(openPR) Die lästige Brille einfach weglasern lassen. Geht das? Morgens in die Augenklinik und sich die Kurzsichtigkeit weglasern lassen und danach die Brille in den Müll werfen? Für viele Menschen, die es leid sind, ständig eine rutschende Brille zu korrigieren, klingt das sehr verlockend.
Es gibt Risiken bei einer Lasik-Operation
Wer sich nun für eine Laser-OP entscheidet, sollte aber auch die Risiken bedenken. Denn trotz aller technischen Neuerungen in diesem medizinischen Bereich ist eine Operation am Auge ein Eingriff in gesundes Gewebe. Der Eingriff kann nicht mehr rückgängig gemacht werden und schlimmstenfalls kann es zu schweren Komplikationen und lebenslangen Sehstörungen kommen, so das Kuratorium Gutes Sehen. Aber welche Gründe sprechen nun für eine Operation und welche gegen Brille oder Kontaktlinsen? Ist es nur der kosmetische Effekt? Was erhofft sich der Betroffene von einer Operation? Wird sich mein Leben danach verändern? Mit wie viel Jahren kann ich nach der Operation ohne Brille sehen? Allgemein weiß man ja, dass mit 45 Jahren die Alterssichtigkeit einsetzt? Wird die mich dann auch betreffen? Mit diesem Fragekatalog sollte man sich auseinandersetzen. Weiterführende Informationen zum Thema LASIK-OP erhalten sie auf www.augenaerzte-in-muenster.de
Gesunde Augen Voraussetzung
Die Augen müssen gesund sein, das sind die Grundvoraussetzungen für eine Operation. Die Lasik-Methode bringt den größten Erfolg für den kurzsichtigen Menschen bis maximal minus sechs Dioptrien. Wenn sich die Brillenstärke vorher verändert hat, sollte diese Form der Sehkorrektur nicht genutzt werden.
Große Bedenken gegenüber einem Lasik der Augen, sind:
- Die Interessierten müssen über 21 Jahre sein, bei jungen Menschen ist das Wachstum der Augen noch nicht abgeschlossen.
- Bestehen Fehlsichtigkeiten, die sich in den letzten zwei Jahren um mehr als zehn bis 20 % verändert haben.
- Unzureichender Tränenfilm, Neigung zu trockenen Augen
- Augenerkrankungen in Form einer virusbedingten Hornhautentzündung
- Patienten die einen Grauen Star haben. Bei diesen Patienten sollte als erstes der Graue Star operiert werden. Da bei diesem Eingriff die trübe Augenlinse durch eine künstliche Linse ersetzt wird, kann sich dadurch auch die Fehlsichtigkeit auflösen.
- Frauen die schwanger sind, denn während der Schwangerschaft kann eine instabile Fehlsichtigkeit entstehen.
- Allgemeine Erkrankungen, wie Rheuma, Stoffwechselkrankheiten oder Wundheilungsstörungen.
- Einäugigkeit
Die Dioptrien Stärken
Bei einer Laser- oder Lasik-Operation wird das Gewebe in der Hornhaut abgetragen und damit eine Änderung der Hornhautkrümmung erreicht. Das Abtragen des Gewebes wird durch das Öffnen einer Lamelle, einem "Flap" möglich gemacht. Den größten Erfolg hat die Lasik-Operation bei Menschen, die nur eine schwache Kurzsichtigkeit haben. Starke Fehlsichtigkeiten, die man mit einem Lasik beheben kann, sind eine Kurzsichtigkeit bis ca. minus acht Dioptrien, ein Astigmatismus bis drei Dioptrien und eine Weitsichtigkeit bis plus drei Dioptrien.
Was passiert bei einer Lasik-Operation?
Mit einem hochpräzisen Sekundenlaser oder aber auch ein automatisch arbeitendes Mikrokeratom, Präzisionsinstrument, wird eine ganz dünne Schicht Hornhaut vom Auge abgelöst. Dieser Flap wird dann zur Seite geklappt und dann kommt der Laser zum Einsatz. Er lasert mikroskopisch kleinste Teile von der Hornhaut des Auges ab. Bei einer Kurzsichtigkeit wird die Brechkraft verringert, bei Weitsichtigkeit wird sie verstärkt. Danach wird der Flap wieder zurückgeklappt, er saugt sich dann fest und verschließt damit die Wundfläche.






