(openPR) Hamburg, 28. April 2003 – Die zur dänischen DFDS-Gruppe gehörende DFDS Tor Line A/S intensiviert ihre deutschen Frachtaktivitäten und vermarktet diese zukünftig in Eigenregie. Dies gab die DFDS Tor Line GmbH (Cuxhaven) anlässlich der Wiederaufnahme der ganzjährigen Ro/Ro-Ver-bindung Cuxhaven-Harwich mit der Fähre „Duchess of Scandinavia“ bekannt.
Nach Mitteilung von Geschäftsführer Peter Kramp fungiert die bisherige Agentin DFDS Transport GmbH (Hamburg) seit kurzem als Niederlassung der zur dänischen DSV-Gruppe gehörenden DFDS Deugro Transport GmbH (Langenselbold/Frankfurt am Main). Die Umstrukturierung sei einvernehmlich erfolgt und die DFDS Transport GmbH danach die wichtigste Fährkundin im Haus/Haus-Verkehr von und nach Großbritannien.
Laut Kramp führt die DFDS-Gruppe über ihre Cargo-Dreh-scheibe Cuxhaven wöchentlich wieder 3-4 Reisen nach Harwich (ab Cuxhaven 17.30/an Harwich 10.30, ab Harwich 16.00/an Cuxhaven 11.30) sowie die üblichen fünf Abfahrten nach Immingham durch. Der Hafen sei direkt an das deutsche Autobahnnetz angeschlossen, aber auch für Lkw- und Bahnverkehre aus der Schweiz, Österreich, Italien und Osteuropa interessant.
Mit erheblichen Frachtverlagerungen „from road to sea“ rechne DFDS aufgrund der ab September anfallenden Lkw-Maut, die lange Fahrten über die Niederlande/Belgien bzw. zum Eurotunnel ökonomisch unattraktiv werden lasse.
Latlines verdoppelt Lübeck-Abfahrten
Wie der Reedereisprecher weiter betonte, konzentriert die DFDS-Tochter SIA Latlines ihren vier wöchentliche Abfahrten umfassenden Fracht-/Passagierverkehr zwischen Kiel/Lübeck und der lettischen Drehscheibe Riga nach umfangreichen Marktanalysen ab 1. Mai voll auf den Lübecker Lehmann-Terminal Nr. 1. Als Latlines-Agentin sei dort eine von Daniel Mirecki geleitete Niederlassung der DFDS Tor Line GmbH aktiv geworden. In Riga vertrete die DFDS-Tochter Latlines ihren Dienst weiterhin selbst.
Abfahrten in das ab Mai 2004 zur EU gehörende Lettland erfolgten montags (22.00), dienstags (14.00), freitags (05.00) und samstags (22.00) mit der über 1300 Lademeter und 93 Kabinenplätze verfügenden Charterfähre „Mermaid II“ sowie dem bislang zwischen Kiel und Riga eingesetzten finnischen Ro/Pax-Carrier „Transparaden“ (1400 Lademeter und 102 Passagierplätze).
Rechtzeitig zur bevorstehenden Sommersaison werde „Transparaden“ im Juni dieses Jahres durch eine Ro/Pax-Fähre mit größerer Passagierkapazität ersetzt. Prädestiniert ist die Route Lübeck-Riga laut Kramp für begleitete und unbegleitete Lkw und Trailer, andere rollende Ladungen, Container sowie Passagiere mit und ohne Fahrzeugen.
From road to sea
Kramp: „Zu den wichtigsten Zielen der DFDS Tor Line GmbH mit Hauptbüro in Cuxhaven und Niederlassungen in Lübeck sowie Kiel gehört auch die kurz- und mittelfristige Aktivierung der industriellen deutschen Shortsea-Logistik von und nach Großbritannien sowie dem Baltikum/Russland über die von uns bedienten deutschen Häfen.“
Die DFDS A/S konzentriert sich nach eigenen Angaben strategisch insbesondere auf ihre Übernacht-Passagierverkehre DFDS Seaways und DFDS Tor Line-Ro/Ro-Dienste. Allein DFDS Tor Line führe im Nord- und Ostseebereich wöchentlich 175 Abfahrten durch. Zu diesen gehörten der Latlines-Dienst Lübeck-Riga, der Lisco Baltic Service Kiel/Mukran-Klaipeda sowie die Cuxhaven/Harwich-Immingham-Linien.
Der mit rund 4000 Mitarbeitern eingefahrene Gruppenumsatz 2002 sei gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 656 Mio. Euro gestiegen. Der DFDS-Betriebsgewinn (Ebitda) habe um 53 Prozent auf 38 Mio. Euro gesteigert werden können.
www.dfdstorline.com
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