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Hilfsmittel helfen Folgekosten zu senken

15.10.201510:46 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Hilfsmittel helfen Folgekosten zu senken

(openPR) eurocom e.V. kommentiert aktuellen BARMER GEK Heil- und Hilfsmittelreport

Düren, 15.10.2015. In ihrem aktuellen Heil- und Hilfsmittelreport konstatiert die BARMER GEK, dass die Kosten für Hilfsmittel im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 9,4 % angestiegen seien. Als Ursachen für diesen Trend gibt die BARMER GEK an, dass einerseits die Anzahl der Rezepte um fast 20 % zugenommen habe, andererseits sei auch der Anteil der Versicherten, die eine Hilfsmittelverordnung bekommen hätten, angestiegen. Insbesondere ältere Menschen hätten Hilfsmittel verordnet bekommen. Die BARMER GEK prognostiziert angesichts des demografischen Wandels daher auch für die Zukunft einen Anstieg der Hilfsmittelausgaben.

Der Industrieverband eurocom e.V, hält dagegen, dass Hilfsmittel dazu beitrügen, direkte und indirekte Behandlungskosten zu senken. „Patienten, die beispielsweise eine Bandage oder Orthese verordnet bekommen, können in der Regel schneller wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, brauchen weniger Schmerzmittel und werden seltener operiert“, verdeutlicht Dr. Ernst Pohlen, Geschäftsführer von eurocom e.V.. „Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Patientenumfrage, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von eurocom durchgeführt hat.“

Da sich viele Patienten des hohen Nutzens ihres Hilfsmittels durchaus bewusst sind, werden Bandagen, Orthesen, Einlagen, Kompressionsstrümpfe und Co. auch entsprechend regelmäßig getragen. eurocom e.V. spricht von einer insgesamt guten Compliance und sieht damit Hilfsmittel durchaus im Vorteil gegenüber anderen Behandlungsmethoden.

„Wenngleich die Kosten für Hilfsmittel ansteigen, gehen wir daher davon aus, dass die Behandlungskosten für diese Patienten aber durch die Hilfsmittelverordnung insgesamt eher sinken“, betont Dr. Ernst Pohlen. „Es macht daher unserer Auffassung nach wenig Sinn, einzelne Ausgabenblöcke der Gesetzlichen Krankenversicherung separat zu betrachten, ohne auch ihre positiven Effekte für andere zu berücksichtigen.“

Weiterführende Informationen zu den Ergebnissen der Patientenumfrage sind bei der eurocom unter www.eurocom-info.de erhältlich.

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