openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Die Zukunft der Pharmaindustrie liegt in der Steiermark

14.12.201512:35 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Die Zukunft der Pharmaindustrie liegt in der Steiermark
ECCPM-Team (c) RCPE
ECCPM-Team (c) RCPE

(openPR) In der Steiermark ist das RCPE federführend an der Entwicklung von Innovationen im Bereich der pharmazeutischen Forschung beteiligt. Das internationale Konsortium ECCPM will die Tablettenproduktion revolutionieren.

Das steirische Kompetenzzentrum RCPE ist Konsortialführer in einem europaweiten Großprojekt im Pharmabereich. Gemeinsam mit sechs international agierenden Unternehmen und vier europäischen Universitäten wird an der kontinuierlichen Fertigung von festen Darreichungsformen gearbeitet.



Bei der Herstellung von Tabletten sind verschiedene voneinander abgetrennte Prozessschritte nötig. Diese Art der Produktion ist zeitaufwendig und kostenintensiv, muss doch jeder Prozessschritt für sich selbst überwacht, gesteuert und abgeschlossen werden. Nachdem die Wirkstoffe bspw. in einer Trommel gemischt werden, wird die Masse in die nächste Maschine befördert, um daraus Tabletten zu pressen. Dann werden die Tabletten bspw. wieder in eine andere Maschine gefüllt, um sie mit einem Coating (Überzug als Schutz vor vorzeitigem Auflösen oder als Geschmacksträger) zu versehen.

Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie arbeitet das RCPE nun daran, die Prozessschritte zusammenzuführen. Die Produktion vom Rohstoff bis zum Endprodukt soll in nur einem Arbeitsschritt möglich werden.

Die Integration der einzelnen Schritte in einen einzigen Prozess birgt einige Herausforderungen. „Zu jedem Zeitpunkt zu wissen, wo sich das Pulver im Prozess befindet, ohne in die Maschine hineinblicken zu können, ist eine Challenge“, so Johannes Khinast, wissenschaftlicher Geschäftsführer am RCPE. „Die ersten Versuche sind jedoch vielversprechend verlaufen und wir machen sehr gute Fortschritte im Projekt. Nach einem Jahr Projektlaufzeit können wir eine überaus positive Zwischenbilanz ziehen.“

Im Projekt arbeitet das RCPE mit sechs Unternehmenspartnern (Bayer, Automatik Plastics, Siemens, UCB, GEA und Astra Zeneca) sowie mit vier Universitäten (TU Graz, University of Ghent, University of Eastern Finland und der Heinrich Heine Universität Düsseldorf) an drei Forschungsfeldern mit unterschiedlichen Zielen. Die Themen reichen von der Darstellung der nötigen Rahmenbedingungen für den Einsatz kontinuierlicher Fertigung, über die technische Umstellung und Adaptierung von Geräten, bis hin zur Entwicklung eines neuen Medikaments, das mittels kontinuierlichen Prozesses hergestellt werden soll.

Neben der Forschungsarbeit in drei Gruppen, umfasst das Projekt die Abhaltung von Workshops, bei welchen die Projektpartner ihr Know-how austauschen. Das Projekt soll bis Ende 2017 abgeschlossen sein.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 883745
 837

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Die Zukunft der Pharmaindustrie liegt in der Steiermark“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von RCPE GmbH

Bild: Partnerschaft von Takeda, RCPE, InSilicoTrials und der Karl-Franzens-Universität GrazBild: Partnerschaft von Takeda, RCPE, InSilicoTrials und der Karl-Franzens-Universität Graz
Partnerschaft von Takeda, RCPE, InSilicoTrials und der Karl-Franzens-Universität Graz
_Das gemeinsame Forschungsprojekt soll das wissenschaftliche Verständnis biopharmazeutischer Produktionsprozesse erhöhen und bestehende sowie zukünftige Abläufe noch effizienter gestalten._ Graz, Mailand, Wien – Biopharmazeutika sind komplexe Arzneimittel. Während chemisch-synthetische Wirkstoffe aus einigen hundert Atomen bestehen, sind es bei biopharmazeutisch hergestellten oft mehrere tausend. Dank technologischer Fortschritte der letzten 10 Jahre konnten revolutionäre Medikamente für schwere und lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs o…
Bild: RCPE gewinnt Großauftrag von Bosch Packaging TechnologyBild: RCPE gewinnt Großauftrag von Bosch Packaging Technology
RCPE gewinnt Großauftrag von Bosch Packaging Technology
Mit dem Zuschlag für eine mehrjährige F&E-Kooperation mit der Firma Bosch Packaging Technology konnte das Grazer Forschungsunternehmen RCPE (Research Center Pharmaceutical Engineering), das als K1-Kompetenzentrum Spitzenforschung im Bereich der Prozess- und Produktoptimierung für die Pharmaindustrie betreibt und über 100 MitarbeiterInnen beschäftigt, seinen bislang größten, frei finanzierten Auftrag gewinnen. Das Ziel der Kooperation ist die Erforschung von neuen kontinuierlichen Fertigungsmethoden. Dadurch können Medikamente noch sicherer, s…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Großer Andrang bei Pharmakonferenz in Graz.Bild: Großer Andrang bei Pharmakonferenz in Graz.
Großer Andrang bei Pharmakonferenz in Graz.
Mit der EuPAT 7 (Seventh pan-European Science Conference on QbD and PAT Sciences) rückte Graz vom 18.-19.05. in das Zentrum der Pharmaindustrie. Nach Finnland, Belgien und Portugal, fand die Konferenz nun erstmalig in Österreich statt und brachte gleich mehr als 100 Besucher in die steirische Landeshauptstadt. Für den regen Austausch zwischen renommierten …
Bild: Steirer beim Worldmeeting in IstanbulBild: Steirer beim Worldmeeting in Istanbul
Steirer beim Worldmeeting in Istanbul
… seine Netze nun vermehrt international aus. „Die Türkei ist ein Hoffnungsmarkt mit enormem Wirtschaftswachstum und riesigem Potential. Besonders stark ist die türkische Pharmaindustrie im Bereich der Generika-Herstellung“, erläutert der Projektverantwortliche im Cluster, DI Mag. Bernhard Rabl, die Gründe für die Fokussierung auf den türkischen Markt. Nutzen …
Bild: Steiermark Convention – Genussvoll Tagen in der SteiermarkBild: Steiermark Convention – Genussvoll Tagen in der Steiermark
Steiermark Convention – Genussvoll Tagen in der Steiermark
Weiter auf Erfolgskurs – Verlängerung Steiermark Convention! Aufgrund des großen Erfolgs der letzten Jahre, wurde die Marketingkooperation Steiermark Convention der Steirischen Tourismus GmbH, welche die Steiermark national und international als attraktive Tagungsdestination bewirbt, auf weitere 3 Jahre verlängert! STEIERMARK CONVENTION – Die Anbieter: 48 …
Bild: „Getting in Touch“ - Tragfähige Netze knüpfenBild: „Getting in Touch“ - Tragfähige Netze knüpfen
„Getting in Touch“ - Tragfähige Netze knüpfen
… und gemeinsam mit den Beteiligten weiter entwickeln“, erklärt Clusterchef Robert Gfrerer. „Eingeleitet wird die Zukunftskonferenz 2008 mit Ausblicken in die Zukunft der Pharmaindustrie und in die Medizintechnik. Dann werden Überlegungen zur künftigen Rolle industrieller Cluster in der EU präsentiert, und schließlich Beispiele bestmöglicher Nutzung des …
Bild: RCPE gewinnt Großauftrag von Bosch Packaging TechnologyBild: RCPE gewinnt Großauftrag von Bosch Packaging Technology
RCPE gewinnt Großauftrag von Bosch Packaging Technology
… das Grazer Forschungsunternehmen RCPE (Research Center Pharmaceutical Engineering), das als K1-Kompetenzentrum Spitzenforschung im Bereich der Prozess- und Produktoptimierung für die Pharmaindustrie betreibt und über 100 MitarbeiterInnen beschäftigt, seinen bislang größten, frei finanzierten Auftrag gewinnen. Das Ziel der Kooperation ist die Erforschung …
Bild: Die vorweggenommene ZukunftBild: Die vorweggenommene Zukunft
Die vorweggenommene Zukunft
… andererseits öffnete komplett neue Anwendungsgebiete und ermöglicht eine effizientere und bessere Vorhersage von Prozessen in den verschiedensten Bereichen auch außerhalb der Pharmaindustrie. Durch den Einsatz von XPS können die Entwicklungszeiten und Kosten entscheidend reduziert werden. Das neue Simulationstool ist themenübergreifend einsetzbar – von …
Bild: EU-Millionen für „Grüne Chemie“ an österreichisches KompetenzzentrumBild: EU-Millionen für „Grüne Chemie“ an österreichisches Kompetenzzentrum
EU-Millionen für „Grüne Chemie“ an österreichisches Kompetenzzentrum
… das Ziel der „Initiative Innovative Medizin (IMI)“ mit einem Budget von zwei Milliarden Euro, das zur Hälfte von der EU und zur Hälfte von der Pharmaindustrie gestemmt wird. Ab sofort spielt das Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) eine tragende Rolle – beim eben gestarteten IMI-Projekt „Chemische Produktionsmethoden für die Pharmaindustrie …
ePunkt eröffnet zwei Büros - in Graz und in Salzburg
ePunkt eröffnet zwei Büros - in Graz und in Salzburg
In der Steiermark und in Salzburg mangelt es an technischen und IT-Experten ePunkt, einer der Top 3 Personalberater in Österreich, feiert diese Woche gleich zwei Büroeröffnungen. Die erste heute in Graz, wo die wachsende steirische Niederlassung des Unternehmens in der Herrengasse 9 die notwendigen größeren Räumlichkeiten gefunden hat. Die zweite morgen …
Bild: Laborführungen. Offene Türen am RCPEBild: Laborführungen. Offene Türen am RCPE
Laborführungen. Offene Türen am RCPE
… zieht seine Kreise. Immer mehr nationale und internationale Partner und Kunden besuchen die steirische Hauptstadt, um einen Blick hinter die Kulissen der Pharmaindustrie zu riskieren. Das K1-Kompetenzzentrum RCPE (Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH) führt seit 2009 Laborführungen durch, um das Vertrauen nationaler und internationaler Kunden …
Bild: Neues Spin-Off im PharmabereichBild: Neues Spin-Off im Pharmabereich
Neues Spin-Off im Pharmabereich
… unter Einwirkung von erhöhter Temperatur erweichen bzw. schmelzen. Das größte Anwendungsgebiet ist der Bereich der Kunststoffindustrie, doch auch in der Pharmaindustrie sowie in der Lebensmittel- und Nahrungsmittelergänzungsindustrie kommen derartige Materialien zum Einsatz. Welchen Nutzen haben Ihre Produkte für den Anwender? Die Anwender profitieren …
Sie lesen gerade: Die Zukunft der Pharmaindustrie liegt in der Steiermark