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STRUKTUREN:TEXTUREN

13.11.201508:31 UhrKunst & Kultur
Bild: STRUKTUREN:TEXTUREN
Fred Thieler, Decollage, 1963/64, Mischtechnik/Karton, 55,5x38 cm
Fred Thieler, Decollage, 1963/64, Mischtechnik/Karton, 55,5x38 cm

(openPR) Malerei und Arbeiten auf Papier, die durch differenzierte Komposition und Oberflächengestaltung vielfältige Strukturen und Texturen offenbaren, thematisieren die aktuelle Ausstellung in der Galerie Rieder.
Ab 1945 entwickelt sich mit Emil Schumacher, Fred Thieler, Fritz Winter und weiteren Künstlern die informelle Malerei, deren Betonung auf Formlosigkeit, Spontaneität sowie einem pastosen Farbauftrag mit gestisch-abstraktem Pinselstrich liegt. Die als Material interpretierte Acryl- und Ölfarbe wird - häufig vermengt mit anderen Werkstoffen - schichtweise auf Leinwand und Papier aufgetragen und mit diversen Werkzeugen bearbeitet; Materialität und Impetus hinterlassen unregelmäßig verlaufende, räumlich wahrnehmbare Strukturen auf der Oberfläche, spiegeln die aufgewühlte Gemütslage der durch den Krieg gekennzeichneten Künstler wider.
Max Ernst arbeitet mit den Techniken der Collage, der Frottage und der Grottage, mit denen die bevorzugten Materialien Holz, Laubwerk und Stroh durch Reiben, Kratzen, Zerschneiden und neu Zusammensetzen verfremdet und ihre mannigfaltigen Texturen sichtbar gemacht werden.
Die späten von 2009 bis 2011 entstandenen Aquarelle von Johannes Geccelli scheinen von einer tiefen Spiritualität durchdrungen zu sein. In horizontalen farbigen Balken, die nach oben oder unten zunehmend transparenter werden und sich schließlich beinahe auflösen, vollendet sich Geccellis radikale Reduktion des Landschaftsmotivs.
Bis in die Gegenwart fassen Künstler Farbe als einen zu bearbeitenden Werkstoff auf. In Hironobu Aokis seriellen Wandbildern bildet sich auf einem Aluminiumuntergrund eine kompakte Masse aus Acrylfarbe und Gips mit variierendem Kolorit. Die intensive Oberflächenbearbeitung erzeugt Reliefcharakter und lässt die Bilder mit dem Raum zweidimensional in Korrespondenz treten.
Rüdiger Langes Landschaftsimpressionen aus Bayern, Norwegen und Irland entwickeln sich aus erkennbar kraftvoll und pastos mit Pinsel und Spachtel aufgetragener Ölfarbe. Aus der Dynamik und Expression von Farbe und Duktus formen sich die Sujets. Wolfgang G. Bühler kombiniert in seinem Zyklus „Verlorene Entdeckungen“ gefaltetes und geknittertes Kupferdruckpapier mit subtilen Lasuren aus Acrylfarben; sie assoziieren durch Farbigkeit, Plastizität und Textur die Mutation und Vergänglichkeit der Natur.

Eröffnung: 19. November von 18.00 bis 20.00 Uhr
Dauer: 20.11. 2015 bis 12.02.2016

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