(openPR) Mannheim. Da kommt mehr Durchblick auf - http://badufos.blogspot.de/2014/04/carl-sagan-laurance-rockefeller-and-ufos.html .
Dass US-Außenministerin Hillary Clinton sich für UFOs interessierte, ist seit Veröffentlichung von Regierungsakten im Jahr 2008 zwar kein Geheimnis mehr, doch Clinton schweigt zu ihrem Treffen mit Lawrence Rockefeller. Der US-Multimilliardär hatte versucht, Hillary und ihren Ehemann Bill Clinton zur Freigabe weiterer UFO-Akten zu bewegen. Doch eine Fotoanalyse bringt nun ans Licht: Frau Clinton weiß offenbar noch viel mehr.
Zur Vorgeschichte:
Anhand von Dokumenten, die der UFO-Forscher Grant Cameron im Rahmen des Gesetztes zur Informationsfreiheit "Freedom of Information Act" (FOIA) erlangte, geht hervor, dass Rockefeller seinen freundschaftlichen Kontakt zur einstigen First Lady der USA auch dazu nutzte, dem damaligen US-Präsidenten Dokumente und Unterlagen seiner UFO-Initiative zukommen zu lassen. In diesen ging es unter anderem um eine Strategie, wie man der US-Bevölkerung die Existenz von Außerirdischen beibringt.
Ein Vermerk vom 04. August 1995 von Präsident Clintons Wissenschaftsberater, Dr. Jack Gibbons, bestätigt, dass die Clintons ihren Urlaub auf der Ranch von Laurence Rockefeller in Teton, Wyoming, verbrachten und dort über UFOs diskutierten: "Sie werden wahrscheinlich Herrn Rockefeller während Ihres Urlaubs in Tentons treffen. Er möchte mit Ihnen über sein Interesse an außersinnlicher Wahrnehmung, paranormalen Phänomenen und UFOs sprechen." In dem Memo versuchte Gibbons zudem, die Clintons von einer Verfolgung der Rockefeller-Agenda (die Offenlegung der Dokumente über UFOs) abzubringen:
"Er weiß, dass wir versuchen werden, auf seine Beschäftigung mit UFOs und menschlichem Potenzial Antworten zu geben... aber ich habe kein Geheimnis aus meiner Überzeugung gemacht, dass wir uns nicht zu sehr von irdischen Belangen ablenken lassen dürfen."
Beide Clintons waren an zahlreichen Versuchen beteiligt, die Freigabe geheimer Regierungsakten über UFOs zu erreichen. Nach Grant Cameron, UFO-Forscher und Gründer der Webseite presidentialufo.com, versuchten die Clintons "UFO-Dokumente als Teil der 1995 erlassenen Anordnung des Präsidenten 12958 (EO 12958)" zu veröffentlichen. EO 12958 ist vergleichbar mit dem kürzlich von Präsident Obama veröffentlichten Memorandum zum Thema „Transparenz und offene Regierung“, in welchem er die Behörden und Dienststellen beauftragte die Vorschriften für die Freigabe von Informationen in Bezug auf die nationale Sicherheit zu lockern.
Cameron tätigte eine Vielzahl von Anfragen unter Berufung auf das Gesetz zur Informationsfreiheit an das Clinton-Archiv und fand heraus, dass "es tausende von Seiten von UFO-Akten gibt".
Mehr dazu unter im UFO-Pool – http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8620 / http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8798 .
Der Superreiche Laurance Rockefeller und die UFOs, kurz gehalten
Am 8.April 1996 brachte der ´New York Observer´ einen Artikel mit der Schlagzeile "Rockefeller Greets Aliens! A Rich Guy´s UFO Dream." Dies ist uns besonders wichtig, weil Rockefeller auch eine Dokumentation finanzierte, die den Titel "UFO Briefing Document: The Best Available Evidence" trägt. Frau Marie Galbraith ist die Frau des Investment-Bankers und ehemaligen Botschafters für Frankreich, Evan Galbraith. 1995 ging sie mitten der letzten US-UFO-Roswell-Hysterie zu Laurance Rockefeller, dem damals schon 85-jährigen Umwelt-Aktivisten und Milliarden-Kapitalisten, um von ihm Geld für eine 169-seitige Dokumentation zu erhalten, die sie mit dem Luftfahrt-Journalisten Don Berliner für den Fund for UFO Research verfaßte (nebenbei: auch UFO-Forscher Antonio Huneeus ist als Mitautor aufgelistet). 1996 wurde dieser Bericht an die "Führer der Welt" verteilt oder wie Frau Galbraith es formulierte: "Wir haben ihn nur an Top-Leute weitergegeben und nicht ans gewöhnliche Volk wie Sie und ich. Ich habe nur deswegen eine Ausgabe davon, weil ich an dem Ding mitgeschrieben habe." In der Danksagung ist Laurance Rockefeller als erster "wegen seiner Vision und seiner Unterstützung" genannt. Fraser Seitel, Mr.Rockefeller´s Sprecher, bestätigte das Rockefeller tatsächlich diesen Report mit etwa 30.000 $ finanzierte, auch wenn er dessen Feststellungen schlußendlich doch nicht unterstützen könne: "Er ist an Regierungs-Freigaben in dieser Sache interessiert, aber er ist auf der anderen Seite nicht von dem überzeugt, was der Report aussagt. Nun ist er daran interessiert zu sehen, was die Regierung in ihren Akten noch hat." Seitel erklärte, das Mr.Rockefeller ansonsten nichts weiter zu dem Bericht zu sagen habe.
Wie bekannt wurde, unterstützte Rockefeller einige abenteuerliche überirdische Unternehmungen auch in diesem Rahmen. So auch den Harvard-Psychiater Dr.John Mack, der im Mai 1995 heftige Kritik von seinen eigenen Uni-Kollegen erfahren hatte. Zwischen 1993 und 1995 erhielt Mack´s ´Center for Psychology and Social Change´ dennoch jeweils $ 250.000 von Rockefeller um die UFO-Entführungsstudie durchzuziehen. Gemäß Michael Luckman vom New York ´Center for UFO Research´ finanzierte Rockefeller darüber hinaus noch zwei Treffen einer Gruppe namens ´Starlight Coalition´ (Greer-Truppe aus dem ganz frühen ´Discloure Project´), bestehend aus ehemaligen Nachrichtendienst-Offizieren und hochrangigen Militärs aus dem Pentagon, die sich zu Gesprächen über außerirdische Kontakte trafen. Auch dafür erhielt Greer ordentlich Kohle. Darüber hinaus ließ Rockefeller eine UFO-Konferenz auf seiner ´JY Ranch´ in Jackson Hole, Wyoming, abhalten. Doch dann verlor er sehr wegen dem Anekdoten-Charakter schnell sein Interesse. UFOs lieben die unmögliche Wahrheit.
"Der Rockefeller-Report - Die 18 besten UFO-Fälle aus aller Welt - Weltexklusiv!", so jedenfalls die Titelschlagzeile des ´Magazin 2000´ für Aug./Sept.1996, damals unter Herrn Hesemann. Geziert wird der Titel einfallslos mit einer Aufnahme aus der alten UFO-Modell-Fälschungsserie des Paul Villa (hier natürlich als total überzeugenden UFO-Beweis für die ´Untertassen´ verwendet). Kein Wunder, wenn das Editorial den raffinierten Rhetorik-Trick-Namen "Alles Lug und Trug?" bekam, um hinterher genau dies streng zurückzuweisen. Natürlich wird im Heft selbst der Rockefeller-Bericht aufgeblasen, als wäre damit der politische Durchbruch zu allen UFO-Mysterien vollbracht. Der Rockefeller-Bericht, jedenfalls die deutsche Kurzversion beim M2000, ist als Sonderteil, als ein "2000-Dossier", zu verstehen, welches die Leser herausnehmen und an deutsche Minister, den Bundeskanzler oder den Abgeordneten schicken sollten. Der Rockefeller-UFO-Report ging am 26.Februar 1996 bereits an nahezu 1000 Politiker, US-Senatoren, Kongreßabgeordnete und Präsidenten rund um den Globus. Bill Clinton hat einen erhalten*, Henry Kissinger und Colin Powell genauso wie Hill-Norton, Jacques Chirac und Charles DeBrouwer etc. Was will also die heutige Exo-Politik noch, mehr geht doch nimmer - und erfundene UN-UFO-Geheimtreffen zu fördern ist ja nicht wirklich geschickt, sondern einfach nur eine Dummheit unter diesen Bedingungen und Voraussetzungen vor 10 Jahren, gerade ´kurz´ mal her. Wobei natürlich auch dies nicht wirklich so ganz frisch war, was Rockefeller damals leistete - NICAP und Donald Keyhoe hatten in Mitte der 1960er Jahren im ´Fliegenden Untertassen´-Kernstaat der Welt den ´UFO-Evidence´ für alle wichtigen Politiker ausgegeben.
*= Eigentlich ging dies über dessen Wissenschaftsberater John Gibbons und ging im Führungsstab etwas um. Siehe einfach mal dies als ´Dank´ und wie es vom Präsidenten vorgebracht - gleich darauf in Irland – wird. Aber der eigentliche ´Fan´ der Idee war Clintons Führungsstab-Chef John Podesta - aber dies als harter "Akte X"-Fan an der Basis, was kein wirkliches UFO-Fundament ist.
Und was sind nun mal wieder die ´besten UFO-Fälle der Welt´ nach diesem Papier? Es sind: Die Foo Fighters; die Ghost Rockets; die Sommer-Welle 1947 in den USA; die Sommer-Welle 1952 in den USA; die Bentwaters/Lakenheath-Sichtung aus der Nacht vom 13.auf den 14.August 1956 in England; die Herbst-Welle von 1957 in den USA; die Trindade-Aufnahmen von 1958; die Socorro-Landung vom 24.April 1964 in den USA; der Fall Falcon Lake in Kanada vom 20.Mai 1967; die Reihe von UFO-Sichtungen im Herbst 1975 über amerikanischen Atomwaffen-Silos; die Ereignisse auf den Kanarischen Inseln vom Sommer 1976; der "Luftkampf" aus der Nacht des 18./19.September 1976 über Teheran; das Weihnachtsmärchen vom Rendlesham Forest 1980; die Spur von Trans-en-Provence vom Winter 1981 in Frankreich; der UFO-Flap aus der Nacht des 19.Mai 1986 in Brasilien; das Geschehen von der Nacht des 17.November 1986 über Alaska, der JAL-Fall (dazu später mehr); das mysteriöse Geschehen vom Juli 1989 über der russischen Atomraketenbasis von Kapustin Yar; die Welle von belgischen Dreiecks-UFOs von 1989 bis 1991. Alles bereits aus der Klatschpresse (und der ufologischen Selbst-Erhaltungsliteratur) bekannt, also was soll diese Neuauflage nur unter einem anderen Namen? Zudem mal wieder bzw wie immer einfach nur aufgeblasenes Schreibwerk über Beobachtungsmeldungen, was aber auch keine wissenschaftliche Untersuchung des Einzelfallmaterials ist - und zudem von ausgesprochenen UFO-Fans vorgetragen. Ohne die nativen sowie berechtigten Einwände dazu überhaupt nur zu erwähne, genauso wie in der UFOlogie absolut üblich. Einfach auf Visiten-Karten-Effekte zu vertrauen, um damit total verlassen zu sein.
Während NICAP Mitte der 1960er Jahre seinen Fall-Katalog zusammenstellte und diesen als politisches Druckmitteln in den USA bei Politikern verteilte, ist die Rockefeller-Aktion genauso beschränkt wie das einstige WASA-Dokument und das "Memo an die Bundesregierung" aus den frühen 1980er Jahren von UFO-Promoter Hesemann. Über die meisten der genannten Vorfälle haben wir bereits entweder im damals noch gedruckten CR oder in unseren Sonderbänden vernichtend berichtet und sie entweder als fehlgedeutete IFOs (Foo Fighters, Ghost Rockets, Sommer-Welle 1947/1952, Herbst 1975, Teheran, JAL, belgische Dreiecks-UFOs) oder als Schwindel (Trindade-Aufnahmen, Socorro-Landung, Falcon Lake) gekennzeichnet bzw als Mischung von beiden Elementen (Rendlesham Forest, Herbst 1957, Kanarische Inseln) erkannt. Trans-en-Provence nimmt man noch nicht einmal in der französischen Regierung ernst und auch Rendlesham Forest ist für das britische MoD eher unbeachtenswert geblieben. Also ist auch der Rockefeller-Report eine Luftnummer im ufologischen Zirkus gewesen und sie wird uns Skeptiker nicht überzeugen. Dennoch viel wichtiger ist: Hat er ja auch in der Welt nicht.













