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Jüngere Führungskräfte machen Druck bei der Digitalisierung

14.10.201511:22 UhrIT, New Media & Software

(openPR) dii-Vergleichsstudie: Digitale Affinität ist seit 2011 spürbar gestiegen

Investitionsbereitschaft der Firmenchefs in neue Technologien ist größer als ihr persönliches Verhältnis zur Digitalisierung

Die Investitionsbereitschaft der Firmenchefs in neue Technologien ist größer als es ihr persönliches Verhältnis zur Digitalisierung vermuten lässt. Gleichzeitig sind männliche Führungskräfte eher bereit als ihre Kolleginnen, mehr Geld für digitale Innovationen auszugeben. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Vergleichsstudie des digital intelligence institute (dii), die nach 2011 zum zweiten Mal durchgeführt wurde. Sie hat die Entwicklung der Digitalisierungsbereitschaft differenziert nach Hierarchieebenen untersucht und dafür mehr als 1.000 Firmenchefs, Fachbereichsverantwortliche und Teamleiter befragt.



Danach zeigen die Teamverantwortlichen aktuell wie schon 2011 die größte Akzeptanz gegenüber den digitalen Technologien, während sich das Top-Management noch recht zurückhaltend zeigt. So erachten gegenwärtig nur 29 Prozent der Unternehmenslenker die Digitalisierung als unverzichtbar, die Fachbereichsleiter hingegen fast zur Hälfte und die Teamleiter zu 64 Prozent. In allen drei Untersuchungsgruppen zeigt sich gegenüber 2011 jedoch ein deutlicher Zuwachs in der digitalen Affinität, so dass über alle Hierarchieebenen hinweg jeder Zweite die neuen Technologien inzwischen als unbedingt notwendig erachtet. Ein weiteres Drittel sieht darin zumindest teilweise einen Nutzen, während 17 Prozent gegenüber der Digitalisierung ein distanziertes Verhältnis aufweisen. Vor vier Jahren war diese Quote jedoch noch doppelt so hoch.

Auch im geschlechterspezifischen Verhältnis zur Digitalisierung hat sich seit 2011 eine gewisse Veränderung ergeben. Zwar ist der Anteil der deutlichen Befürworter bei den männlichen und weiblichen Führungskräften, die diese Technologien als unverzichtbar einschätzen, wie vor vier Jahren auf einem ähnlichen Niveau. Doch der Kreis der Skeptiker hat sich bei den Frauen seit dieser Zeit deutlich weniger verkleinert und ist aktuell mit 25 Prozent doppelt so groß wie bei den männlichen Vorgesetzten.

Noch deutlichere Unterschiede zeigt der Altersgruppenvergleich. Für zwei Drittel der bis 30 Jahre alten Befragten sind digitale Technologien unverzichtbar geworden. Dieser Anteil verringert sich jedoch mit zunehmendem Alter, er erreicht bei den über 50-jährigen lediglich 35 Prozent. Relativ betrachtet hat diese Gruppe gegenüber 2011 jedoch den größten Entwicklungssprung gemacht.

Eine überraschende Erkenntnis der dii-Studie besteht darin, dass die digitale Akzeptanz aufseiten des Top-Managements nicht mit seiner Investitionsbereitschaft einhergeht. Denn in der persönlichen Betrachtung bewerten nur 29 Prozent von ihnen digitale Technologien als unverzichtbar, trotzdem sehen hier 40 Prozent große Investitionsnotwendigkeiten. Auch in der Ausgangsstudie von 2011 hatte bei den Firmenchefs eine ähnliche Abweichung zwischen der persönlichen Affinität und dem sachlich bewerteten Handlungsbedarf bestanden.

Zu den weiteren Auffälligkeiten der Erkenntnisse der Studie gehört auch, dass sich die weiblichen Führungskräfte in Sachen Investitionsbereitschaft deutlich zurückhaltender positionieren als die Männer und es signifikante Unterschiede im Altersvergleich gibt: Während aus der Gruppe der jüngsten Führungskräfte 69 Prozent für ein intensives Investitionsengagement plädieren, sind es bei den über 50-jährigen mit 39 Prozent lediglich halb so viele.

„Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Vergleichsstudie, dass sich der Entwicklungsprozess bei der Digitalisierung noch sehr zäh und zu wenig anforderungsgerecht gestaltet“, kritisiert Prof. Dr. Ayelt Komus, die Zurückhaltung der Unternehmen. Wichtig sei es deshalb, sich der noch recht heterogenen digitalen Mentalität bei den Führungskräften zu widmen und eine vereinheitlichte Digitalisierungskultur zu schaffen, betont der wissenschaftlicher Leiter des digital intelligence institute. „Dazu gehört ganz besonders auch die Bereitschaft zu einer veränderten innerbetrieblichen Lernkultur, bei der das digitale Bewusstsein der Jüngeren gezielter genutzt wird.“



Ergebnisse:
http://www.denkfabrik-group.com/downloads/dii/Research_Digitale-Affinitaet-2015.zip

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