso wie mit gesellschaftspolitischen Fragen. Der Diözesanrat bezieht Stellung gegenüber der Diözesanleitung, gegenüber Abgeordneten, in die Kirche und in die Öffentlichkeit hinein Außerdem beschließt er die Verteilung der Kirchensteuer und den Diözesanhaushalt.
Die Mitgliedschaft im Priesterrat und im Diözesanrat sieht Prälat Brock nicht nur als "eine spannende Aufgabe", sondern auch als weitere Intensivierung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Diözese und Stiftung Liebenau. "Viele der Themen, die in den Gremien diskutiert werden, berühren auch unsere Aufgaben in der Stiftung Liebenau", sagt Brock. Da gehe es um Grundsatzfragen, zum Beispiel nach der Stellung der caritativen Einrichtungen innerhalb des Gefüges der Diözese, aber auch um konkrete Themen wie zum Beispiel die Finanzierung der Seelsorge in solchen Einrichtungen.
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