(openPR) Die MOST Cooperation spezifiziert die Übertragung von CI+-geschützten Inhalten über MOST
Die MOST Cooperation - die Standardisierungsorganisation der MOST (Media Oriented Systems Transport) Technologie - hat die neueste Spezifikation zur MOST Stream-Übertragung verabschiedet. Sie unterstützt erstmals die MOST CI+ Interim-Lizenz-Vereinbarung, die CI Plus LLP herausgegeben hat. CI+ erlaubt dem MOST Netzwerk, CI+-geschützte Inhalte mithilfe von DTCP (Digital Transmission Content Protection) zu übermitteln.
"Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der MOST Cooperation, um die weitere Einführung von CI+ in die dynamische, automobile Welt zu ermöglichen", erläutert Laurent Molac, Sprecher von CI Plus LLP, Guildford, UK. CI+ ist eine technische Spezifikation, die den bewährten DVB-Common-Interface-Standard um zusätzliche Sicherheit und Funktionen ergänzt. CI+-kompatible Geräte der Unterhaltungselektronik wie beispielsweise integrierte, digitale Fernsehgeräte und Set-Top-Boxen können über CI+-Einsteckmodule auf eine große Bandbreite an Bezahlfernseh-Services zugreifen, vorausgesetzt der lokale Pay-TV-Anbieter unterstützt die CI+-Technologie.
"Diese Vereinbarung mit CI Plus LLP ermöglicht die Übertragung neuester digitaler Video-Sendungen zwischen den Fahrzeugeinheiten über das weitverbreitete MOST Netzwerk", ergänzt Henry Muyshondt, Administrator der MOST Cooperation. "Die MOST Technologie war schon immer Vorreiter bei der Unterstützung digitalen Inhaltsschutzes. Bereits 2003 stellte sie das erste Hochgeschwindigkeits-Netzwerk bereit, das DVD-Inhalte transportieren konnte."
Die MOST Cooperation hat das MOST Netzwerk für das Streamen von Videos in höchster Qualität optimiert. MOST150 erlaubt den direkten, isochronen Transport von beispielsweise MPEG-Videos ohne Bitstuffing oder Transcoding. Zusätzlich zu den bewährten Inhaltsschutz-Mechanismen für DTCP und HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection) erlaubt MOST jetzt auch den Transport von CI+-geschützten Inhalten.












