(openPR) Jedes räumliche Gebiet hat seine ganz eigenen Qualitäten und Ressourcen, die es im Vergleich mit anderen Gebieten wettbewerbsfähig machen. Durch gute Steuerung kann die Regionalpolitik Bedingungen schaffen, um die Entwicklungspotentiale dieses Kapitals zu maximieren und dadurch die Attraktivität der Regionen für BewohnerInnen, BesucherInnen und Unternehmen zu steigern.
Das ist der Ausgangspunkt des INTERREG-Projekts „Attractive Danube – Verbesserte Kompetenzen zur Steigerung der regionalen Attraktivität des Donauraums“, das sich zum Ziel gesetzt hat, räumliche Attraktivität im Donauraum greifbar, messbar und letztendlich steuerbar zu machen. Das Projekt mit einer Laufzeit von zweieinhalb Jahren (1. Januar 2017 bis 30. Juni 2019) ist ko-finanziert aus Mitteln der Europäischen Union (ERDF, IPA) im Rahmen des Danube-Transnational-Programme. Das Konsortium umfasst 12 Projektpartner (aus Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, der Tschechischen Republik, Ungarn, der Slowakei, Deutschland, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien) und sieben assoziierte Strategische Partner.
Gemeinsam mit den Projektpartnern hat sich die Nachhaltigkeitsagentur aiforia GmbH aus Freiburg der Herausforderung gestellt, aussagekräftige Indikatoren zur Messung von regionaler Attraktivität zusammengestellt und mit den Geoportalen ein nutzerfreundliches Instrument zur Visualisierung der Indikatoren entwickelt.
Obgleich in der Kooperation schnell ein Konsens über die inhaltliche Herangehensweise gefunden war, wurden doch auch die Unterschiede in der Zielsetzung bald sichtbar: während viele der Regionen flussabwärts der Donau mit einem Rückgang von Bevölkerungszahlen zu kämpfen haben und dementsprechend nach Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität für Unternehmen, BewohnerInnen, aber auch TouristInnen suchen, sehen sich nicht wenig Kreise und Städte in Baden-Württemberg und Bayern eher mit einem hohen Maß an Zuwanderung konfrontiert. In allen Fällen ist eine Auseinandersetzung mit den entsprechenden Konsequenzen auf Arbeits- und Wohnungsmarkt sowie Versorgung und Infrastruktur erforderlich.
Die Geoportale sind nun öffentlich und stehen für alle Nutzergruppen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft unter folgenden Links frei zur Verfügung:
Geo-Portal für den deutschen Donauraum:
geoportal-donau.de
Gemeinsames Geoportal mit Indikatoren für alle im Projekt teilnehmenden Ländern:
cotamp.gis.si/attractive_danube/
Website: interreg-danube.eu/attractive-danube
Facebook: facebook.com/InterregCENIA













