openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Die Weihnachtsbotschaft von Papst Franziskus I.

(openPR) Jorge Bergoglio, vulgo "Papst Franziskus I.", sichtbares Oberhaupt der Gruppe des sog. "Zweiten Vatikanischen Konzils" (V2), hat am 27.12.2015 in einer "Predigt" zum V2-"Fest der Heiligen Familie" (d.h. Sonntag in der Oktav von Weihnachten; katholisch: S.i.d.O.v. Epiphanie) Bezug genommen auf den Bericht vom zwölfjährigen Jesus im Tempel (Lk 2,41-52). O-Ton Jorge:


»Wir wissen, was Jesus damals getan hatte. Anstatt mit den Seinen nach Hause zurückzukehren, war er in Jerusalem im Tempel geblieben und hatte damit Maria und Josef, die ihn nicht mehr fanden, große Mühsal und Sorge bereitet. Für diesen seinen "Ausreißer" musste wahrscheinlich auch Jesus seine Eltern um Verzeihung bitten. Das Evangelium berichtet nichts darüber, aber ich glaube, wir dürfen das annehmen« (zit. nach vatican.va).
Nochmal zum Mitschreiben: Jesus Christus war lt. Jorge jemand, der sich als Zwölfjähriger einen "Ausreißer" erlaubt hat, für den er seine Mutter und seinen Nährvater "wahrscheinlich um Verzeihung bitten musste."
Jorges "Predigt" wurde zwar sehr weit verbreitet, aber anscheinend hat sich nahezu niemand daran gestört. Bei dem großen V2-Portal kath.net gibt es nur einen einzigen Kommentar, u.z. von jemandem namens Veritasvincit: »Dass Jesus seine Eltern für seinen "Ausreisser" um Verzeihung bitten musste, kommt mir befremdlich vor. Das Wort Gottes muss niemanden um Verzeihung bitten. Die Antwort Jesu an Maria war keine Bitte um Verzeihung, sondern die Begründung seines Handelns. Eine nachträgliche Bitte um Verzeihung hätte dem widersprochen.« Und bei zenit.org gibt es gar keinen Kommentar. Immerhin findet man aber einige kritische Kommentare, wenn man Jorges Text in einer anderen Sprache sucht, z.B. englisch: »For this little "escapade", Jesus probably had to beg forgiveness of his parents.«
Tatsächlich hat Jorge hier wie üblich eine ungeheuerliche Gotteslästerung ausgesprochen. Daran ist rein gar nichts "befremdlich", denn die V2-Gruppe erklärt in ihren Statuten über nichtkatholische Gemeinschaften ausdrücklich unmissverständlich: Der "Geist Christi hat sich gewürdigt, sie als Mittel des Heiles zu gebrauchen" (UR 3). Das Dogma von der Heilsnotwendigkeit der Kirche ist damit offiziell geleugnet. Die V2-Gruppe höchstselbst hat wiederum die V2-Texte zu - also noch unfehlbareren - Dogmen erklärt, cf. AG Dorsten Az. 7 Ls - 29 Js 74/08 - 43/11. D.h. die V2-Gruppe ist nach unanfechtbar gerichtsnotorischer Feststellung unanfechtbar nicht vom Geist der Wahrheit (Joh 16,13) beseelt, sondern vom Vater der Lüge (Joh 8,44). Jorge steht felsenfest in der Tradition, die mit Giuseppe Roncalli (vulgo "Papst Johannes XXIII.") angefangen hat, d.h. Jorge bleibt nur seinem Auftrag treu, gegen die Wahrheit zu rebellieren.
Tatsächlich ist die absolute Sündelosigkeit Jesu Christi eines der bekanntesten Dogmen überhaupt. Jesus sagt von sich selbst: "Ich tue allzeit, was ihm [dem Vater] wohlgefällt" (Joh 8,29). "Wer von euch kann mich einer Sünde überführen" (Joh 8,46). S. auch die Briefe: Jesus "hat kein Unrecht getan" (1 Petr 2,22). Und auf den Hebräerbrief wird ausdrücklich Bezug genommen in der unfehlbaren Lehrentscheidung des Konzils von Chalzedon i.J. 451 (Denzinger 148; Neuner-Roos 252): "Er ist uns in allem ähnlich geworden, die Sünde ausgenommen." Zudem erklärte das Zweite Konzil von Konstantinopel i.J. 553 unfehlbar, dass der Gottmensch Jesus Christus mit einem einzigen Kult, u.z. mit der allein Gott gebührenden Anbetung, zu verehren ist (cf. D 221; NR 262). Dabei wird auch die Behauptung, Christus habe "sich nach und nach über die Unvollkommeneren erhoben" und sei "durch Fortschritt in den Werken besser und durch seinen Wandel untadelig geworden", ausdrücklich als Häresie verurteilt. S. auch Matthias Premm, Katholische Glaubenskunde. Ein Lehrbuch der Dogmatik, Bd. 2, Wien 1952, 178: "Im strengen Sinne ungeordnete, d.h. vernunftwidrige Affekte waren in Christus gänzlich ausgeschlossen; das ist ein Dogma. Wir haben dieses Freisein Christi von der Begierlichkeit bereits früher ausdrücklich bewiesen."
Der Gottmensch Jesus Christus wird von der V2-Gruppe also zu einer Art "Lausbuben" erklärt. Wie klingt es, dass ein - zumindest zeitweiliger - Strolch kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten? Nun, es klingt so, wie die V2-Gruppe ein für allemal ist: antichristlich.
Zu der Antwort Jesu an Maria und Joseph: "Warum habt ihr mich gesucht? Wußtet ihr nicht, daß ich im Hause meines Vaters sein muß" (Lk 2,49), steht ein Kurzkommentar in der bekannten, ansonsten weitgehend unkommentierten Übersetzung von Konstantin Rösch: "Jesus erklärt, daß allein der Wille des himmlischen Vaters für ihn bestimmend sei, vor dem Vater und Mutter unbedingt zurücktreten müssen." Dies entspricht auch völlig den späteren Lehrausagen Christi: "Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert" (Mt 10,37). Und Jules Lebreton (Jesus Christus. Leben und Lehre, Colmar 1952, 44) kommentiert das Ereignis im Tempel: "Wenn es wahr ist, daß Maria nur nach und nach die Aufgabe ihres Sohnes auf Erden kennen lernen sollte und auch die Pflichten, die ihr damit auferlegt wurden, so läßt sich doch etwas Derartiges bei Jesus selbst nicht feststellen: niemals zeigt sich bei ihm eine Spur von Unwissenheit, Unentschlossenheit oder eine plötzliche Erleuchtung. Mit aller Selbstverständlichkeit fordert er voller Autorität seine Unabhängigkeit - Jerusalem ist das Vorspiel seiner späteren Aufgabe."
Also: Der von der V2-Gruppe verkündete "Jesus der Christus" (O-Ton von Jorges Lieblings-"Theologen", i.e. V2-"Kardinal" Walter der Kasper) ist nicht der wahre Jesus Christus. Die V2-Gruppe ist eine in ihrem ganzen Wesen durch und durch antichristliche Gemeinschaft. Es ist natürlich auch nicht befremdlich, dass V2-Angehörige dann treu und beharrlich Lügen und Verleumdungen gegen echte katholische Priester verbreiten. V2-Anhänger lehnen den wahren Gottmenschen und Hohepriester Jesus Christus und folglich wahre katholische Priester ab. Und die flächendeckende Ablehnung Christi, das Kommen des Antichristen, gehört zu den bekanntesten Inhalten des Neuen Testaments überhaupt. Sicherlich liegt ein Großteil der Schuld für diesen Glaubensabfall bei den Bischöfen, die damals die V2-Texte unterschrieben haben, z.B. Marcel Lefebvre. Trotzdem ist objektiv niemand verpflichtet, diesem Glaubensabfall und somit der V2-Gruppe treu zu bleiben.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 885235
 1175

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Die Weihnachtsbotschaft von Papst Franziskus I.“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Pater Lingen

Bild: Kirche unzensiertBild: Kirche unzensiert
Kirche unzensiert
Das Buch "Kirche unzensiert" (Print: 17,80 Euro, E-Book: 8,99 Euro) bietet mit 250 Texten eine Auswahl aus Pressemitteilungen, die von Pater Rolf Hermann Lingen, Dorsten, in 16 Jahren (07.11.2007 bis 02.11.2023) auf Presseportalen (je nach Portal erst nach redaktioneller Vorprüfung und ggf. Freischaltung durch den jeweiligen Seitenbetreiber) verbreitet wurden. Diese Öffentlichkeitsarbeit wurde also später begonnen als die Predigten (Primiz 03.03.1996) und sonstige Publikationen (Homepage ab 23.08.1997), aber noch vor den Videos (YouTube ab 29…
Bild: Kirche und Christentum heuteBild: Kirche und Christentum heute
Kirche und Christentum heute
Das Buch "Kirche und Christentum heute" enthält über hundert Predigten aus einem Vierteiljahrhundert priesterlichen Wirkens, 1996 bis 2021. Der Autor ist Sedisvakantist, d. h. er bestreitet, dass die Gruppe des sog. "Zweiten Vatikanischen Konzils" die katholische Kirche ist. Wie bekannt ist der Sedisvakantismus? Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bietet auf ihrer Internetseite FAZ eine Suchfunktion. Einige Ergebnisse, Stand 09.02.2022: 1. "Kirche" - 171.950 Treffer, z. B.: a) (09.02.2022) »"Zu wenig, zu spät, zu allgemein". Enttäuscht bis ent…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Papst Franziskus gibt Impulse für ein erfülltes LebenBild: Papst Franziskus gibt Impulse für ein erfülltes Leben
Papst Franziskus gibt Impulse für ein erfülltes Leben
»Überall wo Christen sind, muss ein jeder Oasen der Barmherzigkeit vorfinden können«, schreibt Papst Franziskus in dem neuen Buch »Barmherzigkeit ist unsere Stärke«. Das Buch ist ein ermutigender Anstoß selbst tätig zu werden, für andere einzustehen und aus den tiefsten Überzeugungen des Glaubens heraus zu handeln. Es sammelt die wichtigsten Impulse …
Bild: Papst Franziskus und die KernkompetenzBild: Papst Franziskus und die Kernkompetenz
Papst Franziskus und die Kernkompetenz
Die Erwartungen an Papst Franziskus sind vielfältig, nur vom Evangelium spricht niemand Papst Franziskus und die Kernkompetenz Reformen im Vatikan, Gerechtigkeit für die Armen der Welt, einen neuem Umgang mit Gläubigen und Amtsträgern und vieles mehr. Die Erwartungen an den neuen Papst Franziskus, vormals Jorge Kardinal Bergoglio, sind so vielfältig …
Bild: Papst: Machte es Franziskus I. beim ersten Auftritt richtig? - Expertenanalyse: so wirkte der neue PontifexBild: Papst: Machte es Franziskus I. beim ersten Auftritt richtig? - Expertenanalyse: so wirkte der neue Pontifex
Papst: Machte es Franziskus I. beim ersten Auftritt richtig? - Expertenanalyse: so wirkte der neue Pontifex
… – Der bundesweit tätige Führungskräftecoach Wolf Achim Wiegand (auftrittsberater.de) hat am Tag nach der Wahl des argentinischen Kardinals Jorge Mario Bergoglio zum Papst Franziskus I. den ersten öffentlichen Auftritt des neuen katholischen Oberhauptes analysiert. In einem Pressetext erklärte Wiegand: "Am Anfang war das Warten. Über eine Stunde ließ …
Habemus Papam: Jorge Mario Bergoglio ist Papst Franziskus I.
Habemus Papam: Jorge Mario Bergoglio ist Papst Franziskus I.
… ihm kommt zum ersten Mal ein Papst aus Lateinamerika. In der Vergangenheit wurde der neue Papst oft als „Kardinal der Armen“ genannt. Sein gewählter Name ist Franziskus I. In einer ersten Stellungnahme der Stiftskirchengemeinde St. Cyriakus Geseke auf die Wahl des neuen Papstes Jorge Bergoglio heißt es: „Wir gratulieren dem neuen Oberhaupt der katholischen …
Bild: DIE CHRISTLICHEN GEWERKSCHAFTEN TRAUERN UM PAPST FRANZISKUSBild: DIE CHRISTLICHEN GEWERKSCHAFTEN TRAUERN UM PAPST FRANZISKUS
DIE CHRISTLICHEN GEWERKSCHAFTEN TRAUERN UM PAPST FRANZISKUS
Die christlichen Gewerkschaften trauern um Papst Franziskus, der in den frühen Morgenstunden des Ostermontag verstorben ist. Der gebürtige Argentinier Franziskus war seit dem 8.Jahrhundert der erste nichteuropäische Papst. Trotz seines schwachen Allgemeinzustandes nach einer lebens-bedrohlichen Lungenentzündung und mehrwöchigen Krankenhausaufenthaltes …
Bild: Umkehr lebenBild: Umkehr leben
Umkehr leben
Mit Papst Franziskus durch die Fasten- und Osterzeit 2016 Eine echte Umkehr und Änderung von Lebensweisen ist schwer. Sie erfordert Kraft, Wille und Beistand. In dem neuen Fastenbegleiter »Deine Auferstehung schenkt uns Leben« ermutigt Papst Franziskus dazu, die Fastenzeit als Zeit der Umkehr zu nutzen und auf Gottes Barmherzigkeit zu vertrauen. »›In …
Das neue Wappen von Papst Franziskus
Das neue Wappen von Papst Franziskus
Stuttgart, 19.03.2013. Seit dem 13.03.2013 hat die katholische Kirche einen neuen Papst. Aus dem Erzbischof von Buenos Aires Jorge Mario Bergolino wurde am Papst Franziskus. Mit ihm ist erstmals Lateinateinamerikaner und Jesuit in diesem Amt. Der Forschungsleiter von Pro Heraldica, Dr. Rolf Sutter, hat sich das Wappen angeschaut. „Papam habemus! Arma …
Bild: Ermutigende Impulse von Papst FranziskusBild: Ermutigende Impulse von Papst Franziskus
Ermutigende Impulse von Papst Franziskus
»Gott ist so: Er macht immer den ersten Schritt, er kommt auf uns zu«, erklärt Papst Franziskus. In dem neuen Buch »Gottes Liebe schenkt Freude« zeigt er auf, dass wir im Glauben nie alleine sind. Denn: Gott ist immer unter den Menschen. Er sorgt sich um uns, er steht uns bei. Die Impulse und Gedanken in diesem Buch stimmen optimistisch und ermutigen …
Bild: ALLATRA-Präsidentin sprach mit Papst Franziskus über KlimawandelBild: ALLATRA-Präsidentin sprach mit Papst Franziskus über Klimawandel
ALLATRA-Präsidentin sprach mit Papst Franziskus über Klimawandel
Papst Franziskus empfing ALLATRA-Präsidentin. Gesprächsthemen waren Klimawandel, KI und Technologie. Papst segnete die Organisation. ALLATRA thematisierte Verfolgung durch Anti-Sekten-Organisationen Papst Franziskus hat im Apostolischen Palast in der Vatikanstadt führende Wissenschaftler und Experten aus verschiedenen Ländern und Fachgebieten zu einer …
Bild: ALLATRA-Präsidentin sprach mit Papst Franziskus über den KlimawandelBild: ALLATRA-Präsidentin sprach mit Papst Franziskus über den Klimawandel
ALLATRA-Präsidentin sprach mit Papst Franziskus über den Klimawandel
Papst Franziskus hat im Apostolischen Palast in der Vatikanstadt führende Wissenschaftler und Experten aus verschiedenen Ländern und Fachgebieten zu einer Privataudienz empfangen. Die geladenen Gäste waren Teilnehmer der internationalen Konferenz "Generative Artificial Intelligence and Technocratic Paradigm". Die Konferenz wurde von der Stiftung Centesimus …
Sie lesen gerade: Die Weihnachtsbotschaft von Papst Franziskus I.