(openPR) Mannheim. Gerade meldete ein amerikanischer Sender - http://www.wwmt.com/news/features/top-stories/stories/Controversy-continues-over-lantern-festival-211586.shtml#.Vgum4H0qh_k : „Controersy continues over lantern festival“. In Michigan gibt es also eine Kontroverse über ein Himmelslaternen-Festival was im Kalamazoo County zu hitzigen Debatten führt. In den Nächten zuvor hatten Himmelslaternen entlang der Kalamazoo Speedway die Dunkelheit zum leuchten gebracht. Über 30 Menschen beteiligt sich daran bis zu 2.000 MHBs fliegen zu lassen. Die Überreste mussten bis 9:30 h am Sonntagmorgen mit einen großen LKW und vier Leuten eingesammelten werden. Diese MHB-Säuberungsaktion und die Hinterlassenschaften der MHBs sorgen für den Zoff. Also Himmelslaternen fliegen in den USA nach wie vor. Siehe zu Silvester ergangenen Jahres - https://www.youtube.com/watch?v=2Qcw1PVU-u4 / https://www.youtube.com/watch?v=osd2Ss7cmOQ / https://www.youtube.com/watch?v=NTSFjRBEXRA .
Himmelslaternen (MHBs) schon alt in den USA
Schon NICAPler Raymond E.Fowler hat in seinem Buch „Die Beobachter: Das große UFO-Buch“ bei Bastei-Lübbe, 1994, die Himmelslaternen im Kapitel 9 (Hirngespinste) diese so beschrieben:
...In der Abenddämmerung des 17.März 1967 tanzte und hüpfte ein zylindrisches Objekt mit feurigem Auspuff über die Strassen von South Lawrence, Massachusetts, bis es im benachbarten Andover die Route 495 – eine vielbefahrene Autobahn – überquerte und über der Raytheon-Fabrik vor sich hinleuchtete. Das merkwürdige Schauspiel brachte den Stoßzeitverkehr am Boden zum Erliegen. Mein Zeitungsausschnittsdienst sichtetete die Lokalberichterstattung, und schon bald begann ich damit, Personen zu befragen, die das seltsame Objekt beobachtet hatten. Eine Hausfrau beschrieb es als fliegendes, an der Unterseite brennendes Brett. Einige junge Männer erzählten mir, dass es wieeine umgedrehte Zahnpastatube ausgesehen und heftige Flugmanöver ausgeführt hatte. Ein Lastwagenfahrer berichtete aufgeregt, wie er am Strassenrand angehalten hatte, um ein flammendes „fischförmiges Objekt“, so groß wir ein Verkehrsflugzeug, über den Himmel zu schießen zu sehen. In Wirklichkeit stellte sich heraus, dass es sich bei diesem UFO – das so viele Leute in Erstaunen versetzte – tatsächlich in der wirklichen Bedeutung des Wortes nur um heiße Luft gehandelt hatte!
In jener Zeit beschrieben Fernsehshows und Illustrierte in allen Einzelheiten, wie Collegekinder Heißluftballons bauten und fliegen ließen. Dazu brauchte man nur eine gewöhnliche Kleidertüte aus Plastik, einen Kleiderbügel, ein Stück Metallfolie, Bindfaden und Feuerzeugbenzin. Im eben zitierten Fall hatten zwei Jungen beschlossen, eins dieser improvisierten UFOs zu bauen. Als erstes hatten sie einen Kleiderbügel zu einem Rechteck gebogen und das Metall von Trinkhalmen bedeckt, um die Öffnung des Beutels mit Klebeband an dem strohhalmbedeckten Rahmen zu befestigen. Als nächstes formten sie die Metallfolie zu einem Becher, den sie am Rahmen befestigten. Nachdem das Feuerzeugbenzin in den Becher gegossen wurde und entzündet worden war, füllte die Heißluft mit einem Knall den Beutel. Der kissenförmige Ballon stieg schnell auf, soweit seine Leine gestattete. Doch dann brannte das Feuer den Bindfaden durch, und der Ballon flog, dem Wind hilflos ausgeliefert, schnell davon.
In diesem Fall handelte es sich um einen ungewollten Ballonstart, doch werden die meisten solcher Ballons absichtlich fliegen gelassen, um falsche UFO-Berichte zu provozieren. Die am häufigsten verwendete Wärmequelle ist daher ein Bündel von Geburtstagskerzen, die auf einem leichten Balsaholzrahmen befestigt werden, der wiederum auf den Bügel gesetzt wird. Die Mehrzahl der Starts findet bei Nacht statt, meist während der Schulferien. Die häufigste Beschreibung spricht von einer sich langsam dahinbewegenden, orangerotglühenden Kugel. Manchmal fängt der Plastikbeutel auch Feuer, was den Eindruck eines abstürzenden, brennenden Objektes erweckt.
Ich erinnere mich an einem Zeitungsreporter, der ein UFO dieser Art beobachtete und eine Titelgeschichte über ein strahlendes orangerotes Objekt erfasste, das ziellos herumtrieb und erst noch eine Anzahl kleinerer, glühender Objekte ausstieß, bevor es schließlich verschwand. Ich rief ihn an und klärte ihn auf, dass er den Heißluftballon eines Possenreißers beobachtet habe, dessen beinahe zu Ende gebrannten Kerzen aus dem Rahmen gefallen seien. Er fand meine Erklärung komisch und konnte sie kaum glauben. Ich forderte ihn auf,die Gegend zu durchsuchen, in der er das UFO gesichtet hatte. Das tat er auch und entdeckte hoch oben in einem Baum den Kleidersack! Zu seiner Anerkennung sei gesagt, dass seine Richtigstellung neben einem anderen Zeitungsbericht erschien und eine Teleskopaufnahme des um einen Baumzweig gewickelten Kleidersacks zeigte. An dem Drahtrahmen waren deutlich einige der abgebrannten Kerzen zu erkennen.
Werden diese Apparaturen bei Tage gesichtet, beschreiben Augenzeugen sie häufig als fliegende Röhre, Fische, Zylinder und Kissen. In einem weiteren Fall ließen einige Jungen ein paar davon in der Nähe des Startbahnendes eines Privatflugplatzes steigen. Da die Vergleichspunkte zur Orientierung fehlten, berichteten die Piloten, die diese Objekte erblickten, dass sie die Größe eines Linienflugzeugs gehabt hätten! Es bedarf keiner besonderen Erwähnung, dass freigelassene Heißluftballons verheerende Feuer auslösen und eine Gefahr für den Luftverkehr darstellen können. Eines Nachts rief mich das FAA an,um mir mitzuteilen, dass Boden- und Luftbeobachter zwei extrem helle rote Objekte gemeldet hatten, die in Formation die Küstenlinie nördlich von Boston entlangtänzelten. In Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei stellten wir fest, dass irgendjemand brennende Eisenbahnfackeln an zwei große Drachen befestigt hatte. Wenigstens waren die Leute so vernünftig gewesen, sie über dem Meer steigen zu lassen. … Selbst wenn die UFO-Streiche nicht gefährlich sind, verursachen sie doch oft unnötige Verschwendung von Zeit und Geld des Forschers.
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