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Planbare Liquidität für Zulieferbetriebe

Bild: Planbare Liquidität für Zulieferbetriebe
Factoring: Liquidität statt Außenstände. Foto: fanny18 / photocase.de
Factoring: Liquidität statt Außenstände. Foto: fanny18 / photocase.de

(openPR) Liquidität bestimmt den Erfolg von Unternehmen maßgeblich mit. Um auch unabhängig von Banken den Mittelzufluss zu sichern, setzen immer mehr Unternehmer das Factoring ein. Ein Plus von 11 Prozent bei den mittelständischen Nutzern verzeichnete der BFM Bundesverband Factoring für den Mittelstand im ersten Halbjahr 2015. Unter den Branchen mit hoher Nachfrage sind Fahrzeugbau, Metall- und Maschinenbau.



Factoring, der laufende Verkauf offener Forderungen an eine Factoring-Gesellschaft, bringt Unternehmern mehrfache Effekte. Schnell und planbar erhalten sie Liquidität, denn der Factor zahlt die Forderungen innerhalb von 48 Stunden aus. Zugleich gewährt er vollumfänglichen Ausfallschutz und übernimmt auf Wunsch das Debitorenmanagement. Auch die Flexibilität von Factoring kommt vielen Unternehmern entgegen: Das Finanzierungsvolumen wächst mit dem Umsatz und endet nicht wie eine Kreditlinie.

Kooperation auch bei hohem Einzelrisiko

Besondere Vorteile bietet Factoring in Branchen wie der Automotive-Industrie, in denen Zahlungsziele von 60 bis 90 Tagen keine Seltenheit sind. Für Zulieferbetriebe bedeutet das lange Phasen ohne Liquiditätszufluss oder die Finanzierung über Fremdkapital. Allerdings kann bei Banken die Kapitalbeschaffung schwierig sein, wenn der Zulieferbetrieb nahezu exklusiv an einen oder wenige Hersteller liefert. Eine solche Abhängigkeit stellt ein Klumpenrisiko im Debitorenportfolio dar und ist bei Kreditinstituten nur ungern gesehen. „Als Factoring-Gesellschaft können wir anders agieren als eine Bank. Auch bei hohen Einzelrisiken ist eine Bevorschussung solcher Forderungen möglich. Denn wir verzichten auf die Konzentrationsregel, wenn der Debitor sich in die Zusammenarbeit einbinden lässt und dem Einsatz von Factoring zustimmt“, erklärt Wolfgang Roell, Leiter Marketing & Vertrieb der EKF Finanz Frankfurt GmbH. Das geht in der Regel problemlos, weil auch der Debitor, in diesem Fall das Automotive-Unternehmen, vom Factoring profitiert. Es kann sicher sein, dass sein Lieferant langfristig liquide und daher ein stabiler, verlässlicher Partner ist.

Schieflage trotz Expansion: neue Finanzstruktur erforderlich

„Sehr lange Zahlungsziele können auch expandierende Unternehmen in Bedrängnis bringen“, so Andreas Stegbauer, Geschäftsführer der CB Bank GmbH, Straubing. Er berichtet von einem Kunden, der als Zulieferer für einen Hauptlieferanten in der Automobilindustrie tätig ist. Mit kontinuierlichem Wachstum trat eine Kette von Problemen auf. Die Zahlungsziele wurden immer länger, weil der Hauptzulieferer die Zahlungsziele, die ihm der Automobilhersteller setzt, mit Aufschlägen an die Subunternehmer weitergibt, um seine eigene Liquidität zu schonen. So stiegen die Außenstände an. Der erforderliche höhere Betriebsmittelrahmen war aus Sicht der Hausbank mangels bewertbarer Sicherheiten nicht möglich. In Folge der eingeschränkten Liquidität verlor der Zulieferbetrieb seine Skontierfähigkeit. Erst durch den Einsatz von Factoring konnte die gefährliche Entwicklung beendet werden. Heute erzielt der Zulieferbetrieb weiter wachsenden Umsatz und stellt unabhängig von der Hausbank seine Liquidität sicher.

Vorsprung im Wettbewerb durch volles Lager

Auch für Zulieferer, die eine umfassende Lagerhaltung benötigen, kann Factoring ein wertvolles Instrument sein. „Kurze Lieferfristen sind für unser Geschäft extrem wichtig“, erklärt Roland Winkler, Geschäftsführer der GES Tec GmbH. Sein Unternehmen produziert seit mehr als 50 Jahren konfektionierte Erzeugnisse aus Schwammgummi, etwa für die keramische Industrie oder Kraftwerksanlagen. Um jederzeit ein volles Lager vorhalten zu können, braucht Winkler Liquidität. So entschied er sich für den laufenden Forderungsverkauf an die factoring.plus.AG, eine inhabergeführte Factoring-Gesellschaft in Leipzig. „Eine gute Maßnahme, um die dynamische Entwicklung unseres Unternehmens zu unterstützen. Nun kann ich als Barzahler agieren." Auch Forderungsausfälle sind kein Thema mehr. Für die nächsten Jahre plant der Unternehmer weiteres Wachstum – den kalkulierbaren Mittelzufluss sieht er als ein wesentliches Element für seinen Geschäftserfolg.

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