(openPR) Eine neue Beziehung mit Kind erfolgreich gestalten
Viele moderne Ehen werden geschieden. Ebenso oft beenden nicht verheiratete Paare eine Beziehung. Wenn Kinder mit Spiel sind, haben beide Eltern eine große Verantwortung. Der Nachwuchs sollte nicht unter einer Trennung oder Scheidung leiden. Beide Ex-Partner starten dann vielleicht nach kurzer Zeit mit großen Erwartungen in eine neue Partnerschaft. „Das meist ersehnte Ziel ist eine glückliche Beziehung. Dabei kann man den neuen Partner im Fokus haben. Bei neu entstehenden Patchworkfamilien müssen die Kinder mit einbezogen werden“, erklärt Kommunikationsfachfrau Christine Spranger von „Harmonie in Beziehung und Partnerschaft“.
Christine Spranger ist selber zweifache Mutter und lebt seit vielen Jahren in einer Beziehung. Im Rahmen ihrer redaktionellen Tätigkeit hat sie für verschiedene Medien im Bereich Familie und Soziales gearbeitet. „Viele Eltern gehen bei und nach einer Trennung sehr verantwortungsvoll mit einander um. Voraussetzung dafür ist es allerdings, dass sich die negativen Gefühle und Emotionen gelegt haben. Man versucht, alles Nötige sachlich zu regeln“, erläutert die Beziehungsexpertin.
Erfolgreich mit einander auskommen
durch gegenseitige Annahme
Geschiedene oder Getrennte mit Kind bleiben ein Leben lang Eltern. Entweder jeder für sich oder in einer neuen Beziehung. Dabei entstehen neue Lebenssituationen. Die erfolgreiche Bewältigung gelingt, wenn Erwachsene und Kinder neu zueinander finden und dabei miteinander zurechtkommen.
Ausschlaggebend für ein harmonisches Miteinander ist das Sich-angenommen-wissen. Im besten Falle haben Kinder das Gefühl, nicht einen Elternteil verloren, sondern noch einen zusätzlichen hinzu gewonnen zu haben. Voraussetzung ist dabei, dass alle wohlwollend miteinander umgehen.
Neue Beziehung ohne Altlasten starten
Es kann zu echten Herausforderungen kommen, wenn der Nachwuchs seinen geschiedenen Eltern die Schuld an der Trennung gibt. Deshalb sollten die "Altlasten" vor Gründung einer Patchworkfamilie gemeinsam bewältigt werden. Erst wenn alle früheren Konflikte und Vorbehalte bereinigt wurden, kann die neue Familie harmonisch zu einander finden.
„Unterschwellige Schuldzuweisungen sollten unbedingt vermieden werden. Das Kind muss verstehen, dass die leiblichen, jetzt getrennt lebenden Eltern weiterhin als Mama und Papa zur Verfügung stehen“, so Christine Spranger. Manchen Kindern fällt es schwer, die Trennungsgründe zu verstehen. Deshalb ist es hier besonders wichtig, liebevoll miteinander umzugehen und Verständnis zu zeigen. Dabei helfen offene Gespräche und manchmal sogar eine Familientherapie.
Weitere Infos zur Gestaltung harmonischer Beziehungen gibt es hier: www.partnerschaft-und-beziehung.info.










