(openPR) "Kompetenzentwicklung der Erzieher-Kind-Interaktion in der Ausbildung von Erzieherinnen - Eine Fragebogenerhebung" lautete das Thema der prämierten Bachelor-Arbeit von Eva Bernhardt, die als ZFH-Preisträgerin für den Hochschulpreis 2015 nominiert war. Eva Bernhardt absolvierte das Fernstudium an der Hochschule Koblenz
„Nur eine gelungene frühkindliche Bildung sorgt für selbstständige und gemeinschaftsfähige Kinder, später verantwortungsvolle Jugendliche und schließlich demokratische und solidarisch gesinnte und handelnde Bürger“, betonte Prof. Dr. Armin Schneider von der Hochschule Koblenz im Rahmen der Koblenzer Hochschulpreisverleihung 2015. Prof. Schneider betreute die prämierte Bachelor Arbeit von Eva Bernhardt, die als Preisträgerin der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) nominiert war. Sie absolvierte das Fernstudium Pädagogik der Frühen Kindheit, das die Hochschule Koblenz in Kooperation mit der ZFH durchführt. Eva Bernhardt befasste sich in ihrer Bachelor-Thesis mit der Kompetenzentwicklung der Erzieher-Kind-Interaktion. Sie kam zu dem Ergebnis, dass diese entscheidenden Interaktionsprozesse zwischen Kind und Erwachsenen zum einen eine gute Ausbildungsqualität der Erzieherinnen erfordert und darüber hinaus eine Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Kitas erfordert. „Der hohe Wert der Arbeit von Bernhardt liegt in der empirischen Fragebogenerhebung und den daraus resultierenden Empfehlungen zu einer besseren Ausbildung der Schlüsselpersonen in Kindertageseinrichtungen“, so Prof. Schneider. Eva Bernhardt arbeitet zurzeit in der Leitung einer Internationalen Kindertagesstätte.
Mit der Koblenzer Hochschulpreisverleihung stellt der Förderkreis Wirtschaft und Wissenschaft jedes Jahr aufs Neue die Vielfalt der Studienangebote in der Region unter Beweis. Die Veranstaltung zeigt zu welchen Spitzenleistungen es an den fünf Hochschulen aus Koblenz und Umgebung und der ZFH, als hochschulnahe Einrichtung, kommt. Der Förderkreis prämiert die besten Abschlussarbeiten der Hochschulregion Koblenz. Den mit 20.000€ dotierten Preis stellen die Sparkasse Koblenz und die Kreissparkasse Mayen bereit.
Vor der feierlichen Preisverleihung hörten alle Anwesenden den hochaktuellen Festvortrag zum Thema „Bürgergesellschaft – Wege und Irrwege der Modernisierung von Demokratie“. Prof. em. Dr. Ulrich Sarcinelli vom Institut für Sozialwissenschaften/Politikwissenschaft der Universität Koblenz-Landau hob die hohe Bedeutung der offenen Gesellschaft, die eine Beteiligung freier und gleicher Bürger zulasse, hervor; einer Gesellschaft, die fehlerfreundlich, korrekturfähig, immer wieder korrekturbedürftig und damit freiheitlich sei – wie auch die Wissenschaft.
Insgesamt stellten neun junge Akademikerinnen und Akademiker der fünf Hochschulen der Region – der Universität Koblenz-Landau, der WHU – Otto Beisheim School of Management, der Hochschule Koblenz, der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz (HöV) sowie der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) –ihre Arbeiten vor. In diesem Jahr war die Universität Koblenz-Landau für die Organisation mit verantwortlich – das Kulturamt der Stadt Koblenz unterstützt die Veranstalter.



