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Know-how-Transfer für nachhaltige Elektromobilität in Bolivien

19.11.201514:56 UhrLogistik & Transport
Bild: Know-how-Transfer für nachhaltige Elektromobilität in Bolivien
Präsident Evo Morales am Steuer des in Berlin vorgestellten Elektro-Kleintransporters ?BOmovil?
Präsident Evo Morales am Steuer des in Berlin vorgestellten Elektro-Kleintransporters ?BOmovil?

(openPR) Vertreter des Instituts für postfossile Logistik (PFL) aus Münster und der Hochschule Bochum haben dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales das Forschungsprojekt BOSELIN (Bolivian Sustainable Electromobile Industries) vorgestellt. Ziel des Kooperationsvorhabens ist die Implementierung von Produktionsstrukturen mit einer geplanten Gesamtkapazität von jährlich rund 200 Elektrokleintransportern in Cochamba. Parallel wird ein Ausbildungskonzept entwickelt, das die Menschen vor Ort fachspezifisch qualifiziert, um den zukünftigen Fabrikbetrieb in Eigenregie vornehmen zu können.



Das Treffen mit Evo Morales fand Anfang November 2015 am Rande seiner Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Stärkung der bilateralen Beziehungen statt. Vor der Kulisse des Brandenburger Tores informierte sich der bolivianische Präsident ausführlich über das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt und die damit verbundenen Potenziale für die wirtschaftliche Entwicklung seines Landes. Auch ließ er es sich nicht nehmen, das Steuer des hier als Prototyp vorgestellten, elektrisch angetriebenen Vans „BOmovil“ selbst in die Hand zu nehmen. „BOmovil“ steht für: Bolivian - German Electric Car.

Der auf der Lithium-Ionen-Technologie basierende Stromer ist eine Weiterentwicklung des ursprünglich für den Automobilbauer Opel in Bochum konzipierten „BOmobil“, das im regionalen Individualverkehr zum Einsatz kommen sollte. Er ist auf eine Ladekapazität bis 500 Kilogramm und eine Reichweite bis 200 Kilometer ausgelegt. In der Endumsetzung soll das auf die landestypischen Anforderungen angepasste Elektrofahrzeug in Bolivien durch speziell geschulte bolivianische Fachkräfte eigenständig hergestellt werden. Damit verknüpft ist zudem die Chance, das hohe Lithium-Vorkommen im Lande für die eigene industrielle Produktion zu nutzen. Neben der LiFeYPO4-Batterie sollen auch alle übrigen für die Montage benötigten Komponenten, wie etwa Karosserie, Radaufhängung, Bremsen, Innenausstattung und Niedervoltausrüstung, vor Ort hergestellt, so dass über die Serienproduktion bzw. Fließbandfertigung hinaus ein autarkes Beschaffungsmanagement möglich sein wird. Für Bolivien sind diese Teile zu evaluieren.

Vorangetrieben wird BOSELIN durch das Institut für postfossile Logistik (PFL) aus Münster als Konsortialführer, der Hochschule Bochum und der bolivianischen Universidad del Valle. „Die binationalen Anstrengungen fokussieren die Implementierung einer nachhaltigen Elektromobilität in Bolivien und für Bolivien“, sagt PFL-Institutsleiter Alexander Zarle. „Damit einher geht die industrielle Nutzung von natürlichen Ressourcen und eine Spezialisierung menschlicher Ressourcen, vornehmlich Studenten und Akademiker.“ Durch BOSELIN sollen sowohl Machbarkeit als auch Nachhaltigkeit der Produktion eines elektrisch angetriebenen Kleintransporters garantiert werden. Auf der Agenda steht ferner Möglichkeiten zu bewerten, wie sich das zu entwickelnde Qualifizierungsmodell in die Ausbildungsprogramme der Universidad del Valle integrieren lässt. Vorbehaltlich der Zustimmung der bolivianischen Regierung zum Finanzierungsplan könnten 2018/2019 erste „BOmovile“ in Cochamba vom Band rollen.

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