(openPR) Was unterscheidet die früheren Fluchthelfer an der innerdeutschen Grenze und die heutigen Schlepper und Schleuser? Was ist das Gemeinsame, worin besteht das Trennende? Welchen Unterschied macht die Situation, in der sie jeweils agier(t)en? Diese Fragen sind das Thema des Gastbeitrages im kommenden BBE-Newsletter vom 15. Oktober 2015 von Dr. Burkhart Veigel, der zwischen 1961 und 1970 rund 650 Menschen aus der DDR geholt hat. In seinem Beitrag zeigt Veigel, dass die Unterschiede nicht immer da sind, wo man sie vermutet. Ein guter Fluchthelfer zeichnet sich durch Professionalität aus, was mit Bezahlung durchaus einhergehen kann und in der früheren innerdeutschen Fluchthilfe auch ging. Erst wenn die fehlende Professionalität Flüchtlinge gefährdet, muss man »einen idealistischen Menschenfreund daran hindern, weiterzuarbeiten, einen Kriminellen, der sich an der Not anderer Menschen bereichert, bestrafen.« Ein weiterer Unterschied: Die Fluchthelfer an der innerdeutschen Grenze begleiteten die Flüchtenden vom Anfang bis zum Zielpunkt, während bei den heutigen Fluchtketten Schleuser sich nur um einzelne Wegabschnitte kümmern. Im Mittelpunkt aller Überlegungen muss der Flüchtling stehen, denn: »Menschen in Not haben eine eigene moralische Qualität, die uns zwingt, ihnen zu helfen.«
Der Newsletter am 15. Oktober 2015 ist dem Thema „International engagiert“ gewidmet. Er enthält weitere Gastbeiträge von Bodo von Borries, Referent beim Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO), Dr. Serge Embacher, Projektleiter »Forum Inklusive Gesellschaft« im BBE, sowie Petra Scheunemann, Projektreferentin der Woche des bürgerschaftlichen Engagements des BBE.
Die aktuellste Ausgabe des BBE-Newsletters unter http://www.b-b-e.de/index.php?id=newsletter
Der BBE-Newsletter informiert 14-täglich über Engagementpolitik und -förderung in Deutschland, interessante Publikationen und Veranstaltungen sowie Aktuelles aus dem BBE. In monatlichen Themenschwerpunkten vertiefen Autoren aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissen-schaft zivilgesellschaftliche Themen.









