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Schockrekorder/-Indikatoren bei Projekt- und Schwertransporten

13.01.201610:50 UhrLogistik & Transport
Bild: Schockrekorder/-Indikatoren bei Projekt- und Schwertransporten
Varianten von Schockrekorder/-Indikatoren bei Projekt- und Schwertransporten
Varianten von Schockrekorder/-Indikatoren bei Projekt- und Schwertransporten

(openPR) Seevetal, den 12.01.2016: In der heutigen vernetzten Welt werden Nachrichten sekundenschnell von einem Ende der Welt an das andere geschickt. Nahezu jede Information lässt sich sofort im Internet nachschlagen. Das Weltgeschehen ist gläsern geworden.
Selbst an der Traditionen pflegenden Seefahrt ist diese Entwicklung nicht spurlos vorbeigezogen. Ließ sich noch vor einiger Zeit eine deutliche Verspätung bei der Schiffsankunft mit schlechtem Wetter und dem Routing erklären, so sind in der Zeit des Datenflusses alle Reisedaten im Internet für jeden einsehbar. AIS sei Dank.

Steigende Zahlen bei der Überwachung von Transportwegen beim Landtransport sind zunehmend zu beobachten. Hier werden kleine GPS-Sender an dem zu überwachenden Gut installiert. Durch eine spezielle Software können nun Bewegungsdaten und Standort des GPS-Senders dargestellt werden.
Was passiert aber mit der Ladung während der Reise? Häufig werden sensible Packstücke versendet bei denen auch während der Reise eine gleichbleibende Qualität eingefordert wird. Da bekanntlich die Qualitätskontrolle am Werktor endet, werden für die weiteren Schnittstellenkontrollen unabhängige Sachverständige beauftragt. Aber auch diese Kontrolle hat Grenzen und zwar sobald der Transportträger, sei es Schiff, Trailer o.ä. auf Reisen geht.

Wir verfügen über das notwendige Equipment, sowie langjährige Erfahrung bei der Installation, Überwachung und Auswertung von Schockrekordern / -Indikatoren.

Für eine lückenlose Überwachung von Packstücken während des Transports stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung.

Stoß- und Kippindikatoren:
Stoß- und Kippindikatoren sind die kostengünstigste Möglichkeit einen Transport zu überwachen. Hierbei handelt es sich um kleine, analoge Einweg-Anzeigen, welche auf das Packstück aufgeklebt werden. Eine erfolgte Auslösung wird eindeutig, teilweise in Abstufungen angezeigt. Der Nachteil dieser Indikatoren liegt in der begrenzten Möglichkeit der Auswertung, z.B. lässt sich ein Stoß nicht zeitlich und in seiner Stärke einschränken. Auch ist eine flächendeckende Schnittstellenkontrolle nötig um eigene Interessen zu wahren.

Elektronische Datenlogger:
Mit elektronischen Datenloggern sogenannten „Schock Rekordern“ lässt sich eine lückenlose Transportüberwachung sicherstellen. Auf dem Markt sind unterschiedliche Bauformen und Ausführungen von Schock Rekordern erhältlich. Im wesentlichen unterscheiden sich die Geräte an der aufgezeichneten Daten Menge und der Art der Programmierung. Hier finden sich Geräte, welche mit programmierten Schlüsseln gestartet werden, aber auch Rekorder, welche durch Einstellung aller Parameter direkt am Computer programmiert werden können. Durch die variable Parameterverstellung bei der Programmierung können die Datenlogger den jeweiligen Ansprüchen des Transportgutes und des Transportträgers angepasst werden. Anhand der gespeicherten Daten kann später ein detailliertes Bild der während des Transportes aufgetretenen Belastungen und Kräfte gezeichnet werden. Dies kann sehr hilfreich bei der Regressführung im Schadensfalle sein.

E – Track Einheiten:
Einige elektronischen Datenlogger lassen sich um eine E-Track Einheit erweitern. Eine E-Track Einheit ist eine GSM gestützte Sendeeinheit. In Kombination mit einem Datenlogger lassen sich so Daten bei Überschreitung eingestellter Parameter per E-Mail übertragen. So erhält man zeitnah, noch während des Transports Information über eine Parameterüberschreitung inkl. aktuellem Standort der E-Track Einheit.

Überwachung von Umwelteinflüssen:
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung bzw. zur Sicherstellung des Korrosionsschutzes ist die Überwachung von Umwelteinflüssen auf die transportierte Ware. Besonders ist hier die Überwachung der Luftfeuchtigkeit hervorzuheben. Beides kann sowohl analog oder digital Überwacht werden. Zur Messung der Luftfeuchtigkeit gibt es reversible und irrreversible Indikatoren. Diese Indikatoren werden im Inneren einer Folienhülle in Kombination mit Trockenmittel angebracht, um den Korrosionsschutz gewährleisten zu können. Da zum Ablesen dieser Indikatoren Kontrollfenster benötigt werden, komm sehr häufig das sogenannte „Herrmannfenster“ zur Feuchtigkeitsüberwachung zum Einsatz. Durch den Anstieg der Luftfeuchtigkeit entstehen Veränderungen auf einer abgebildeten Skala. Alle Indikatoren sind für verschiedene Feuchtigkeitsbereiche verfügbar.
Einige Bauformen der weiter oben beschriebenen Schock Rekorder besitzen auch die Möglichkeit Umweltparameter wie Luftdruck, Luftfeuchte und Temperatur zu messen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Überwachung der Temperatur. Sowohl im positiven wie im negativen Temperaturbereich. Diese Überwachung erfolgt analog zur Luftfeuchtemessung. Hier kommen selbstklebende Messstreifen oder Messpunkte zum Einsatz. Durch Änderung des Indikators kann eine Überschreitung oder Unterschreitung von Grenzwerten festgestellt werden.

Fazit:
Wie bereits erwähnt gibt es verschiedene Arten der Transportüberwachung. Vor jeden Transport muss individuell entschieden werden, ob und in welcher Form eine Transportüberwachung eingesetzt werden soll. Ein durchdachter Einsatz bei der Überwachung der Ware ist hilfreich um Eigeninteresse zu wahren und einen hohen Standard an Qualität zu gewährleisten.

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