(openPR) Zukunftskonferenz 2008: Cluster fördern die Real-Wirtschaft. „Cluster als Werkzeuge zur Entwicklung regionaler Stärkefelder sind in wirtschaftlich unruhigen Zeiten wichtiger denn je. Mit unserer vierten Zukunftskonferenz präsentieren und unterstützen wir jene Organisationen und Bereiche, in denen reale Wertschöpfung geschieht“, erklärt der Chef des Humantechnologie-Clusters, Dr. Robert Gfrerer.
Die Zukunftskonferenz 2008 des steirischen Humantechnologie-Clusters wird anders und noch intensiver als in den letzten Jahren ablaufen:
• Erstmals findet sie in Kooperation mit der Medizinischen Universität Graz am Hörsaalzentrum der Med Uni statt.
• Erstmals dauert die Zukunftskonferenz zwei Tage und die Themen, die der Branche wichtig sind, werden in Form eines Open Space er- und ausgearbeitet.
• Erstmals ist der „Partnering Day“ der Med Uni – die Kooperationsbörse zwischen ForscherInnen und Unternehmen – in die Zukunftskonferenz integriert.
„Es ist wichtig, dass wir das, was in unserem Cluster passiert, intern und extern kommunizieren und gemeinsam mit den Beteiligten weiter entwickeln“, erklärt Clusterchef Robert Gfrerer. „Eingeleitet wird die Zukunftskonferenz 2008 mit Ausblicken in die Zukunft der Pharmaindustrie und in die Medizintechnik. Dann werden Überlegungen zur künftigen Rolle industrieller Cluster in der EU präsentiert, und schließlich Beispiele bestmöglicher Nutzung des Entwicklungspotenzials unserer Partner vorgestellt.“
Open Space, europäische Perspektiven, steirische Strategie
Die Entwicklung der Inhalte erfolgt in diesem Jahr erstmals mit dem Format „Open Space“. Open Space bedeutet, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ideen und Vorschläge gleichberechtigt einbringen, um diese Themenvorschläge dann in Gruppen zu bearbeiten – und sich v.a. auch um die konkrete Umsetzung kümmern. Die EU-Strategien in der Clusterentwicklung – besonders im Life-Science- und Biotech-Sektor – wird eine Expertin der Europäischen Kommission präsentieren.
Das Arbeiten in Clustern und Netzwerken ist wesentlicher Bestandteil der Wirtschaftsstrategie des Landes www.wirtschaft.steiermark.at In der Steiermark gibt es sieben Cluster und Netzwerke, die für den Wirtschaftsstandort große Bedeutung haben. „Fast jeder 2. steirische Arbeitnehmer arbeitet in einem Betrieb, der in einem Cluster oder in einem Netzwerk organisiert ist“, erklärt Wirtschafts- und Innovationslandesrat Dr. Christian Buchmann. Die Cluster haben zu einer signifikanten Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Steiermark geführt sowie eine nationale und internationale Standortprofilierung gebracht. „So ermöglichen sie ein konzentriertes Vorgehen im Standortwettbewerb und treten als Plattform für eine Branche auf – der Humantechnologiecluster macht dies zum Beispiel jedes Jahr durch eine beeindruckende Präsentation auf der Medica in Düsseldorf“, weiß Buchmann.
„Partnering“ an der Med Uni Graz
Da die Med Uni www.meduni-graz.at zu den Schlüsselspielern des Humantechnologie-Standortes Steiermark zählt und seit 2004 auch Cluster-Gesellschafter ist, liegt eine enge Kooperation auf der Hand. Ein Ergebnis ist die Integration des „Partnering Day“ der Med Uni in die Zukunftskonferenz des Clusters. „Wir freuen uns sehr über diese Kooperation mit dem Cluster“, erläutert der Rektor der Medizinischen Universität, Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle, „bringt sie doch beiden Seiten etwas. Wir profitieren von der Möglichkeit, mit noch mehr Entscheidungsträgern aus der Branche direkt in Kontakt treten und der Wirtschaft unser wissenschaftliches Know-how präsentieren zu können.“
Im Rahmen des Partnering Days am 26.9. werden die im Vorfeld nach den jeweiligen Interessen arrangierten Zweier-Gespräche zwischen ForscherInnen und UnternehmensvertreterInnen durchgeführt. So haben alle TeilnehmerInnen die Möglichkeit, an einem Tag mit mehreren potenziellen Kooperationspartnern in Sachen Forschung, Entwicklung, Lizenzierung oder anderen Geschäftsmöglichkeiten exklusive und individuell vorbereitete Gespräch zu führen. „Der Partnering Day ist die erfolgreichste Kooperationsbörse zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in Österreich und findet bereits zum 5. Mal statt“, führt Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle aus.
Der Cluster-Nutzen für Unternehmen
Ein wesentlicher Nutzen eines Clusters liegt in den Vorteilen, die er den Unternehmen bringt. DI Dr. Michael Koncar, Gründer und Geschäftsführer der VTU Engineering GmbH www.vtu.com , die auch Gründungsgesellschafter des Clusters ist, über seine Erfahrungen: „Wir profitieren vom Cluster in vielerlei Hinsicht: Wir kommen frühzeitig in Kontakt mit höchstqualifizierten jungen Menschen an den Unis, wir können uns an Kooperationsprojekten beteiligen und es gibt ganz allgemein einen sehr guten Know-how-Transfer zwischen den Universitäten und Unternehmen.“
Besonders hervorheben möchte Koncar die Kompetenzzentren zur Angewandten Biokatalyse und zum Pharmaceutical Engineering. An beiden Zentren ist das Unternehmen auch direkt beteiligt. „Für uns sind diese Aktivitäten von enormer strategischer Bedeutung. Der Standort Steiermark steht auch in der Wirtschaft für Innovation und intelligente Produkte.“
Cluster-Perspektiven
Im Rahmen des Humantechnologie-Clusters werden mit den insgesamt 56 Cluster-Mitgliedsorganisationen – große und kleine Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen – neue Technologien lanciert, Forschungszentren ins Leben gerufen und spezielle Ausbildungen wie etwa die österreichweit einzigartigen GxP-Schulungen für die Branche entwickelt und angeboten. Clusterchef Robert Gfrerer: „Der Erfolg des Standortes Steiermark liegt in der Kooperation und einzigartigen interdisziplinären Zusammensetzung all unserer Forschungseinrichtungen. So wurde unser Bundesland zu einem internationalen Hotspot in den Bereichen Biokatalyse und Pharmaceutical Engineering. Der Erfolg des steirischen Clusters liegt im Erkennen und Nutzen von Nischen, die sich sowohl aus dem Weltmarkt als auch aus dem Standort heraus ergeben.“
Weitere Infos und Bilder online unter:
www.humantechnology.at/html/presse_presseinfos.htm
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